Arthur Llewellyn Basham

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Arthur Llewellyn Basham (* 24. Mai 1914 in Loughton (Essex); † 27. Januar 1986 in Kalkutta) war ein britischer Indologe und Historiker.

Basham´s Vater und Mutter waren Journalisten und über die Erzählungen seines Vaters, der im Ersten Weltkrieg in Indien stationiert war, hatte er erste Kontakte zu Indien. Er studierte an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London mit einem Bachelor-Abschluss in Sanskrit. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er für das Civil Defense Department arbeitete, ging er wieder an die SOAS, an der er bei 1950 L. D. Barnett promoviert wurde (History and Doctrines of the Ajivikas). 1948 wurde er dort Lecturer, 1953 Reader und 1957 Professor. Er leitete die Fakultät für Geschichtswissenschaft an der SOAS bis 1965, als er als Professor für orientalische Zivilisation und Leiter der Geschichtsfakultät an die Australian National University ging. 1979 emeritierte er und war dann an verschiedenen Universitäten Gastprofessor, zuletzt bei der Asiatic Society of Calcutta, wo er dann an Krebs starb. Er liegt auf dem Alten Militärfriedhof der All Saints Cathedral in Shillong begraben.

In seiner Zeit an der SOAS war er der Lehrer einiger später bekannter indischer Historiker wie R. S. Sharma und Romila Thapar. Sehr einflussreich und das Bild des frühen Indien prägend war sein Buch The wonder that was India von 1954.

1964/65 war er Direktor der Royal Asiatic Society of Great Britain and Ireland. Er war mehrfacher Ehrendoktor (D. Litt. der Universität London 1966, Universitäten von Kurukshetra, Nava Nalanda Mahavihara) und erhielt 1975 die Bimala Churn Law Goldmedaille der Asiatic Society of Calcutta.

Er war in zweiter Ehe (1964) mit einer Inderin verheiratet, die bei ihm studierte, und hatte mit ihr einen Sohn und eine Tochter. Er spielte sehr gut Klavier und komponierte in seiner Jugend. 1934 veröffentlichte er einen Gedichtband.

Eine Biographie über ihn wurde 1997 von S. K. Maity veröffentlicht.

Schriften[Bearbeiten]

  • History and doctrines of the Ajivikas, 1951
  • The wonder that was India, Sidgwick and Jackson, London 1954, 1963, 1967, Paperback Macmillan 1981
  • mit Kenneth G. Zysk The origins and development of classical hinduism, Oxford University Press 1991

Weblinks[Bearbeiten]