Beatrice d’Este

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Ambrogio de Predis: Porträt einer Dame, 1490 (Beatrice d’Este?)

Beatrice d’Este (* 29. Juni 1475; † 2. Januar 1497) war die zweite Tochter des Herzogs Ercole I. d’Este von Ferrara, Modena und Reggio und damit die Schwester von Isabella d’Este (1474–1539), Alfonso I. d’Este (1476–1534) und Ippolito I. d’Este (1479–1520).

Beatrice heiratete am 18. Januar 1491 den späteren (ab 1494) Herzog Ludovico Sforza von Mailand (1451–1508) und wurde in ihrer Aufgabe als Mailänder Fürstin die Mäzenin Donato Bramantes, Ludovico Ariostos, und vor allem Leonardo da Vincis. Sie brachte selbst Künstler aus ihrer Heimatstadt Ferrara mit. In den sechs Jahren ihrer Ehe trieb sie darüber hinaus den Ausbau des Mailänder Kastells (Castello Sforzesco) und der Certosa von Parma voran.

Sie war die Mutter von

Bei der Totgeburt ihres dritten Sohnes starb Beatrice.

Literatur[Bearbeiten]

  • Julia Cartwright: Beatrice d’Este, Duchess of Milan, 1475–1497. A study of the Renaissance. AMS Press, New York 1973 (Nachdruck der Ausgabe London 1905).
  • Karen Essex: "Leonardo e la Principessa"
  • Antonius Lux (Hrsg.): Große Frauen der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild. Sebastian Lux Verlag, München 1963, S. 158

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beatrice d'Este – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien