Aleksei Budõlin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Medaillenspiegel
Judo
EstlandEstland Estland
Olympische Spiele
Bronze 2000 Sydney -81 kg
Weltmeisterschaften
Silber 2001 München -81 kg
Bronze 2003 Osaka -81 kg
Europameisterschaften
Gold 2001 Paris -81 kg
Silber 1999 Bratislava -73 kg
Silber 2002 Maribor -81 kg
Bronze 2000 Breslau -81 kg
Bronze 2003 Düsseldorf -81 kg
Junioren Europameisterschaften
Gold 1995 Valladolid - 78 kg
Gold 1996 Monte Carlo - 78 kg

Aleksei Budõlin (* 5. April 1976 in Tallinn, Estnische SSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger estnischer Judoka. Er war Europameister und Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Sein Bruder Dmitri ist ebenfalls Judoka.

Sportliche Karriere[Bearbeiten]

Budõlin konnte schon im Juniorenalter Erfolge feiern. So wurde er 1995 und 1996 Junioren-Europameister in der Klasse bis 78 kg. 1998 gewann er in Prag seinen ersten Weltcup-Wettkampf. Ein Jahr später gewann er bei den Europameisterschaften die Silbermedaille in der Klasse bis 73 kg. 2000 erkämpfte er bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille in der Klasse bis 81 kg. Bei den Olympischen Sommerspielen konnte er ebenfalls die Bronzemedaille in dieser Gewichtsklasse gewinnen. 2001 wurde er Europameister und gewann bei den Weltmeisterschaften in München die Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 81 kg. 2003 konnte er seine letzten internationalen Medaillen erkämpfen. Er gewann sowohl bei der Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft die Bronzemedaille.

Budõlin konnte in seiner Laufbahn sechs Weltcup-Wettkämpfe gewinnen. Seinen letzten Weltcupsieg konnte er 2005 in Budapest feiern. Von 2001[1] bis 2008[2] starte Budõlin den TSV Abensberg in der Bundesliga. 2009 beendete er seine aktive Laufbahn und ist seitdem als Trainer tätig.[3] Er bestritt seinen letzten internationalen Wettkampf bei den Nordischen Meisterschaften im Mai 2009, wo er die Klasse bis 90 kg gewann. Zusammen mit seinem Bruder Dimitri betreibt er in Tallinn den Judoverein Budolinn Judokool.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Budõlinid tõusid Saksa klubi värvides taas Euroopa tippu (estnisch) www.postimees.ee. 17. Oktober 2005. Abgerufen am 21. Dezember 2010.
  2. Countdown zum Finale läuft...Bundesligafieber Teil 2. tsvabensberg.de. 6. November 2008. Abgerufen am 21. Dezember 2010.
  3. Aleksei Budõlin loobub tippspordist (estnisch) sport.postimees.ee. 26. Februar 2009. Abgerufen am 21. Dezember 2010.