Albert Namatjira

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Albert Namatjira vor dem Government House (Sydney), (1947)

Albert Namatjira (* 28. Juli 1902 in Hermannsburg; † 8. August 1959 in Alice Springs) war ein australischer Maler und Künstler vom Stamm der Arrernte.

1938 hatte Namatjira seine erste Ausstellung in Melbourne, deren Exponate ebenso wie die folgenden in Sydney and Adelaide alsbald ausverkauft waren. Auch die nächsten 10 Jahre seines Schaffens ließen seinen Bekanntheitsgrad weiter steigen. Königin Elisabeth II. zeichnete ihn 1953 mit der Queen's Coronation Medal aus und traf ihn zudem im Folgejahr persönlich in Canberra.

Er malte hauptsächlich Landschaften und die Natur. Als er älter wurde, wollte er ein Haus in Alice Springs bauen. Der Kauf erwies sich jedoch als schwierig, da er als Aborigine ein Mündel des Staates war, weswegen er keine Immobilien erwerben konnte. Durch seine hohe Popularität und nachdem es viele Proteste gab, erhielten er und seine Frau 1957 als erste Ureinwohner des Northern Territory die vollen australischen Bürgerrechte und konnten so das Baugrundstück kaufen.

Als er 1959 starb, hinterließ er ein circa 2000 Gemälde umfassendes künstlerisches Werk.

Literatur[Bearbeiten]

  • Meißner, Hans-Otto: Das fünfte Paradies, Stuttgart 1965 (weitere Auflagen bis 1983), ASIN: B000W7U1WS (Kapitel: "Ruhm und Ruin des Albert Namatjira")

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Albert Namatjira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien