4K2K

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Dieser Artikel erläutert 4K2K im Bereich der Television; die Begriffe 2K und 4K im Bereich der Kinofilme werden unter 2K (Film) erläutert.

4K2K ist ein digitales High-Definition-Video-Format, das in etwa der vierfachen HDTV-Auflösung entspricht.

Details[Bearbeiten]

Relationen der Auflösung

Bisher sind zwei verschiedene Auflösungen für das 4K2K-Format mit einem 16:9-Seitenverhältnis gebräuchlich:

  • 4096 × 2304 Pixel – auch unter der Bezeichnung 4K (vereinzelt „Cinema 4k“) bekannt
  • 3840 × 2160 Pixel – auch unter den Bezeichnungen 2160p/i, QFHD (Quad Full High Definition) und UHD (Ultra High Definition) bekannt. Hier werden die Seitenlängen der 1080p-Auflösung (1920 Pixel in der Breite und 1080 in der Höhe) jeweils verdoppelt, wodurch sich die Pixelzahl vervierfacht.

Beide Formate entsprechen etwa der Auflösung von 4000 × 2000 Pixeln, worauf sich die Vorsätze für Maßeinheiten 4k2k (Viertausend-Zweitausend) beziehen. Bisher gibt es nur wenige Hersteller, unter anderem Samsung (S9 Timeless), Sony, Panasonic und Mitsubishi, die im asiatischen Raum 4k2k-kompatible Geräte vorgestellt haben. 4K2K gilt als zukünftiger Nachfolger der HDTV-Bildformate 720p und 1080i/p. Anders als HDTV wird das Format jedoch nicht primär für den Home-Entertainment-Bereich entwickelt, sondern soll auch vermehrt in Bildungs- und medizinischen Einrichtungen zum Einsatz kommen. Die Stiftung Warentest rät Verbrauchern, die Kaufentscheidung nicht auf die Verwendung stark beworbener ultra­hoher Auflösung bei Fernsehern zu stützen. Für das menschliche Auge sei der Unterschied zwischen UHD und dem geläufigen Full HD nur schwer zu erkennen. Zudem gebe es bisher kaum Quellen in UHD-Auflösung [1].

Neuregelung für Konsumelektronik[Bearbeiten]

Die Consumer Electronics Association (CEA) hat am 18. Oktober 2012 beschlossen, dass Ultra HD die bislang propagierte Bezeichnung 4K ersetzen soll. Der Definition nach müssen Ultra-HD-Fernseher eine Mindestauflösung von 8 Millionen Pixel haben (viermal so viele Pixel wie bei aktuellen Full-HD-Fernsehern). Die gebräuchliche Auflösung liegt hier bei 3840 × 2160 Bildpunkten, kann aber je nach Seitenverhältnis und Hersteller variieren. Außerdem müssen Ultra-HD-Fernseher über Anschlüsse (Eingänge) verfügen, mit denen Ultra-HD-Inhalte übertragen werden können. Technisch dafür geeignet sind z. B. die Schnittstellen HDMI ab Version 2.0 sowie DisplayPort ab Version 1.2 mit 4 Leitungen: 2160 MByte/s (17,28 GBit/s), ausreichend für 3840 × 2400 oder 4096 × 2560 Pixel.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. https://www.test.de/Fernseher-im-Test-1629201-0/Fernseher: 724 TV-Geräte im Test, test.de vom 18. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014