Agilolf von Köln

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Agilolf von Köln († um 750) war Bischof von Köln.

Bevor Agilolf Bischof von Köln wurde, war er nach einer Überlieferung aus dem 11. Jahrhundert Benediktiner-Mönch und Abt in Malmedy gewesen. Seine Berufung in das Amt des Bischofs von Köln erfolgte um das Jahr 746 auf den Wunsch des fränkischen Hochadels. Agilolf war ein Vertreter der Reformbewegung um den heiligen Bonifatius gewesen. Seine Teilnahme an der letzten bonifatianischen Synode ist durch einen erhaltenen Papstbrief für das Jahr 748 belegt.

Agilolf wird heute als Heiliger verehrt, der ihm zugeordnete Gedenktag ist der 9. Juli, an diesem Tag wurden seine vermeintlichen Gebeine nach Köln überführt.

In späteren Überlieferungen wird Agilolf oft mit einem von Räubern erschlagenen Mönch aus Malmedy gleichgesetzt, nach heutigem Stand des Wissen handelt es sich hierbei um eine Verwechslung. Die Gebeine dieses erschlagenen Mönches ließ der spätere Kölner Erzbischof Anno II. im Jahre 1062 nach Köln überführen.

Eine Figur des Kölner Rathausturmes stellt Agilolf dar, nach dem außerdem eine Straße im Stadtteil Köln-Neustadt-Süd benannt wurde.

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