Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode (* 10. Januar 1886 in Kreppelhof; † 4. Juni 1948 in Köln) war deutscher Politiker, Reichstagsabgeordneter und Bismarck-Forscher.

Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode (1928)

Inhaltsverzeichnis

Familie[Bearbeiten]

Aus der am 26. November 1914 geschlossenen Ehe mit Magna-Maria Gräfin zu Solms-Wildenfels (1883–1966) gingen keine Kinder hervor.

Leben[Bearbeiten]

Albrecht wurde als 8. Kind von Graf Udo zu Stolberg-Wernigerode und dessen Ehefrau Elisabeth Gräfin von Arnim-Boitzenburg auf dem Schloss Kreppelhof in Schlesien geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1910 wurde er Herr auf Kreppelhof, Dönhoffstädt (Kreis Rastenburg) und Udowald. Von 1916 bis 1918 war er Mitglied des preußischen Herrenhauses und von 1921 bis 1928 im preußischen Landtag. Er vertrat die Deutsche Volkspartei von 1928 bis 1930 im Reichstag. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste er seine Besitzungen in Schlesien und Ostpreußen, die enteignet wurden, verlassen. Er starb drei Jahre nach Kriegsende in Köln.

Werke[Bearbeiten]

  • Bismarck und die schleswig-holsteinische Frage. 1928
  • Bismarcks Bündissystem und seine Lehren. 1928
  • Bismarck und die Verständigungspolitik 1864–1866. 1929
  • Herausgabe der Worte Bismarcks. 1932
  • Bismarck-Lexikon. Quellenverzeichnis zu den in seinen Akten, Briefen, Gesprächen und Redenenthaltenen Äußerungen Bismarcks. Stuttgart 1936

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien