Aktienspekulation

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Von Aktienspekulation spricht man, wenn Aktienpakete nicht mit dem Ziel einer langfristigen Investition, sondern dem eines kurzfristigen Gewinnes durch einen schnellen Wiederverkauf erworben werden. Um sich nicht zu sehr von Emotionen leiten zu lassen, sollte ein Aktienspekulant einer vorher festgelegten Aktienstrategie folgen.

Aktien eignen sich zur Spekulation besser als andere Anlageklassen (wie z. B. festverzinsliche Wertpapiere), da sie in der Regel über eine höhere Volatilität verfügen und durch andere Teilnehmer meist ein liquider Markt gegeben ist.

Eine traditionelle Theorie besagt, dass Nebenwerte (Small Caps) in der Regel volatiler seien als Standardwerte (Blue Chips) und sich daher eher zur Spekulation eignen. Ob eine solche, aus statistischen Daten der Vergangenheit gewonnene Börsenregel auf die Zukunft anwendbar ist, ist generell unklar.

In den letzten Jahren etablierten sich Derivate auf Aktien zur Spekulation, die mit einem geringeren Kapitaleinsatz einen verhältnismäßig höheren Gewinn (natürlich auch Verlust) ermöglichen. Ihnen unterliegen Future- oder Optionsgeschäfte auf Aktien, sodass durch die Hebelwirkung die Gewinnmöglichkeiten enorm sind.

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