7. Juni
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der 7. Juni ist der 158. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 159. in Schaltjahren), somit verbleiben 207 Tage bis zum Jahresende.
|
Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse [Bearbeiten]
Politik und Weltgeschehen [Bearbeiten]
- 1002: Heinrich IV. von Bayern wird zum König des Ostfrankenreichs gewählt und geht als späterer Kaiser Heinrich II. in die Annalen ein.
- 1063: Der „Goslarer Rangstreit“ eskaliert zu einem Blutbad im Goslarer Stift St. Simon und Judas.
- 1099: Das Heer des Ersten Kreuzzugs beginnt die Belagerung Jerusalems.
- 1424: In der Schlacht bei Maleschau in Mähren in den Hussitenkriegen behalten die radikalen Taboriten unter Jan Žižka die Oberhand gegenüber einem Heer der gemäßigten Prager Utraquisten, das auch die Unterstützung katholischer Adliger hat.
- 1457: Der polnische König Kasimir IV. Jagiełło zieht in die durch Kauf erworbene Ordensburg Marienburg ein. Der Hochmeister des mit ihm verfeindeten Deutschen Ordens flieht nach Königsberg.
- 1494: Durch den Vertrag von Tordesillas teilen die beiden Seemächte Portugal und Spanien die „Neue Welt“ in Interessenzonen.
- 1576: Der englische Entdecker Martin Frobisher bricht mit drei Schiffen von London aus zu seiner ersten Entdeckungsreise auf der Suche nach der Nordwestpassage auf, bei der er unter anderem die Frobisher-Bucht entdecken wird.
- 1639: In der Schlacht bei Diedenhofen bezwingen im Dreißigjährigen Krieg die kaiserlichen Truppen unter Octavio Piccolomini die von Manassès de Pas, Marquis de Feuquières befehligten Franzosen.
- 1654: Ludwig XIV. wird zum König von Frankreich gekrönt.
- 1673: Vor der Scheldemündung findet im Dritten Englisch-Niederländischen Krieg die Erste Seeschlacht von Schooneveld statt. Die im Kampf in Unordnung geratene englische Flotte gibt den Landungsplan auf und kreuzt vor der niederländischen Küste, um den Feind aus seinen flachen Gewässern zu locken.
- 1832: In Großbritannien wird der Reform Act von 1832 verabschiedet.
- 1840: In Preußen tritt nach dem Tode von König Friedrich Wilhelm III. sein Sohn Friedrich Wilhelm IV. die Regentschaft an.
- 1863: Die französische Intervention in Mexiko führt zur Einnahme von Mexiko-Stadt durch französische Truppen unter dem Befehl von François-Achille Bazaine.
- 1880: Die Festung auf dem Berg El Morro in der peruanischen Hafenstadt Arica wird im Salpeterkrieg von den Chilenen erobert.
- 1896: In der Schlacht von Firket siegt eine angloägyptische Armee unter Horatio Herbert Kitchener im Zuge der Niederschlagung des Mahdi-Aufstandes.
- 1905: Das norwegische Storting erklärt die seit 1814 geltende Personalunion mit Schweden für nichtig.
- 1917: Die Schlacht von Messines wird durch die Sprengung von 19 Minen eingeleitet, was auf einen Schlag etwa 10.000 deutsche Soldaten tötet und das bis dahin lauteste von Menschen erzeugte Geräusch darstellt.
- 1929: Der Vatikan wird ein souveräner Staat.
- 1942: Die deutsche Wehrmacht beginnt im Krieg gegen die Sowjetunion nach tagelangem Bombardement durch Artillerie und aus der Luft im Unternehmen Störfang einen zweiten großen Angriff auf die zur sowjetischen Festung erklärte Hafenstadt Sewastopol. Es sollte die entscheidende Schlacht um Sewastopol werden.
- 1942: In der beendeten Schlacht um Midway setzt sich die United States Navy im Pazifikkrieg gegenüber der japanischen Marine durch. Vier von sechs großen Flugzeugträgern haben die Japaner in den Kämpfen eingebüßt, was nunmehr zu einem Kräftegleichgewicht beider Flotten führt.
- 1945: König Håkon VII. kehrt mit seiner Familie aus dem fünf Jahre währenden britischen Exil, wo er an der Spitze der norwegischen Exilregierung stand, nach Oslo zurück.
- 1951: Im Kriegsverbrechergefängnis in Landsberg am Lech werden die letzten Todesurteile aus den Nürnberger Prozessen vollstreckt.
- 1955: Aufbau der Bundeswehr: Die bisherige „Dienststelle Blank“ wird zum Bundesministerium für Verteidigung.
- 1958: Hubschrauber-Zwischenfall von 1958: Ein mit neun Soldaten der US-Armee besetzter Hubschrauber fliegt in den Luftraum der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) ein und muss bei Frankenberg notlanden. Die von den DDR-Behörden internierten Soldaten werden rund sechs Wochen später am 19. Juli 1958 wieder freigelassen.
- 1959: In Portugiesisch-Timor beginnt die Viqueque-Rebellion der Einheimischen gegen die Kolonialmacht.
- 1964: Das Mind-Control-Projekt MKSEARCH der CIA geht aus dem gleichartigen Projekt MKULTRA hervor.
- 1965: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten erklärt in dem Grundsatzurteil Griswold v. Connecticut ein Gesetz im Bundesstaat Connecticut für verfassungswidrig, das die Verwendung von Mitteln zur Empfängnisverhütung verbietet.
- 1967: Einnahme des Jerusalemer Tempelbergs durch israelische Fallschirmjäger während des Sechstagekriegs.
- 1970: Die Wähler in Baden stimmen bei einem Volksentscheid für den Verbleib beim 1952 gebildeten Bundesland Baden-Württemberg.
- 1973: Bundeskanzler Willy Brandt besucht – als erster Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland – Israel.
- 1973: Mit einer Änderung des Strafrechts entfällt in der Bundesrepublik Deutschland die Strafverfolgung von Homosexualität.
- 1981: Israelischer Luftangriff auf den irakischen Atomreaktor Osirak.
- 1982: Der Rebellenführer Hissène Habré, der bis 1990 etwa 40.000 politisch motivierte Morde begehen lassen wird, putscht sich im Tschad an die Macht.
- 1989: In Dänemark wird das weltweit erste Gesetz über eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle verabschiedet.
- 2001: Bei den britischen Unterhauswahlen feiert die Labour Party bei einer geringen Wahlbeteiligung einen großen Wahlsieg. Tony Blair wird damit zum ersten Premierminister der Labour Party, der nach einer vollen Amtszeit im Amt bestätigt wird.
- 2006: Nach einem Luftschlag zweier von einer US-Spezialeinheit angeforderter Mehrzweckkampfflugzeuge vom Typ F-16 wird im Irak ein Haus bei Baquba zerstört. Die Aktion, die sich gegen den weltweit gesuchten Topterroristen Abu Musab az-Zarqawi richtet, kostet ihn in der Folge das Leben.
- 2009: Bei der Europawahl 2009, die in manchen Mitgliedsländern schon am 4. Juni begonnen hat, geht die konservative Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten (EVP-ED) als stärkste Fraktion hervor, die europäischen Sozialdemokraten müssen Verluste hinnehmen.
Wirtschaft [Bearbeiten]
- 1919: Auf Malta kommt es zu einem Arbeiteraufstand.
- 1951: Das bundesdeutsche Montan-Mitbestimmungsgesetz, ein Meilenstein in der Geschichte der Mitbestimmung, tritt in Kraft.
- 1968: Im dänischen Billund wird das erste Legoland eröffnet.
Wissenschaft und Technik [Bearbeiten]
- 1742: In einem Brief an Leonhard Euler äußert der Mathematiker Christian Goldbach die später nach ihm benannte, bis heute unbewiesene Vermutung. Danach soll sich jede gerade Zahl größer 2 als Summe zweier Primzahlen darstellen lassen.
- 1911: Deutschen Funkern in der Kolonie Togoland glückt eine drahtlose Verbindung mit der Großfunkstelle Nauen bei Berlin (über 5000 Kilometer). Die Versuche führen zum Bau der Funkstation Kamina.
- 2002: Insolvenzanmeldung der Cargolifter AG, welche ein Lastenluftschiff konstruieren und damit die Renaissance der Großluftschifffahrt einleiten wollte.
Kultur [Bearbeiten]
- 1896: In Mannheim wird die Komische Oper Der Corregidor von Hugo Wolf nach einem Libretto von Rosa Mayreder mit großem Erfolg uraufgeführt.
- 1903: Uraufführung der dramatischen Sinfonie Ilsebill. Das Märchen vom Fischer und seiner Frau von Friedrich Klose in Karlsruhe.
- 1905: In Dresden gründen Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff die Brücke, eine expressionistische Künstlergruppe.
- 1926: Der spanische Baumeister Antoni Gaudí wird in seiner Heimatstadt Barcelona von der Straßenbahn überfahren. Er stirbt einige Tage später.
- 1933: Am Théâtre des Champs-Élysées in Paris wird das Ballett mit Gesang Die sieben Todsünden von George Balanchine (Choreographie), Bertolt Brecht (Libretto) und Kurt Weill (Musik) uraufgeführt.
- 1969: Die Gruppe Blind Faith gibt vor 100.000 Besuchern ihr eintrittsfreies Debütkonzert im Londoner Hyde Park
Gesellschaft [Bearbeiten]
- 1834: In Memmingen wird die als Giftmörderin verurteilte Ursula Brandmüller hingerichtet.
- 1917: Der Lions Club International wird gegründet.
- 1958: In Dießen wird das erste SOS-Kinderdorf Deutschlands errichtet.
Religion [Bearbeiten]
- 948: Die Universalsynode von Ingelheim ist von Papst Agapet II. einberufen, um das Schisma um den erzbischöflichen Stuhl von Reims zu lösen. Artold von Reims wird als rechtmäßiger Erzbischof von der Versammlung bestätigt.
- 1912: In der Enzyklika Lacrimabili statu geht Papst Pius X. auf die Situation der Indianer in Südamerika ein und fordert Bischöfe und Priester auf, sich schützend auf die Seite der Unterdrückten zu stellen.
- 2006: Der Zentralrat der Juden in Deutschland wählt mit Charlotte Knobloch die erste Frau als Präsidentin an seine Spitze.
Katastrophen [Bearbeiten]
- 1692: Port Royal (Jamaika) wird von einem Erdbeben erschüttert: 1.600 Menschen werden getötet, 3.000 schwer verletzt.
- 1832: Eine Cholera-Epidemie in Québec (Kanada) fordert 6.000 Tote.
- 1989: Paramaribo, Suriname: Eine Douglas DC-8 der Surinam Airways, auf planmäßigem Flug von den Niederlanden kommend, stürzt nach dem dritten Landeanflug in dichtem Nebel in den Dschungel. 168 Menschen sterben, nur 15 überleben.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport [Bearbeiten]
1913: Erstbesteigung des Mount McKinley
- 1913: Der Mount McKinley in Alaska, mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas, wird durch Hudson Stuck erstmals bestiegen.
- 1934: Deutschland wird bei der ersten Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft auf Anhieb Dritter. Das Spiel um Platz 3 wird mit 3:2 gegen das Nachbarland Österreich entschieden.
- 1947: Die rumänische Armee gründet einen Fußballverein, aus dem im Jahr 1961 nach einer Umbenennung Steaua Bukarest wird.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik. Einträge zu Fußballweltmeisterschaftsspielen finden sich in den Unterseiten von Fußball-Weltmeisterschaft. Das Gleiche gilt für Fußball-Europameisterschaften.
Geboren [Bearbeiten]
Vor dem 19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1660: Georg I., deutscher König von Großbritannien
- 1686: Adolf Friedrich III., Herzog zu Mecklenburg-Strelitz
- 1698: Benjamin Gottlieb Gerlach, deutscher Pädagoge und Autor
- 1761: John Rennie, schottischer Bauingenieur
- 1764: Karl Heinrich von Lang, deutscher Historiker und Publizist
- 1770: Robert Banks Jenkinson, 2. Earl of Liverpool, britischer Staatsmann
- 1778: George Bryan Brummell, britischer Dandy
- 1779: Franz Joseph von Arens, deutscher Jurist und Politiker
- 1787: William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe
19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1810: Anton Dreher, österreichischer Brauherr, Erfinder des Lagerbiers
- 1811: James Young Simpson, britischer Arzt
- 1815: Gerhard Ahlhorn, deutscher Landwirt und Politiker
- 1817: Carl Gottlieb Elsässer, australischer Komponist und Musikpädagoge
- 1828: Adrien Barthe, französischer Komponist
- 1831: Eugène Lacheurié, französischer Komponist
- 1837: Alois Hitler, Vater Adolf Hitlers
- 1840: Charlotte von Belgien, Prinzessin von Belgien, Kaiserin von Mexiko
- 1843: Alfred Rabuteau, französischer Komponist
- 1845: Leopold Auer, ungarischer Violinist, Violinpädagoge und Dirigent
- 1848: Paul Gauguin, französischer Maler
- 1854: Max Kretzer, deutscher Schriftsteller
- 1854: Charlotte Niese, deutsche Schriftstellerin
- 1860: Fritz Herbert, SPD-Reichstagsabgeordneter für Pommern, Konsumgenossenschafter
- 1862: Philipp Lenard, deutscher Physiker, Nobelpreisträger
- 1863: Albert S. Burleson, US-amerikanischer Politiker
- 1865: Paula Müller-Otfried, deutsche Frauenrechtlerin
- 1868: Charles Rennie Mackintosh, britischer Architekt und Innenarchitekt, Kunsthandwerker, Grafiker und Maler
- 1868: Peter Nonnenmühlen, deutscher Kommunalpolitiker
- 1869: Samuel John Birch, britischer Maler
- 1872: Leonid Sobinow, russischer Opernsänger
- 1873: Landon Ronald, britischer Dirigent, Musikpädagoge und Komponist
- 1877: Charles Glover Barkla, britischer Physiker
- 1877: Roelof Klein, niederländischer Ruderer
- 1879: Knud Rasmussen, grönländisch-dänischer Polarforscher und Ethnologe
- 1890: Fred Endrikat, deutscher Schriftsteller und Kabarettist
- 1891: Willy Haas, deutscher Publizist, Filmkritiker und Drehbuchautor
- 1891: Athos Palma, argentinischer Komponist und Musikpädagoge
- 1893: Ludovic Feldman, rumänischer Komponist
- 1896: Imre Nagy, ungarischer Politiker und Agrarökonom, Regierungschef, Nationalheld
- 1896: Otto Heinrich Schindewolf, deutscher Paläontologe
- 1896: Robert S. Mulliken, US-amerikanischer Physiker und Chemiker
- 1897: Kirill Afanassjewitsch Merezkow, Marschall der Sowjetunion und Heerführer im Zweiten Weltkrieg
- 1897: George Szell, US-amerikanischer Dirigent
- 1897: Gábor von Vaszary, ungarischer Schriftsteller
- 1898: Johann Daniel Achelis, deutscher Physiologe und Medizinhistoriker
- 1899: Elizabeth Bowen, britische Schriftstellerin
- 1900: Werner Krauss, deutscher Romanist
20. Jahrhundert [Bearbeiten]
1901–1950 [Bearbeiten]
- 1902: Arthur Göpfert, deutscher Politiker
- 1904: Udo Adelsberger, deutscher Erfinder
- 1907: Karl Bergmann, deutscher Politiker und MdB
- 1907: Konrad Grebe, deutscher Steiger und Erfinder
- 1907: Mascha Kaléko, deutsch-russische Dichterin
- 1908: Fritz Gruber, deutscher Werbefachmann und Publizist, Mitgründer der Photokina
- 1909: Jean Laurent, belgischer Violinist und Musikpädagoge
- 1909: Jessica Tandy, britische Schauspielerin
- 1910: Monika Mann, deutsche Schriftstellerin
- 1910: Marion Post Wolcott, US-amerikanische Fotografin
- 1911: Mario Perazzolo, italienischer Fußballspieler und -trainer
- 1914: Khwaja Ahmad Abbas, indischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Journalist
- 1915: Til Kiwe, deutscher Schauspieler
- 1915: Patricia Roc, britische Schauspielerin
- 1917: Gwendolyn Brooks, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1917: Alfred C. Gimson, britischer Phonetiker
- 1917: Dean Martin, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1919: Yohanan Aharoni, deutsch-israelischer Archäologe
- 1922: Vilhelm Aubert, norwegischer Soziologe
- 1922: Rocky Graziano, US-amerikanischer Boxer
- 1922: Henk Zeevalking, niederländischer Politiker und Gründer der Partei Democraten 66
- 1923: Carlos Thompson, argentinischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1925: Karl Weschke, deutsch-britischer Maler
- 1928: James Ivory, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1929: Antonio Carbajal, mexikanischer Fußballspieler
- 1929: John Turner, kanadischer Politiker
- 1931: Salim Ghazal, libanesischer Kurienbischof
- 1931: Mike Pratt, britischer Komponist, Pianist und Schauspieler
- 1934: Wynn Stewart, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1935: Géza Alföldy, ungarischer Althistoriker
- 1935: Dieter Simon, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1937: Claus Peymann, deutscher Regisseur
- 1937: Neeme Järvi, estnischer Dirigent
- 1937: Roberto Blanco, deutscher Schlagersänger und Schauspieler
- 1937: Almut Eggert, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
- 1937: Roberto Fernández, argentinischer Jazztrompeter
- 1937: Hannjost Lixfeld, deutscher Volkskundler und Erzählforscher
- 1937: Teddy Redell, US-amerikanischer Rockabilly-, Rock'n'Roll- und Country-Musiker
- 1938: Əbülfəz Elçibəy, aserbaidschanischer Kulturwissenschaftler und Staatspräsident
- 1939: Hans-Christian Ströbele, deutscher Politiker und MdB
- 1940: Helmut Bieler, deutscher Komponist, Pianist und Musikpädagoge
- 1940: Lambert Hamel, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1940: Tom Jones, walisischer Pop-Sänger
- 1941: Herbert Herrmann, Schweizer Schauspieler
- 1941: Mary Kelly, US-amerikanische Konzeptkünstlerin
- 1941: Larry Donn, US-amerikanischer Rockabilly-Musiker
- 1944: Miguel Ríos, spanischer Sänger
- 1944: Konrad Zdarsa, Bischof von Augsburg
- 1944: Clarence White, US-amerikanischer Musiker
- 1945: Wolfgang Schüssel, österreichischer Politiker und Bundeskanzler
- 1946: Manfred Ritschel, deutscher Fußballspieler
- 1946: Mickey Jones, britischer Musiker
- 1949: Albert Zweifel, Schweizer Radrennfahrer
- 1949: Jean Dufaux, belgischer Comicautor
- 1950: Hubert Berenbrinker, Weihbischof im Erzbistum Paderborn/Deutschland
1951–2000 [Bearbeiten]
- 1952: Liam Neeson, britischer Schauspieler
- 1952: Orhan Pamuk, türkischer Schriftsteller und Nobelpreisträger
- 1953: Johnny Clegg, britischer Gitarrist und Sänger, Tänzer und Komponist
- 1954: Louise Erdrich, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1954: Günther Platter, österreichischer Innenminister, Landeshauptmann von Tirol
- 1955: Jon Balke, norwegischer Jazzmusiker
- 1957: Rainer Ackermann, deutscher Fußballspieler
- 1957: Paddy McAloon, britischer Sänger und Liedtexter
- 1957: Rolf Stöckel, deutscher Politiker, MdB
- 1957: Fred Vargas, französische Krimi-Autorin
- 1958: Prince, US-amerikanischer Popstar
- 1959: Tracey Adams, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1959: Anker Eli Petersen, färöischer Grafiker, Briefmarken-Gestalter und Autor
- 1960: Svetlana Dašić-Kitić, serbische Handballspielerin
- 1962: Michael Georg Aggelidis, deutscher Politiker
- 1963: Luca Fusi, italienischer Fußballspieler und -trainer
- 1964: Judie Aronson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1964: Armin Assinger, österreichischer Skirennläufer und Fernsehmoderator
- 1965: Mick Foley, US-amerikanischer Wrestler
- 1965: Damien Hirst, britischer Künstler
- 1966: Eric Kretz, US-amerikanischer Musiker
- 1966: Alexandra Zazzi, schwedische Köchin und Journalistin
- 1967: Dave Navarro, US-amerikanischer Gitarrist
- 1968: Macha Grenon, kanadische Schauspielerin
- 1968: Gölä, Schweizer Rockmusiker
- 1969: Álex Darío Aguinaga Garzón, ecuadorianischer Fußballspieler
- 1969: Alina Astafei, deutsche Leichtathletin
- 1969: Stefan Lindl, deutscher Essayist und Publizist
- 1969: Joachim, dänischer Prinz
- 1970: Alexander Dobrindt, deutscher Politiker, MdB
- 1970: Sascha Gluth, deutscher Schauspieler
- 1970: Mike Modano, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1970: Marcos Evangelista de Moraes, brasilianischer Fußballspieler
- 1972: Karl Urban, neuseeländischer Schauspieler
- 1972: Natascha Pfeiffer, deutsche Schauspielerin
- 1974: Bear Grylls, britischer Abenteurer
- 1974: Mahesh Bhupathi, indischer Tennisspieler
- 1975: Allen Iverson, US-amerikanischer Basketballer
- 1976: Ron Braunstein, US-amerikanischer Rapper
- 1979: Wiktar Kaszjutschonak, weißrussischer Eishockeyspieler
- 1981: Anna Kurnikowa, russische Tennisspielerin
- 1982: Adnan Ahmed, englisch-pakistanischer Fußballspieler
- 1982: Germán Lux, argentinischer Fußballspieler
- 1985: Dejan Lekić, serbischer Fußballspieler
- 1985: Charlie Simpson, britischer Musiker
- 1988: Michael Cera, kanadischer Schauspieler
- 1989: Nana Opoku Agyemang-Prempeh, ghanaischer Fußballspieler
- 1993: Emil Bernstorff, britisch-dänischer Automobilrennfahrer
- 1993: Jordan Fry, US-amerikanischer Schauspieler
- 1996: Jasper Harris, britischer Schauspieler
Gestorben [Bearbeiten]
Vor dem 19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 555: Vigilius, Papst seit 537
- 830: Erkanbert von Minden, erster Bischof in Minden
- 1048: Berno von Reichenau, Abt der Reichenau von 1008 bis 1048
- 1159: Robert of Newminster, Gründer der Newminster Abbey
- 1329: Robert I., Robert the Bruce, König Schottlands
- 1492: Kasimir IV., König von Polen
- 1621: Martin Fruwein, einer der aktivsten Teilnehmer des böhmischen Aufstandes
- 1653: Ludwig Jungermann, deutscher Botaniker und Arzt
- 1673: Eugen Moritz von Savoyen-Carignan, Graf von Soissons und französischer General
- 1701: Ferdinand Wilhelm, Herzog von Württemberg, deutscher Heerführer und Generalfeldmarschall
- 1771: Florian Bahr, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1778: Johann Georg Zechner, österreichischer Organist und Komponist
19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1826: Joseph von Fraunhofer, deutscher Optiker und Physiker, Begründer des wissenschaftlichen Fernrohrbaus, Namensgeber der Fraunhofer-Gesellschaft
- 1838: Laure-Adelaide Abrantès, französische Schriftstellerin
- 1840: Friedrich Wilhelm III., König von Preußen
- 1842: James Barbour, US-amerikanischer Politiker
- 1843: Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter und Lyriker, Hauslehrer und Bibliothekar
- 1854: Charles Baudin, französischer Admiral
- 1863: Franz Xaver Gruber, österreichischer Komponist (Stille Nacht, heilige Nacht)
- 1871: Immanuel Bekker, deutscher Altphilologe
- 1876: Joséphine, Königin von Schweden
- 1879: Siegfried Kapper, tschechischer Schriftsteller, Übersetzer und Arzt jüdischer Herkunft
- 1886: Richard March Hoe, US-amerikanischer Erfinder der Rotationsdruckmaschine
- 1888: Edmond Lebœuf, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1893: Edwin Booth, US-amerikanischer Schauspieler
- 1894: Hermann Julius Grüneberg, deutscher Erfinder und Unternehmer
20. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1904: Otto von Heinemann, deutscher Bibliothekar und Historiker
- 1909: Fritz Overbeck, deutscher Maler
- 1924: Ernst von Raben, deutscher Offizier
- 1926: Nikolos Tschcheidse, Präsident der georgischen Nationalversammlung
- 1927: Archie Birkin, britischer Motorradrennfahrer
- 1929: Clemens Denhardt, deutscher Afrikaforscher
- 1932: Emil Paur, österreichischer Dirigent und Komponist
- 1933: Ludwig Heinrich Ihmels, evangelisch-lutherischer Theologe und Landesbischof von Sachsen
- 1935: Iwan Wladimirowitsch Mitschurin, russischer Botaniker und Pflanzenzüchter
- 1937: Jean Harlow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1937: Hugo Röhr, deutscher Komponist
- 1939: August Kirstein, österreichischer Architekt
- 1945: Mile Budak, kroatischer Schriftsteller und faschistischer Politiker des Unabhängigen Staates Kroatien
- 1951: Paul Blobel, Architekt und SS-Standartenführer
- 1951: Werner Braune, SS-Standartenführer, Chef der Gestapo in Wesermünde
- 1951: Oswald Pohl, maßgeblich am Holocaust beteiligtes Mitglied der SS
- 1951: Otto Ohlendorf, SS-General, Amtschef im Reichssicherheitshauptamt, Kriegsverbrecher
- 1953: Pierre Boncompagni, französischer Autorennfahrer
- 1954: Alan Turing, britischer Mathematiker und Kryptoanalytiker
- 1956: Julien Benda, französischer Philosoph und Schriftsteller
- 1958: Walter Freitag, deutscher Politiker, Vorsitzender des DGB
- 1964: Meade Lux Lewis, US-amerikanischer Musiker
- 1965: Richard Billinger, österreichischer Schriftsteller
- 1966: Jean Arp, deutsch-französischer Maler, Bildhauer und Dichter
- 1967: Dorothy Parker, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1968: Dan Duryea, US-amerikanischer Schauspieler
- 1970: Edward Morgan Forster, englischer Erzähler
- 1970: Franz Huth, deutscher Pastellmaler
- 1970: Ida Kerkovius, deutsche Malerin und Bildteppichweberin
- 1972: Kurt Müller, deutscher Archäologe
- 1976: Eckart Friedrichson, deutscher Schauspieler
- 1976: Bobby Hackett, US-amerikanischer weißer Jazz-Trompeter, Jazz-Kornettist und Jazz-Gitarrist
- 1976: Elisabeth Rethberg, deutsch-US-amerikanische Sängerin
- 1978: Ronald George Wreyford Norrish, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1980: Philip Guston, US-amerikanischer Maler
- 1980: Henry Miller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1983: Daniel Casriel, US-amerikanischer Arzt, Psychiater und Psychoanalytiker
- 1983: Josef Rösing, deutscher Politiker, MdB
- 1984: Rudolf Stahl, deutscher Feldhandballspieler
- 1985: Georgia Hale, US-amerikanische Schauspielerin
- 1987: Humberto Costantini, argentinischer Schriftsteller
- 1987: Clara Döhring, deutsche Politikerin und MdB
- 1989: Chico Landi, brasilianischer Rennfahrer
- 1991: Rafael Colón, dominikanischer Sänger und Komponist
- 1991: Lotte Meyer, deutsche Schauspielerin
- 1993: Dražen Petrović, kroatischer Basketballspieler
- 1994: Boutros Raï, syrischer Erzbischof im Libanon
- 1995: Josef Brinkhues, Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1996: Ulrich Koch, deutscher Bratschist
21. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 2001: Víctor Paz Estenssoro, bolivianischer Politiker und Präsident
- 2003: Georges Christoffel Maria Evers, europäischer Pflegewissenschaftler
- 2004: Angelika Birck, österreichische Psychologin und Autorin
- 2004: Thomas Forsberg alias Quorthon, schwedischer Musiker der Band Bathory
- 2004: Roger Matton, kanadischer Komponist und Musikethnologe
- 2004: Manuel Rosenthal, französischer Dirigent und Komponist
- 2005: Ulrich Briefs, deutscher Volkswirt und Politiker, MdB
- 2006: Abu Musab az-Zarqawi, selbsternannter Führer der Terrororganisation Al-Qaida im Irak
- 2006: Joseph Dorfman, israelischer Komponist und Musikpädagoge
- 2006: Eleonore Zetzsche, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 2007: Michael Hamburger, deutsch-britischer Lyriker, Essayist und Übersetzer
- 2008: Jim McKay, US-amerikanischer Sportreporter
- 2008: Dino Risi, italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 2008: Horst Skoff, österreichischer Profi-Tennisspieler
- 2008: Erick Wujcik, US-amerikanischer Spieleautor
- 2011: Jorge Semprún, spanischer Schriftsteller
- 2012: Bob Welch, US-amerikanischer Musiker
Feier- und Gedenktage [Bearbeiten]
- Kirchliche Gedenktage
- Ludwig Ihmels, deutscher Bischof (evangelisch)
- Seattle (Häuptling), amerikanischer Ureinwohner (evangelisch: ELCA)
- Namenstage
Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.