Abu Sa'id (Ilchane)
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Abu Sa'id (* 2. Juni 1305 in Ujan; † 1. Dezember 1335) auch Abusaid Bahador Khan oder Abu Sayed Behauder war der neunte Herrscher der Ilchane von 1316 bis 1335.
Als Abu Said 1316 Herrscher wurde, war er minderjährig. Die internen Machtkämpfe verschärften sich. Dennoch konnte u.a. die Oberhoheit über Anatolien weiter behauptet und der Kaukasus und Khorasan erfolgreich verteidigt werden.
1320 fiel der mamelukische Herrscher von Ägypten Al-Nasir Muhammad ibn Qalawun im armenischen Königreich Kilikien ein. In einem Brief vom 1. Juli 1322 forderte Papst Johannes XXII. Abu Sa'id auf, Kilikien beiseite zu stehen. Er erinnerte Abu Sa'id an die Allianz zwischen Europa und den Ilchanen. Nebenbei plädierte der Papst dafür, dass Abu Sa'id zum Christentum konvertierten sollte. Ilchanische Truppen wurden dann nach Kilikien entsandt. Doch die trafen erst ein, als schon eine 15jährige Waffenruhe ausgehandelt wurde. Nach Abu Sa'id wurde alle Beziehungen zwischen den christlichen Herrscher und den Ilchanen eingestellt.[1]
Er starb im Alter von 30 Jahren ohne einen Erben oder Nachfolger. Das Reich verlor an Bedeutung und zerfiel in viele Königreiche, die von Mongolen, Türken und Persern beherrscht wurden.
| Vorgänger |
Ilchan von Persien 1316 - 1335 |
Nachfolger |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Quellen
- Atwood, Christopher P. (2004). The Encyclopedia of Mongolia and the Mongol Empire. Facts on File, Inc. ISBN 0-8160-4671-9.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Abu Sa'id |
| ALTERNATIVNAMEN | Abusaid Bahador Khan oder Abu Sayed Behauder |
| KURZBESCHREIBUNG | mongolischer Ilchan von Persien |
| GEBURTSDATUM | 2. Juni 1305 |
| GEBURTSORT | Ujan |
| STERBEDATUM | 1. Dezember 1335 |

