Bagalut

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Bagalut, auch Bagalute, kommt aus der norddeutschen Umgangssprache bzw. dem Niederdeutschen, und bedeutet so viel wie Rüpel oder Radaubruder, aber auch Schuft oder Kleinkrimineller, jedoch mit einer derb-kameradschaftlichen Note.[1] Der Ursprung des Wortes ist nicht geklärt.[2] Vermutet wird das Hervorgehen aus dem englischen bag o'loot (Beutel voller Diebes- oder Plündergut) in alten Seefahrertagen. Ebenso ist bag o'louts (lout = Lümmel, Rüpel, Flegel) als etymologische Wurzel nicht auszuschließen.

Im Ruhrgebiet ist der Begriff "Bajuffen" üblich.

Im ost- und südwestfälischen Raum benutzt man zwar auch den Begriff "Bagaluten", spricht ihn aber mit hartem Konsonant im Anlaut der zweiten Silbe aus, also "Backaluten".

Die Mitglieder der Band Torfrock bezeichnen sich als Bagaluten.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ZEIT Nr. 28/2004: "Bagaluten am Rhein" von Urs Willmann
  2. Etymologie-Newsletter vom 20. Dezember 2003
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