Abu Sir al Malaq

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Abu Sir al Malaq (Ägypten)
Madinat al Fayyum
Madinat al Fayyum
Kairo
Kairo
Abu Sir al Malaq
Abu Sir al Malaq
Karte von Ägypten

Abu Sir al Malaq (auch Abusir el-Meleq, Abusir el-Melek) ist ein Ort am Westufer des unteren Nils in der Nähe des Eingangs zum Fayyum-Becken.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort diente als Bestattungsplatz der späten Negade-Kultur (IId2–IIIB) und wurde erneut belegt in der Hyksos-Zeit, der saitischen und römischen Periode. Die Gräber der Hyksos-Zeit waren durch Skarabäen mit Königsnamen datiert und enthielten gestreckte Skelette, die anthropologisch als zur semitischen Völkerfamilie zugehörig bestimmt wurden.

Aus der 25. Dynastie stammt das unberaubte Grab der Tadja, das sich heute in Berlin befindet. Systematische Ausgrabungen fanden vor Ort bisher nur am Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Ansonsten wird die Nekropole seit dieser Zeit systematisch geplündert und zerstört und dort geraubte Grabbeigaben (vor allem Särge) tauchen immer wieder im Kunsthandel auf.

[Bearbeiten] Literatur

  • Georg Möller, Alexander Scharff: Die archäologischen Ergebnisse des vorgeschichtlichen Gräberfeldes von Abusir-el-Meleq (Nachdruck von 1926). Zeller, Osnabrück 1969.
  • O. Rubensohn, F. Knatz: Bericht über die Ausgrabungen bei Abusir el Malaq im Jahre 1903. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde (ZÄS). 41, 1904, S. 1–21.
  • Jürgen Seeher: Abusir el-Meleq. In: Kathryn A. Bard, Steven Blake Shubert: Encyclopedia of the archaeology of ancient Egypt. Routledge, London 1999, ISBN 0-415-18589-0, S. 91–93.
  • Günter Vittmann: Zu den Raubgrabungen in Abusir El-Meleq. In: Göttinger Miszellen. (GM) 42, 1981, S. 81–87.

29.25166666666731.091944444444Koordinaten: 29° N, 31° O

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