Birkholz
| Birkholz
Stadt Tangerhütte
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| Koordinaten: | 52° 25′ N, 11° 50′ O52.41666666666711.83333333333338Koordinaten: 52° 25′ 0″ N, 11° 50′ 0″ O |
| Höhe: | 38 m ü. NN |
| Fläche: | 16,18 km² |
| Einwohner: | 398 (31. Dez. 2008) |
| Eingemeindung: | 31. Mai 2010 |
| Postleitzahl: | 39517 |
| Vorwahl: | 03935 |
Birkholz ist ein Ortsteil der Stadt Tangerhütte im Süden des deutschen Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der Ort am Südostrand der Altmark liegt in einem flachwelligen, waldreichen Gebiet zwischen den Flüssen Tanger und Elbe. An den Westen der Gemarkung Birkholz grenzt der Landkreis Börde. Tangerhütte liegt in rund drei Kilometern Entfernung.
Zur ehemaligen Gemeinde Birkholz gehörten die Ortsteile Scheeren und Sophienhof. Diese sind heute Ortsteile der Ortschaft Birkholz.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort taucht 1345 erstmals in einer Besitzurkunde auf, ein Ritter Dietherich von Berkholdt wurde in der Gegend bereits 1249 urkundlich genannt. Die Birkholzer Fachwerkkirche stammt aus dem Jahr 1690. Der Ortsteil Sophienhof entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Vorwerk.
Am 31. Mai 2010 schloss sich Birkholz mit den übrigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Tangerhütte-Land zur neuen Stadt Tangerhütte zusammen.[1]
Im Rahmen der Dorferneuerung wurde in den letzten Jahren das Dorfgemeinschaftshaus mit Gemeindebüro, Gemeinschaftsraum und Feuerwehrhaus errichtet sowie der Dorfplatz und der Springbrunnen neu gestaltet. Auch die Straßen und Wege wurden saniert.
Die Freiwillige Feuerwehr prägt das Dorfleben, sie ist Träger der Dorf- und Weihnachtsfeste, Oster- und Maifeuer.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
- 1990: 408
- 1995: 383
- 2000: 412
- 2001: 416
- 2002: 415
- 2003: 431
- 2004: 425
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 6. November 2009 durch den Landkreis genehmigt.
Blasonierung: „Geviert von Rot und Gold; Feld 1 und 4: eine linksgewendete steigende silberne Bracke mit roter Zunge, Feld 2 und 3: ein oben offener grüner Blätterkranz.“[2]
Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch aus einer Vorlage der Gemeinde gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Neben der Fachwerkkirche aus dem Jahr 1690 ist das ehemalige Gutshaus eine zentrale Sehenswürdigkeit von Birkholz. Der langgestreckte, zweigeschossige Putzbau entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu Zeiten von Georg Wilhelm von Bismarck. 1850 wurde es um einen Mittelrisalit samt vorgelagertem Eingangsvorbau erweitert. Das ehemalige Gutshaus beherbergt heute das staatliche Forstamt Tangerhütte und einen Kindergarten.[3]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Zu den Gewerbeansiedlungen in Birkholz zählen Montage-, Metallbau- und Gerüstbaufirmen, ein Gartencenter, ein Hähnchenmastbetrieb sowie ein Fuhrunternehmen.
[Bearbeiten] Verkehr
Birkholz liegt an der Gabelung der Landstraßen von Tangerhütte nach Ringfurth und zur Elbfähre nach Grieben. Der nächste Bahnhof befindet sich im nahen Tangerhütte an der Strecke Magdeburg–Wittenberge. In Scheeren verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus. Birkholz wird nur im Schulbusverkehr bedient.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Amtsblatt für den Landkreis Stendal vom 30. Mai 2010
- ↑ Amtsblatt des Landkreis Nr. 25/2009, S. 337
- ↑ Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt 1. Deutscher Kunstverlag, München 2002.
Bellingen | Birkholz mit Scheeren und Sophienhof | Bittkau | Cobbel | Demker mit Bahnhof Demker und Elversdorf | Grieben | Hüselitz mit Klein Schwarzlosen | Jerchel | Kehnert | Lüderitz mit Groß Schwarzlosen und Stegelitz | Ringfurth mit Polte und Sandfurth | Schelldorf | Schernebeck | Schönwalde (Altmark) | Tangerhütte mit Briest und Mahlpfuhl | Uchtdorf | Uetz | Weißewarte | Windberge mit Brunkau, Ottersburg und Schleuß