Bezirk Neubrandenburg

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Basisdaten
Bezirkshauptstadt: Neubrandenburg
Fläche: 10.948 km² [1]
Einwohner: 620.500 (1989) [1]
Kfz-Kennzeichen: C
Karte
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Markante Bauwerke im Bezirk Neubrandenburg auf einer DDR-Briefmarke von 1982

Der Bezirk Neubrandenburg wurde durch die Verwaltungsreform von 1952 nach Auflösung der Länder in der Deutschen Demokratische Republik (DDR) als einer von 14 Bezirken eingerichtet. Der Bezirk führte kein Wappen. Gelegentlich wurde das historische Wappen der Stadt Neubrandenburg als Symbol für den Bezirk verwendet.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Der Bezirk umfasste den Stadtkreis Neubrandenburg (ab dem 1. Januar 1969) sowie folgende Kreise:

  1. Altentreptow
  2. Anklam
  3. Demmin
  4. Malchin
  5. Neubrandenburg-Land
  6. Neustrelitz
  7. Pasewalk
  8. Prenzlau
  9. Röbel/Müritz
  10. Strasburg
  11. Templin
  12. Teterow
  13. Ueckermünde
  14. Waren

Mit der Wiedererrichtung der Länder im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurden die Bezirke aufgelöst. Der Bezirk Neubrandenburg wurde überwiegend dem Land Mecklenburg-Vorpommern zugeordnet. Die Kreise Prenzlau, Templin und nach einem Bürgerentscheid 1992 auch die Gemeinden Bagemühl, Grünberg, Nechlin, Woddow, Wollschow-Menkin und die Stadt Brüssow des Landkreises Pasewalk sowie die Gemeinden Fahrenholz, Güterberg, Jagow, Lemmersdorf, Lübbenow, Milow, Trebenow, Wilsickow, Wismar und Wolfshagen des Kreises Strasburg kamen wieder zum Land Brandenburg.

Mit der Kreisreform, die im Land Mecklenburg-Vorpommern zum 12. Juni 1994 und im Land Brandenburg zum 6. Dezember 1993 umgesetzt wurde, entstanden aus den bisherigen Kreisen größere Verwaltungseinheiten.

Regierungs- und Parteichefs[Bearbeiten]

Vorsitzende des Rates des Bezirkes[Bearbeiten]

Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1955: 687.000
  • 1960: 651.651
  • 1965: 633.209
  • 1975: 626.362
  • 1981: 620.760
  • 1988: 620.467
  • 1989: 620.500

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b "40 Jahre DDR" - Staatliche Zentralverwaltung für Statistik, Mai 1989

Literatur[Bearbeiten]