BBÖ 12

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BBÖ 12, DR-Baureihe 69.0
ÖBB 69
Nummerierung: BBÖ 12.01–02
DR 69 001–002
ÖBB 69.02
Anzahl: 2
Hersteller: Floridsdorf
Baujahr(e): 1934, 1937
Bauart: 1A1 n2t
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 7.927 m
Höhe: 3.880 m
Fester Radstand: 0 mm
Gesamtradstand: 3.300 mm
Dienstmasse: 32,0 t
Reibungsmasse: 13,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Treibraddurchmesser: 1.450 mm
Laufraddurchmesser vorn: 870 mm
Laufraddurchmesser hinten: 870 mm
Zylinderdurchmesser: 345 mm
Kolbenhub: 480 mm
Kesselüberdruck: 11 bar
Anzahl der Heizrohre: 99
Rostfläche: 1,04 m²
Strahlungsheizfläche: 4,35 m²
Verdampfungsheizfläche: 53,55 m²
Wasservorrat: 4,0 m³
Brennstoffvorrat: 1,2 t Öl

Die Dampflokomotivreihe BBÖ 12 war eine Schnellzug-Tenderlokomotivreihe der BBÖ.

Überzeugt durch die Bewährung der kkStB-Reihe 112 beschloss die BBÖ 1934, ebenfalls Tenderlokomotiven für den Nahschnellverkehr zu beschaffen. Aus Kostengründen wurde aber ein Umbau von C-n2-Tenderlokomotiven (1898, Krauss/Linz) durchgeführt. Jeweils ein Stück wurde von der Lokomotivfabrik Floridsdorf 1934 und 1937 umgebaut. Zum Umbau kamen die Maschinen 97.153 und 97.152. Der Kessel und die Steuerung wurden unverändert übernommen. Eine Ölfeuerung, dessen Vorratsbehälter auf dem hinteren Teil des Langkessels installiert wurde, ermöglichte eine einmännige Bedienung. Die Maschinen bekamen eine Sonderlackierung, bei der die Wasserkästen und das Führerhaus hellgrün gestrichen wurden.

Die kleinen Lokomotiven bewährten sich gut, jedoch erfolgte kein weiterer Umbau, da ab 1935 die BBÖ DT 1 für Kurzschnellzüge eingesetzt werden konnten.

1938 übernahm die Deutsche Reichsbahn die Maschinen als 69 001 und 69 002. Nur letztere war nach dem Zweiten Weltkrieg noch vorhanden und kam als 69.02 zur ÖBB, die sie in ein Brückenprobefahrzeug umbaute. Die Maschine blieb bis heute erhalten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heribert Schröpfer: Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen - Dampflokomotiven BBÖ und ÖBB, alba, Düsseldorf, 1989, ISBN 3-87094-110-3