Österreichischer Astroverein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Österreichische Astronomische Verein (Kurzbezeichnung Astroverein) ist der zahlenmäßig stärkste Verband von Astronomen in Österreich. Er wurde um 1924 in Wien von Oswald Thomas gegründet und erreicht mit seiner Monatsschrift „Sternenbote“ rund 2000 Amateurastronomen.

Die Aufgabe des Astrovereins besteht in der Förderung der Astronomie in der Öffentlichkeit sowie die fachliche Weiterbildung, Betreuung und Information ihrer Mitglieder. Er hat auch die Funktion eines Dachverbandes von etwa 30 regionalen Astrovereinen. Sein derzeitiger Vorsitzender ist Robert Weber von der TU Wien, die monatlichen Referatsabende finden in Wien statt.

Weitere Amateurvereine existieren in einigen Landeshauptstädten (z. B. Linz, Eisenstadt, Klagenfurt) und anderen Städten, für die der Astroverein als Dachverband fungiert.

Etwas länger als der Verein besteht sein Astronomisches Büro, das u. a. Beobachtungsprogramme für Kometen, Meteore und Sternbedeckungen unterstützt und den Österreichischen Himmelskalender herausgibt. Es wird von Hermann Mucke geführt, dem früheren Leiter des Wiener Planetariums. Unter seiner Initiative entstand auch der Sterngarten am Georgenberg (südwestlicher Wiener Stadtrand) nahe dem Lainzer Tiergarten, dessen etwa 50 Meter großes Modell der jährlichen Sonnenbahn mit Darstellung ihrer Auf- und Untergangs-Positionen eine Art „Freiluftplanetarium“ für freiäugige Sternführungen darstellt.

Siehe auch:

Weblinks[Bearbeiten]