Akrophobie
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| Klassifikation nach ICD-10 | ||
|---|---|---|
| F40.2 | Spezifische (isolierte) Phobien Akrophobie |
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| ICD-10 online (WHO-Version 2006) | ||
Die Akrophobie (auch Hypsiphobie / englisch: fear of heights, vertigo, acrophobia) gehört zu den Phobien (Angststörungen) und wird häufig einfach als Höhenangst bezeichnet. Der Name leitet sich vom griechischen Wort akra her, das soviel wie Gipfel oder Spitze bedeutet.
Akrophobie tritt unter anderem auf Türmen, hohen Bergen, vor Abhängen, auf Brücken, Hochhäusern, Balkonen, Leitern oder ähnlichem auf. Mitunter tritt die Akrophobie gepaart mit anderen Angststörungen, bis hin zur Todesangst, auf. Auch bei Flugangst kann die Akrophobie beteiligt sein.
Definitionsgemäß ist die Angst der Situation gegenüber unangemessen, da keine oder nur eine geringe objektive Gefahr besteht. Um die Angst auszulösen, ist nicht zwingend eine große Höhe notwendig, wenige Meter reichen oft aus. In tiefenpsychologischen Konzepten wird Höhenangst mit der Angst vor dem "Sich-Fallenlassen" verbunden. Es gibt Menschen, bei denen die Akrophobie nur im Freien auftritt; wenn sie etwa hinter einer Glasscheibe stehen, kommt es zu keiner Angstreaktion. Keinesfalls ist Höhenangst mit Flugangst gleichzusetzen. So gibt es viele Piloten, die Höhenangst haben, denen Fliegen aber nichts ausmacht.
Psychische Symptome der Akrophobie sind neben der eigentlichen Angstreaktion etwa Depersonalisation, intensive Vorstellungen, aus Versehen in die Tiefe zu stürzen oder dies unter einem Kontrollverlust bewusst zu tun. Wie bei anderen Phobien treten auch hier körperliche Beschwerden auf. Innerhalb weniger Sekunden oder Minuten können die Symptome zu einem Höhepunkt kommen: Das sind unter anderen Atemnot, Herzklopfen, Herzrasen, Benommenheit, Schwindel, Schwitzen, Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust.
Behandelbar ist Höhenangst entweder mit Medikamenten, mittels verschiedener Entspannungstechniken oder anhand einer Psychotherapie (siehe auch: Hochseilgarten).
[Bearbeiten] Siehe auch
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