Hohen Neuendorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Oberhavel | |
| Höhe: | 55 m ü. NN | |
| Fläche: | 48,09 km² | |
| Einwohner: |
24.551 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 511 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 16540, 16556, 16562 | |
| Vorwahl: | 03303 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OHV | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 65 144 | |
| Stadtgliederung: | 4 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Oranienburger Straße 2 16540 Hohen Neuendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Klaus-Dieter Hartung (Die Linke) | |
| Lage der Stadt Hohen Neuendorf im Landkreis Oberhavel | ||
Hohen Neuendorf ist eine Stadt im Landkreis Oberhavel im Land Brandenburg. Die Stadt mit gut 24.800 Einwohnern[2] liegt an der Havel und grenzt unmittelbar an den Berliner Bezirk Reinickendorf.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Hohen Neuendorf erstreckt sich von der Havel (ausgebaut als Oder-Havel-Kanal) im Westen (Stadtteile Pinnow, Alt-Borgsdorf und Niederheide) bis zu den Ausläufern des Niederen Barnim im Osten (Stadtteil Bergfelde).
Der zeitweise zu Borgsdorf (Ortsteil Pinnow) gehörende Bernsteinsee – auch bekannt als „Veltener Autobahnsee“, da er in den 1970er Jahren durch Sandabbau im Rahmen des Autobahnbaus entstand, wurde im Mai 2007 im Tausch gegen Wiesenland der Stadt Velten übergeben.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
- im Süden: Berlin (Ortsteil Frohnau im Bezirk Reinickendorf), Glienicke/Nordbahn
- im Osten: Mühlenbecker Land (Ortsteil Schönfließ)
- im Norden: Birkenwerder, Oranienburg (Ortsteil Lehnitz)
- im Westen: Hennigsdorf, Velten.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Kernstadt Hohen Neuendorf, Stolpe, etwa 500 Einwohner (2008), Borgsdorf, etwa 4400 Einwohner, Pinnow (wendisch „Ort, wo es Baumstämme gibt“), Bergfelde, hat etwa 5300 Einwohner. 1591 wurde der Ort als Beerckfeldt erwähnt, später wurde der Name in Bergholz geändert. Nach dem Mauerbau wurde der Ort von seiner bisherigen Verkehrsanbindung abgeschnitten und erhielt daher 1962 einen S-Bahn-Anschluss. 1993 wurde der Ort in Hohen Neuendorf eingemeindet.[3]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
(ab 1994 umfassen die Einwohnerzahlen auch die eingemeindeten Dörfer)
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Geschichte [Bearbeiten]
Hohen Neuendorf wurde erstmals 1349 als Nygendorf erwähnt und später zur Unterscheidung von dem havelabwärts gelegenen Dorf Neuendorf in Hohen Neuendorf umbenannt. Bis zur Suburbanisierung Berlins Ende des 19. Jh., gefördert durch die Entstehung radialer Eisenbahnstrecken, war Hohen Neuendorf ein unbedeutendes kleines Angerdorf.
Die Entwicklung des Dorfes begann mit dem Bau der „Nordbahn“, der Eisenbahn von Berlin nach Neustrelitz, im letzten Viertel des 19. Jh. Die Einrichtung des Haltepunktes „Stolpe“ im Jahre 1877 - auf Bestreben des damals bedeutenderen gleichnamigen Nachbardorfes – führte in der Folgezeit zur Entstehung einer kleinen Kolonie am heutigen Südrand der Stadt. Auch um den zeitgleich eingerichteten Haltepunkt Hohen Neuendorf entwickelte sich eine Siedlung. Während sich Stolpe durch die Verkehrsanbindung in seiner landwirtschaftlichen Prägung kaum veränderte, entwickelte sich Hohen Neuendorf zur Pendlergemeinde. Die Kolonie wuchs sowohl nach Westen (Stolper Straße) als auch parallel zur Eisenbahn nach Norden (Berliner Straße) und dort mit dem alten Dorf zusammen. 1919 begann der Bau der „Colonie am Wasserturm“ als Kriegsbeschädigtensiedlung im Auftrag der damaligen Landgemeinde Hohen Neuendorf. Er wurde durch die staatliche preußische Landgesellschaft Eigene Scholle Frankfurt/Oder (Summter Straße bzw. Niederbarnimer Straße) ausgeführt. Später dehnte sich der Ort nach Osten über den Bereich der Bahnstrecke hinaus aus. Im Zuge des Streckenumbaus für den Betrieb der S-Bahn wurden die beiden Haltepunkte Hohen Neuendorf und Stolpe im Jahre 1924 durch den neuen Bahnhof Hohen Neuendorf ersetzt.
Mit der Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920 dehnte sich das Berliner Stadtgebiet im Norden bis nach Frohnau aus und Hohen Neuendorf wurde direkter Vorort von Berlin. Hohen Neuendorf kaufte 1921 die Niederheide vom Staatsforst und 1933 eine Fläche südlich der Stolper Straße von der Gemeinde Stolpe. Die geplante Besiedlung kam aber nur teilweise zur Ausführung. Besonders in der Niederheide blieben die meisten Parzellen abseits der Hauptstraße unbebaut.
Am 21. April 1945 erreichten polnische und sowjetische Truppenteile Hohen Neuendorf. Bei einem kurzen Schusswechsel wurden am heutigen Kreisverkehr im Süden der Stadt drei Gebäude zerstört. Das blieben die ersten und letzten Zerstörungen im Ort während des Zweiten Weltkrieges. Erster gewählter Bürgermeister nach dem Krieg wurde Walter Pott.
1953 entstand der Berliner Außenring. Die Strecke zwischen den Bahnhöfen Schönfließ und Hennigsdorf Nord führt mitten durch das alte Dorf Hohen Neuendorf. Für den Bau mussten mehrere Wohnhäuser abgerissen werden. Hohen Neuendorf erhielt mit dem Bahnhof Hohen Neuendorf West auch eine Station am Außenring.
Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurden die Straßen- und Eisenbahnverbindungen zum südlich angrenzenden West-Berlin durch die DDR unterbrochen. Ab November desselben Jahres fuhr die S-Bahn auf einer teilweise neuen Strecke über Blankenburg nach Berlin. Durch die neuen Bahnanlagen wurde die alte Straße vom ehemaligen Bahnhof Stolpe nach Bergfelde unterbrochen. Als Ausgleich wurde über eine Eisenbahnbrücke eine befestigte Straßenverbindung nach Bergfelde geschaffen.
Der Mauerfall am 9. November 1989 hatte für Hohen Neuendorf die Wiedereröffnung der Berliner Straße (B 96) am 17. Februar 1990 zur Folge. Die direkte S-Bahn-Verbindung Hohen Neuendorf – Frohnau wurde am 31. Mai 1992 wieder aufgenommen.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 6. Dezember 1993 wurden nach Hohen Neuendorf die Nachbargemeinden Bergfelde und Borgsdorf eingemeindet. Die Gemeinde Stolpe wurde mit Wirkung vom 26. Oktober 2003 in die Stadt eingemeindet.[4] Die Einwohner von Birkenwerder stimmten in einer Volksbefragung gegen eine Eingemeindung.
Politik [Bearbeiten]
Stadtverordnetenversammlung [Bearbeiten]
Die Stadtverordnetenversammlung besteht gemäß Kommunalverfassung aus 28 Mitgliedern sowie dem Bürgermeister. Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung am 28. September 2008 wurde wie folgt abgestimmt:
| Wahlvorschlag | Stimmen | Stimmen in % | Sitze |
|---|---|---|---|
| CDU | 6793 | 23,3 | 7 |
| Die Linke | 6499 | 22,3 | 6 |
| SPD | 5531 | 19,0 | 5 |
| Grüne | 3145 | 10,8 | 3 |
| Stadtverein | 2977 | 10,2 | 3 |
| Bürger für Borgsdorf | 1287 | 4,4 | 1 |
| FDP | 1164 | 4,0 | 1 |
| NPD | 638 | 2,2 | 1 |
| Einzelbewerber Matthes | 604 | 2,1 | 1 |
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[5]
Durch das Ausscheiden des NPD-Stadtverordneten Richard Miosga hat die Stadtverordnetenversammlung zurzeit 27 Mitglieder.[6] Die SPD und die FDP bilden eine gemeinsame Fraktion. Seit Oktober 2008 bildete der Vertreter der Wählergruppe Bürger für Borgsdorf sowie der Einzelbewerber Matthes eine Fraktion, die jedoch im März 2009 aufgekündigt wurde.[7] Im April 2009 schloss sich Matthes den Grünen an.[8] Diese trennten sich jedoch von ihm im November 2011.[9]
Ortsbeiräte [Bearbeiten]
Ortsbeiräte wurden bisher im Gegensatz zu vielen Gemeinden im Landkreis Oberhavel nicht eingeführt.
Aktionsbündnis [Bearbeiten]
Ende 2006 hat sich das Aktionsbündnis „Nordbahngemeinden mit Courage“ gegründet. Das überparteiliche, offene Bürgerforum setzt sich für eine starke Zivilgesellschaft und lebendige Demokratie vor Ort ein, um dem Erstarken rechtsextremen Gedankenguts in der Mitte der Gesellschaft aktiv entgegenzuwirken. Rund 30 Vereine, Parteien, Verwaltungen, Schulen, Kirchen und andere Institutionen sind bisher der Initiative beigetreten. Dem ursprünglich in Hohen Neuendorf und Birkenwerder gegründeten Bündnis haben sich zwischenzeitlich auch die Kommunen Mühlenbecker Land und Glienicke/Nordbahn angeschlossen.
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen wurde am 30. Juni 1992 genehmigt.
Die Blasonierung lautet: „In Gold auf grünem Berg eine grüne Kiefer mit schwarzem Stamm, beseitet von zwei Schilden; vorn in Rot ein silberner Balken; hinten in Blau ein rot-gold-blauer Regenbogen begleitet von drei goldenen Sternen im Verhältnis 2:1.“[10]
Die Wappendarstellung geht auf das Jahr 1936 zurück. Die Kiefer stellt eine Märkische Kiefer dar. Das Wappen vorn ist das Wappen der Familie von Buch, das Wappen hinten das der Familie von Wins.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Hohen Neuendorf unterhält Partnerschaften mit folgenden Orten:[11]
- Fürstenau, Niedersachsen (seit 1991, frühere Partnerstadt von Borgsdorf)
- Maing, Département Nord, Frankreich (seit 1992)
- Müllheim, Baden-Württemberg (seit 1992)
- Janów Podlaski, Woiwodschaft Lublin, Polen (seit 1995)
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Hohen Neuendorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Wasserturm und Wasserwerk Hohen Neuendorf, erbaut in den Jahren 1912–1914 nach Plänen des Architekten Albert Gottheiner (1878–1947).
- Rathaus Hohen Neuendorf, erbaut in den Jahren 1935–1936 nach Plänen des Architekten Wilhelm Büning (1881–1958).
- Evangelische Kirche Hohen Neuendorf, erbaut 1909 im ausgehenden Jugendstil von Georg Büttner.
- Die sogenannte Himmelspagode (erbaut 2002) besteht aus einem dreietagigen chinesischen Turmbau in einem dazugehörigen Park. Sie ist dem Himmelstempel in Peking nachempfunden.
- In Pinnow befindet sich eine 1859–1862 erbaute Kirche nach Entwurf des preußischen Baumeisters Friedrich August Stüler.
- Im Ortsteil Stolpe befindet sich eine der ältesten Dorfkirchen in der Mark Brandenburg, errichtet um das Jahr 1250.
Im Zusammenhang mit einer geplanten Neugestaltung eines Stadtzentrums wurden 2003/04 zahlreiche, darunter auch die ältesten Gebäude von Hohen Neuendorf abgerissen: das Büdnerhaus Karl-Marx-Straße 8 aus dem Jahre 1795 sowie der bekannte „Alte Krug“, der 1799 das erste Mal erwähnt wurde. Auch weitere bekannte Gebäude, wie zum Beispiel die „Villa zum weißen Hirsch“ (das ehemalige Baubüro des Ortes aus den 1920er Jahren) und das Jugendklubhaus fielen dem Abriss zum Opfer.
Die Havelbaude ist ein bekanntes Ausflugsrestaurant in der Niederheide, zu der auch ein Sportboothafen und eine -werft gehören.
Geschichtsdenkmale [Bearbeiten]
- Gedenktafel von 1945 an den Lokomotivführer, SPD-Ortsvorsitzenden und Teilnehmer am Widerstandskampf gegen den Nationalsozialismus Otto Scharfschwerdt, der 1943 im KZ Sachsenhausen ums Leben kam, an seinem Wohnhaus in der Scharfschwerdtstraße 8
- Gedenkstein von 1973 in der Straße, die den Namen von Anton Saefkow trägt, den Organisator der Saefkow-Jacob-Bästlein-Widerstandsgruppe, die hier ein Laubengrundstück für konspirative Treffen nutzte
- Gedenktafel in der Florastraße unmittelbar an der Grenze zu Berlin, die an die hier verlaufende Berliner Mauer und insbesondere an die hier in der Nacht zum 22. November 1980 bei einem Fluchtversuch von Grenzsoldaten erschossene Marienetta Jirkowsky erinnert
- Gedenktafel am heute von der Waldjugend genutzten Beobachtungsturm im Ortsteil Bergfelde, der an drei weitere Todesopfer an der Berliner Mauer erinnert, die in der unmittelbaren Umgebung bei Fluchtversuchen ums Leben kamen; es handelt sich um Joachim Mehr, Willi Born und Rolf-Dieter Kabelitz
Im Ortsteil Stolpe:
- Auf dem Dorfanger befindet sich ein Denkmal zu Ehren der Stolper Opfer des Ersten Weltkriegs, ein Gedenkstein außerdem vor dem Kirchengebäude
- Gedenkstein von 1958 anlässlich des 40. Jahrestages des „Treffens der fortschrittlichen Jugend Berlins gegen Militarismus und Krieg“ am 5. Mai 1918 im Stolper Wald
Sport [Bearbeiten]
Im Ortsteil Stolpe befindet sich der Berliner Golfclub Stolper Heide mit zwei 18-Loch-Golfplätzen. Der ältere Westplatz (Eröffnung 1997) wurde von Bernhard Langer entworfen, der Ostplatz (Eröffnung 2003) von Kurt Roßknecht. An Sportstätten gibt es in Hohen Neuendorf einen Fußballplatz, einen Sportplatz, einen Tennisplatz und zwei Sporthallen. Daneben wird die Stadthalle von der Waldgrundschule und örtlichen Vereinen als Sporthalle genutzt. Darüber hinaus existieren in den Ortsteilen noch weitere Sportstätten.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Hohen Neuendorf liegt an der Berliner Nordbahn sowie dem Berliner Außenring. Im Stadtgebiet von Hohen Neuendorf befinden sich die S-Bahn-Stationen Borgsdorf (S 1), Hohen Neuendorf (b Berlin) (S 1, S 8) und Bergfelde (b Berlin) (S 8) sowie der Regionalbahnhof Hohen Neuendorf West (RB 20).
Alle Ortsteile sind an Buslinien des VBB angeschlossen. Im Ortsteil Hohen Neuendorf verkehrt außerdem eine Ortslinie.
Autobahnanschlussstellen sind Birkenwerder an der A 10 (Berliner Ring) und Stolpe an der A 111. Die B 96 durchquert die Stadt von Süden Berlin nach Norden Richtung Oranienburg und weiter nach Rügen. Außerdem verläuft die B 96a durch den Ortsteil Bergfelde.
Auf der Havel herrscht reger Fracht- und saisonal auch Ausflugsverkehr; seit den 1970er Jahren wird Hohen Neuendorf von der Berufsschifffahrt aber nicht mehr angelaufen. Nur die Havelbaude hat ihre Bedeutung für die Sportschifffahrt bewahrt.
Der Radfernweg Berlin–Kopenhagen durchquert die Ortsteile Hohen Neuendorf und Borgsdorf.
Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]
Das Länderinstitut für Bienenkunde hat seinen Sitz in Hohen Neuendorf.
Steuern [Bearbeiten]
Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt 310 %, der Grundsteuerhebesatz für land- und forstwirtschaftliche Betriebe liegt bei 300 %, für sonstige Grundstücke bei 360 %.[12]
Bildung [Bearbeiten]
- Mosaik-Grundschule Oberhavel
- Waldgrundschule Hohen Neuendorf
- Marie-Curie-Gymnasium
- Grundschule Niederheide
- Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule Hohen Neuendorf
- Grundschule Bergfelde
- Grundschule Borgsdorf
- Förderschule für Erziehungshilfe Borgsdorf
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter [Bearbeiten]
- Frank Möller, Leichtathlet und aktiver Trainer
Prominente Bewohner [Bearbeiten]
- Lothar Bisky, Politiker, ehemaliger Vorsitzender der Partei Die Linke
- Christel Guillaume, Agentin des MfS, erste Ehefrau von Günter Guillaume
- Michael Hartmann, Fußballtrainer und ehemaliger Fußballnationalspieler
- Fabian Holland, Fußballspieler
- Waltraud Falk, Wirtschaftswissenschaftlerin
- Karl-Heinz Schröter, Politiker der SPD, Landrat des Landkreises Oberhavel und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- Alwin Ziel, Jurist, Lehrer und Politiker der SPD, ehemaliger Minister des Innern des Landes Brandenburg
- Jutta Resch-Treuwerth, Journalistin, Ehe- und Familienberaterin
In Hohen Neuendorf leben oder lebten eine große Anzahl von Künstlern:[13]
- Kurt Drawert, Schriftsteller
- Daniela Hoffmann, Schauspielerin und Synchronsprecherin
- Günter Kochan, Komponist
- Wilhelm Lahn, Lehrer, Kantor und Dichter
- Gert Neumann, Schriftsteller
- Bernhard Potschka, Ex-Gitarrist der NDW-Band Spliff
- Jürgen Rennert, Schriftsteller
- Manfred Schlenker, Kirchenmusiker und Komponist
- Michael Schwandt, Musiker der Band Karat
- Alfred Otto Schwede, Schriftsteller und Übersetzer (lebte in der „Villa zum weißen Hirsch“)
- Wolfgang Tilgner, Texter der Puhdys
- Hannes H. Wagner, Maler und Grafiker
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Alfred Schönbucher, Pfarrer i. R., aus Müllheim in Baden. Die Ehrenbürgerurkunde wurde ihm 1997 aus Anlass seines 75. Geburtstages und des fünfjährigen Bestehens der Partnerschaft mit Müllheim überreicht.
Galerie [Bearbeiten]
-
Vorlaubenhaus in Bergfelde
-
„Tanz der Honigbienen auf der Wabe“
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerungsstand Brandenburg September 2012 (PDF; 40 kB)
- ↑ Märkische Oderzeitung, 25. August 2006, S. 9
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
- ↑ Ergebnis SVV Hohen Neuendorf 28. September 2008. Abgerufen am 24. September 2012.
- ↑ http://www.birkenwerder.info/index.php/neuigkeiten-nachrichten-news/politik-hohen-neuendorf/952-hohen-neuendorfer-stadtverordnetenversammlung-wieder-ohne-npd
- ↑ Pressemitteilung der Wählergruppe Bürger für Borgsdorf vom 23. März 2009
- ↑ Pressemitteilung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen – Matthes vom 28. April 2009
- ↑ Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 12. November 2011
- ↑ http://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=wappen_text_d&id=17049
- ↑ http://www.hohen-neuendorf.de/hnd/admin/partner/partner.htm
- ↑ Haushaltssatzung der Stadt Hohen Neuendorf für das Haushaltsjahr 2009 (siehe http://www.hohen-neuendorf.de/amtsblatt/a_02_2009.pdf Amtsblatt der Stadt Hohen Neuendorf vom 21. Februar 2009, Seite 6)
- ↑ Roland Lampe: Zur Leitbilddebatte in Hohen Neuendorf. Stadt wird von Künstlern geprägt. In: Märkische Allgemeine vom 16. Februar 2010.
Birkenwerder | Fürstenberg/Havel | Glienicke/Nordbahn | Gransee | Großwoltersdorf | Hennigsdorf | Hohen Neuendorf | Kremmen | Leegebruch | Liebenwalde | Löwenberger Land | Mühlenbecker Land | Oberkrämer | Oranienburg | Schönermark | Sonnenberg | Stechlin | Velten | Zehdenick
