Amasien

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Vermutetes Aussehen von Amasien

Amasien (auch: Novo- oder Neopangäa, Pangäa Ultima/Proxima oder Pangäa II) ist der Arbeitstitel[1] für einen möglichen zukünftigen Superkontinent, der durch die Verbindung der bestehenden Kontinente Asien und Nordamerika geformt wird. Die Verbindungsstelle liegt in diesem Modell zwischen Sibirien und Alaska.

Theorie[Bearbeiten]

Die Theorie geht davon aus, dass Sibirien, das die Verbindung der eurasischen und der nordamerikanischen Platte darstellt, sich – wie schon über die letzten Millionen Jahre – weiterhin statisch verhält. Amerika und Asien schieben sich in prognostizierten 100 Millionen Jahren über dem Nordpol zusammen und das Nordpolarmeer verschwindet. Auch Afrika und Australien driften nach Norden, bis sie sich ebenfalls dem amasischen Kontinent anschließen. In 250 Millionen Jahren gibt es dann eine Welt mit nur noch zwei Kontinenten, Amasien und Antarktika.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format"Amasien": Der nächste Superkontinent. In: orf.at. 9. Februar 2012, abgerufen am 9. Februar 2012 (deutsch).
  2. Caroline Williams, Ted Nield: Pangaea, the comeback. In: NewScientist, 20. Oktober 2007. Abgerufen am 28. August 2009.