Alexander Aigner

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Alexander Aigner (1970)

Alexander Aigner (* 18. Mai 1909 in Graz; † 1988 ebenda) war ordentlicher Universitätsprofessor für Mathematik an der Karl-Franzens-Universität in Graz.

Leben[Bearbeiten]

Alexander Aigner war der Sohn von Oktavia Aigner-Rollett. Er studierte in Graz Mathematik und Physik, wurde dann Assistent an der 2. Lehrkanzel für Mathematik der Technischen Hochschule Graz (heute: Technische Universität Graz), 1947 habilitierte er sich an der Karl-Franzens-Universität Graz, wurde 1957 Extraordinarius und schließlich 1969 ordentlicher Professor, bis zu seiner Emeritierung 1979. Seine Hauptfachrichtung war die Zahlentheorie. Neben seiner fachlichen Tätigkeit entfaltete er auch eine schriftstellerische Tätigkeit. Er war Mitglied im Steirischen Schriftstellerbund und im Bund steirischer Heimatdichter. Nach zwei Gedichtbänden veröffentlichte er 1978 als Sondernummer der Berichte der Mathematisch-Statistischen Sektion im Forschungszentrum Graz eine Sammlung heiterer mathematischer Gedichte mit dem Titel "Tangenten an den Frohsinn".

Gedichte (Auszug)[Bearbeiten]

Ein Auszug seiner Gedichte[1]

  • An die Anfänger
  • Wie man leicht sieht
  • Zuruf an die Kreisquadratoren
  • Die Quadratwurzel
  • Lob der Unteilbarkeit
  • Welt im Walzer
  • Der Fehler
  • Mathematische Gstanzln
  • Weitere mathematische Gstanzln

Grabstelle[Bearbeiten]

Alexander Aigner, der als mathematisches Genie galt, ist im Familiengrab am Grazer Zentralfriedhof (Feld 10d III 1) begraben.[2]

Werke[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.uni-graz.at/imawww/pages/humor/tangenten.html
  2. Karin Derler/Ingrid Urbanek: Planung für die Unendlichkeit - Der Grazer Zentralfriedhof; Steirische Verlagsgesellschaft m.b.H.;2002. ISBN 3-85489-086-9