Auskreuzung

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Dieser Artikel behandelt die Vererbung einer Eigenschaft aus einer Population oder Abstammungslinie in eine andere. Zum gleichnamigen Krimi, siehe Tatort: Auskreuzung.

Auskreuzen bzw. Auskreuzung (englisch Outcrossing) bezeichnet die Vererbung einer Eigenschaft aus einer Population oder Abstammungslinie in eine andere[1]. Dies geschieht bei der Kreuzung verschiedener Linien, also einer Befruchtung zwischen einer die betrachtete Eigenschaft besitzenden Linie und einer, der diese Eigenschaft fehlt. Gezieltes Auskreuzen wird in der Zucht eingesetzt, um gewünschte Eigenschaften in Zuchtlinien einzuführen und Inzuchtdepressionen zu vermeiden.[2] Besondere Aufmerksamkeit hat die Problematik des Auskreuzens veränderter Eigenschaften aus gentechnisch veränderten Organismen, insbesondere Pflanzen, in wildlebende Verwandte erregt. Maßnahmen, die ein Auskreuzen verhindern, werden deshalb bei Freisetzungsversuchen meist gefordert.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Definition Auskreuzung bei www.biosicherheit.de
  2.  Carolyn M. Vella, Roy Robinson: Robinson's genetics for cat breeders and veterinarians. 4 Auflage. Elsevier Health Sciences, 1999, ISBN 9780750640695, S. 117.
  3.  Gesine Schütte, Susanne Stirn, Volker Beusmann: Transgene Nutzpflanzen: Sicherheitsforschung, Risikoabschätzung und Nachgenehmigungs-Monitoring. Birkhäuser, 2001, ISBN 9783764364755, S. 3-4.