Adam Berberich

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Adam Berberich (* 1. November 1914 in Schnappach; † 25. März 2001 in Villingen-Schwenningen) war ein deutscher Politiker der SPD.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach mehrjähriger Gefangenschaft infolge des Zweiten Weltkriegs trat Adam Berberich unmittelbar nach seiner Rückkehr in die SPD ein. Er wurde zum Betriebsrat gewählt und engagierte sich in der IG Metall, in der er auch zum Vorsitzenden des Landkreises Villingen gewählt wurde.

Politische Tätigkeit[Bearbeiten]

Adam Berberich war von 1972 an Abgeordneter des Landtags von Baden-Württemberg. Bei der Landtagswahl 1972 unterlag er knapp gegen seinen Kontrahenten, den späteren Ministerpräsidenten Erwin Teufel, und zog deshalb über das Zweitmandat in den Landtag ein. Nach Arbeit im Petitionsausschuss wurde er nach seiner erneuten Wahl 1976 in das Präsidium des Landtages berufen. Aus Altersgründen trat Berberich zur Landtagswahl im Jahre 1980 nicht mehr an, blieb aber bis zum Ende seines Lebens ehrenamtlich und politisch engagiert, wie zum Beispiel als Vorsitzender des Kreisseniorenrats seiner Heimatstadt Villingen-Schwenningen. Berberich pflegte mit Mitgliedern aller Fraktionen ein sehr gutes Verhältnis, so besonders zum früheren Ministerpräsidenten Lothar Späth, wodurch er stets auch überfraktionell respektiert und geachtet wurde.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Berberich wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Persönliches[Bearbeiten]

Adam Berberich war verheiratet und hatte eine Tochter.