Amy Hempel

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Amy Hempel (* 14. Dezember, 1951 in Chicago, Illinois, USA) ist eine amerikanische Schriftstellerin, Journalistin und Dozentin am Bennington College. Nach ihrem schriftstellerischen Durchbruch hat sie unter anderem in mehreren Zeitschriften veröffentlicht, darunter GQ, ELLE oder den Playboy. Ihr erstes Buch „Reasons to Live“ veröffentlichte sie 1985 mit Hilfe des Autors Gordon Lish, der sie in einem seiner Workshops für kreatives Schreiben entdeckte. Es folgte 1990 dann das erfolgreichere „At the Gates of the Animal Kingdom“, aus dem auch die berühmte Kurzgeschichte „The Harvest“ (Übersetzung: Die Ernte) stammt.

Hempel gilt stilistisch als Minimalistin, ähnlich Raymond Carver oder Chuck Palahniuk. Letzterer lobte ihre Arbeit in folgender Weise:

“Every sentence isn’t just crafted, it’s tortured over. Every quote and joke, what Hempel tosses out comedian-style, is something funny or profound enough you’ll remember it for years. The same way, I sense, Hempel has remembered it, held on to it, saved it for a place where it could really shine. Scary jewelry metaphor, but her stories are studded and set with these compelling bits. Chocolate chip cookies with no bland “cookie” matrix, just nothing but chips and chopped walnuts.”

„Alle Sätze sind nicht nur ausgefeilt, sie sind auf Hochglanz poliert. Alle Zitate und Witze, die Hempel wie ein Comedian einstreut, sind so komisch oder tiefsinnig, dass man sie über Jahre nicht wieder vergessen kann. Genauso wie Hempel sie wohl im Gedächtnis behalten hat, daran festgehalten hat, sie aufgespart hat für einen Platz, an dem sie in vollem Glanz erstrahlen können. Eine gruselige Schmuck-Metapher, aber ihre Geschichten sind besetzt mit diesen unwiderstehlichen Highlights. Wie Schokoladenkekse, nur ohne diese überflüssige Keksmatrix, nichts als Schoko- und Walnußstückchen.“

Chuck Palahniuk[1]

Bibliographie[Bearbeiten]

  • Reasons to Live (1985)
  • At the Gates of the Animal Kingdom (1990)
  • Tumble Home (1997)
  • The Dog of the Marriage (2005)
  • The Collected Stories (2006)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.laweekly.com/index.php?option=com_lawcontent&task=view&id=3590&Itemid=9 (Link nicht abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten]