Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) Deutschlandkarte, Position des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) hervorgehoben50.757.74Koordinaten: 50° 45′ N, 7° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Altenkirchen (Westerwald)
Fläche: 642 km²
Einwohner: 129.166 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AK
Kreisschlüssel: 07 1 32
Kreisgliederung: 119 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Parkstraße 1
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.kreis-altenkirchen.de
Landrat: Michael Lieber (CDU)
Lage des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz
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Über dieses Bild

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) ist ein Landkreis im Norden von Rheinland-Pfalz. Sitz der Kreisverwaltung ist die gleichnamige Stadt Altenkirchen (Westerwald).

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Altenkirchen ist der nördlichste Kreis von Rheinland-Pfalz. Er umfasst den nördlichen Teil des Westerwalds. Das Tal der Sieg bildet die Grenze zum Norden. Der Oberkreis von Altenkirchen wird zum Siegerland gerechnet. Das nach der Grafschaft Wildenburg benannte Wildenburgische Land liegt nördlich der Sieg. Weitere Flüsse im Kreisgebiet sind die Wied und die Nister.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den Rhein-Sieg-Kreis, den Oberbergischen Kreis, den Kreis Olpe und den Kreis Siegen-Wittgenstein (alle in Nordrhein-Westfalen) sowie an den Westerwaldkreis und den Landkreis Neuwied (beide in Rheinland-Pfalz).

Geschichte[Bearbeiten]

Das heutige Kreisgebiet gehörte vor 1803 zu verschiedenen Herrschaften, u. a. den Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg, der Herrschaft Wildenburg (bereits 1418 ausgestorben, ihre Besitzungen kamen später an die Fürsten von Hatzfeld) und den Kurfürstentümern Köln und Trier. Alle Gebiete wurden 1815 preußisch. Der Staat Preußen gliederte seine Provinzen in Regierungsbezirke und Kreise. So entstand 1816 der Kreis Altenkirchen im Regierungsbezirk Coblenz. Die preußische Verwaltung gliederte den Kreis in die Bürgermeistereien Altenkirchen, Daaden, Flammersfeld, Friesenhagen, Gebhardshain, Hamm, Kirchen, Weyerbusch und Wissen. Die früheren Herrschaften Wildenburg und Schönstein wurden 1821 zu Standesherrschaften erhoben, aber bereits 1839 wieder dem Landrat von Altenkirchen unterstellt. Die Bürgermeistereien wurden 1927 in Ämter umbenannt und bestanden bis 1968. Aus ihnen entstanden die Verbandsgemeinden. Die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ wurde 1938 in „Landkreis Altenkirchen“ geändert, umgangssprachlich ist auch heute noch die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ häufig im Gebrauch. Im März/April 1945 kämpften hier, nach der Eroberung der Brücke von Remagen, amerikanische Einheiten mit der Wehrmacht.[2]

Die Grenzen des Landkreises wurden im Laufe der Geschichte nur unwesentlich verändert. Seit 1946 gehört der Landkreis Altenkirchen zum Land Rheinland-Pfalz.

Am 7. November 1970 wurde die Gemeinde Berod bei Hachenburg aus dem Oberwesterwaldkreis umgegliedert. Am selben Tag wurde der Ortsteil Heckenhahn der Gemeinde Rott in den Landkreis Neuwied umgegliedert.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, bezogen auf das heutige Gebiet des Landkreises Altenkirchen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen. Von 1990 an ist jeweils der Stand 31. Dezember aufgeführt, bezogen auf die alleinige bzw. Hauptwohnung:[4]

  • 1815: 026.860
  • 1835: 035.208
  • 1871: 048.653
  • 1905: 072.370
  • 1939: 090.557
  • 1950: 101.099
  • 1961: 112.396
  • 1965: 118.109
  • 1970: 121.181
  • 1975: 122.066
  • 1980: 122.618
  • 1985: 120.648
  • 1987: 120.757
  • 1990: 126.489
  • 1995: 134.993
  • 2000: 137.223
  • 2005: 136.425
  • 2007: 134.912
  • 2012: 129.166

Politik[Bearbeiten]

Kreistagswahl im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) 2014
Gewichtetes Ergebnis[5]
 %
50
40
30
20
10
0
42,9 %
33,9 %
3,9 %
7,5 %
6,9 %
3,7 %
1,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,5 %p
+3,8 %p
-6,0 %p
-0,1 %p
+0,5 %p
+0,1 %p
+1,2 %p

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag des Landkreises Altenkirchen besteht aus 46 Kreistagsmitgliedern, die bei den Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014 am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Landrat als Vorsitzenden.

Wahlergebnisse und Sitzverteilung [6]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 33,9 15 30,1 14 29,2 13 35,9 16
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,9 20 42,4 19 51,3 24 49,8 24
FDP Freie Demokratische Partei 3,9 2 9,9 5 5,9 3 4,3 2
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 6,9 3 6,4 3 5,8 3 4,1 2
LINKE Die Linke 3,7 2 3,6 2
FWG Freie Wählergruppen 7,5 3 7,6 3 7,7 3 6,0 2
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,2 1
gesamt 100,0 46 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in % 56,8 53,4 55,8 62,6

Aufgrund der Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Wahlsystems bei den Kommunalwahlen (personalisierte Verhältniswahl) sind die in der Graphik dargestellten prozentualen Stimmanteile als „gewichtete Ergebnisse“ ausgewiesen, welche das Wahlverhalten nur rechnerisch wiedergeben können.[5]

Landräte[Bearbeiten]

Landtag und Bundestag[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Gespalten durch eine eingebogene silberne Spitze, darin ein durchgehendes, von Schwarz und Rot geschliffenes Kreuz, vorne in Rot ein doppelschweifiger, herschauender, blau bewehrter goldener Löwe, hinten in Gold ein aufrechter schwarzer Maueranker“ (Wappen-Genehmigung 11. Dezember 1967).

Bedeutung: Der Löwe steht für die Grafschaft Sayn, der Maueranker für die Herren von Wildenburg und das zweifarbige Kreuz für die beiden Kurfürstentümer Köln (Schwarz) und Trier (Rot).

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führt im äußersten Südwesten die Bundesautobahn 3 Frankfurt-Köln mit der Abfahrt Neuwied/Altenkirchen in der Ortslage Willroth. Etwas östlich des Kreisgebiets führt die A 45 Gießen-Dortmund, im Norden die A 4 Köln–Olpe vorbei. Der Kreis wird sonst von zahlreichen Bundesstraßen durchzogen, darunter die B 8, B 62 und B 256.

Die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft führte schon 1860 ihre Bahnlinie von Köln im Siegtal aufwärts bis Wissen und ein Jahr später weiter nach Siegen (Siegstrecke). In Betzdorf verzweigte sich 1861 die Strecke über Herdorf in Richtung Haiger–Dillenburg.

Ein Vierteljahrhundert später erschloss die Preußische Staatsbahn die Seitentäler und den hohen Westerwald: Die Bahnen von Limburg erreichten die Kreisstadt Altenkirchen 1884 über Siershahn (Unterwesterwaldbahn/Holzbachtalbahn) und 1885 über Hachenburg (Oberwesterwaldbahn); der Anschluss zur Strecke im Siegtal bei Au folgte 1887.

Von Betzdorf nach Daaden wurde eine Stichbahn 1885/86 eröffnet, 1887/88 folgte die Querverbindung von Kirchen nach Freudenberg, später dann bis Olpe (1907) und 1890 von Wissen nach Morsbach. Schließlich fand die Strecke von Linz am Rhein in Flammersfeld Anschluss an die Linie Siershahn–Altenkirchen.

Das Gebhardshainer Land erschloss der Kreis Altenkirchen selbst durch die 1913 eröffnete und später immer wieder erweiterte „Kreis-Kleinbahn Scheuerfeld-Nauroth“, die als Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen GmbH noch heute besteht und den Verkehr auf der Staatsbahnstrecke Betzdorf – Daaden (Daadetalbahn) sowie der Hellertalbahn übernommen hat.

In Herdorf beginnt seit 1907/08 die heute zur KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH gehörende Freien Grunder Eisenbahn.

Der Personenverkehr wurde auf einer Reihe von Nebenbahnen mit 78 km Länge im Lauf der Jahre 1945–1984 eingestellt:

Es verblieben 63 km für den Personenverkehr, also weniger als die Hälfte des Netzes.

Seit 1. August 2002 wird der Tarif des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) als Übergangstarif auf allen Schienenstrecken im Kreis Altenkirchen angewendet, wenn der Start- oder Zielbahnhof im Gebiet des VRS liegt. Aus den Verbandsgemeinden Wissen, Betzdorf, Daaden und Kirchen sowie aus der Stadt Herdorf sind auf den Schienenstrecken sowie auf einzelnen Buslinien Fahrten zum Tarif der Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS) in ausgewählte Städte im Kreis Siegen-Wittgenstein möglich; aus der VG Kirchen sind darüber hinaus sogar Fahrten über Freudenberg in den Kreis Olpe möglich. Am 1. Januar 2009 ist der Kreis Altenkirchen dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) beigetreten. Für Fahrten innerhalb der Kreisgrenzen und beispielsweise auch in den Nachbarkreis Neuwied gilt seitdem der Verkehrsverbund Rhein-Mosel.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[7])

Friesenhagen Harbach (Landkreis Altenkirchen) Niederfischbach Mudersbach Brachbach Kirchen (Sieg) Herdorf Daaden Emmerzhausen Mauden Derschen Nisterberg Friedewald (Westerwald) Weitefeld Niederdreisbach Schutzbach Grünebach Alsdorf (Westerwald) Betzdorf Scheuerfeld Wallmenroth Willroth Krunkel Horhausen (Westerwald) Pleckhausen Güllesheim Obersteinebach Niedersteinebach Bürdenbach Eulenberg (Westerwald) Peterslahr Rott (Westerwald) Burglahr Oberlahr Eichen (Westerwald) Seifen (Westerwald) Seelbach (Westerwald) Flammersfeld Kescheid Reiferscheid Berzhausen Obernau (Westerwald) Walterschen Schürdt Orfgen Ziegenhain (Westerwald) Giershausen Katzwinkel (Sieg) Birken-Honigsessen Wissen (Stadt) Hövels Mittelhof Nauroth Elkenroth Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) Kausen Dickendorf Malberg (Westerwald) Steinebach/Sieg Fensdorf Gebhardshain Elben (Westerwald) Steineroth Molzhain Selbach (Sieg) Forst (bei Wissen, Sieg) Bitzen Etzbach Roth (Landkreis Altenkirchen) Bruchertseifen Fürthen Hamm (Sieg) Seelbach bei Hamm (Sieg) Breitscheidt Pracht Birkenbeul Niederirsen Kircheib Hirz-Maulsbach Fiersbach Mehren (Westerwald) Rettersen Ersfeld Hasselbach (Westerwald) Forstmehren Kraam Werkhausen Oberirsen Weyerbusch Hemmelzen Neitersen Birnbach Ölsen Schöneberg (Westerwald) Stürzelbach Fluterschen Oberwambach Berod bei Hachenburg Gieleroth Almersbach Altenkirchen (Westerwald) Michelbach (Westerwald) Ingelbach Sörth Mammelzen Eichelhardt Idelberg Isert Helmeroth Racksen Volkerzen Hilgenroth Obererbach (Westerwald) Bachenberg Busenhausen Heupelzen Wölmersen Kettenhausen Helmenzen Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Westerwaldkreis Landkreis NeuwiedVerbandsgemeinden in AK.svg
Über dieses Bild

Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Gemeinden:

(Sitz der Verbandsgemeinde *)

  1. Almersbach (417)
  2. Altenkirchen (Westerwald), Stadt * (6227)
  3. Bachenberg (105)
  4. Berod bei Hachenburg (578)
  5. Birnbach (606)
  6. Busenhausen (341)
  7. Eichelhardt (476)
  8. Ersfeld (70)
  9. Fiersbach (250)
  10. Fluterschen (665)
  11. Forstmehren (154)
  12. Gieleroth (651)
  13. Hasselbach (300)
  14. Helmenzen (828)
  15. Helmeroth (178)
  16. Hemmelzen (244)
  17. Heupelzen (259)
  18. Hilgenroth (298)
  19. Hirz-Maulsbach (334)
  20. Idelberg (55)
  21. Ingelbach (513)
  22. Isert (140)
  23. Kettenhausen (270)
  24. Kircheib (531)
  25. Kraam (175)
  26. Mammelzen (1049)
  27. Mehren (489)
  28. Michelbach (Westerwald) (530)
  29. Neitersen (754)
  30. Obererbach (Westerwald) (543)
  31. Oberirsen (631)
  32. Oberwambach (415)
  33. Ölsen (87)
  34. Racksen (146)
  35. Rettersen (373)
  36. Schöneberg (398)
  37. Sörth (220)
  38. Stürzelbach (248)
  39. Volkerzen (74)
  40. Werkhausen (235)
  41. Weyerbusch (1370)
  42. Wölmersen (351)
  1. Alsdorf (1522)
  2. Betzdorf, Stadt * (10.008)
  3. Grünebach (539)
  4. Scheuerfeld (2047)
  5. Wallmenroth (1199)
  1. Berzhausen (188)
  2. Bürdenbach (554)
  3. Burglahr (502)
  4. Eichen (570)
  5. Eulenberg (53)
  6. Flammersfeld * (1311)
  7. Giershausen (103)
  8. Güllesheim (674)
  9. Horhausen (Westerwald) (1947)
  10. Kescheid (128)
  11. Krunkel (623)
  12. Niedersteinebach (213)
  13. Oberlahr (738)
  14. Obernau (184)
  15. Obersteinebach (219)
  16. Orfgen (226)
  17. Peterslahr (300)
  18. Pleckhausen (755)
  19. Reiferscheid (398)
  20. Rott (354)
  21. Schürdt (261)
  22. Seelbach (Westerwald) (316)
  23. Seifen (123)
  24. Walterschen (142)
  25. Willroth (837)
  26. Ziegenhain (143)
  1. Dickendorf (351)
  2. Elben (336)
  3. Elkenroth (1845)
  4. Fensdorf (415)
  5. Gebhardshain * (1875)
  6. Kausen (758)
  7. Malberg (1012)
  8. Molzhain (539)
  9. Nauroth (1107)
  10. Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) (790)
  11. Steinebach/Sieg (1245)
  12. Steineroth (573)
  1. Birkenbeul (436)
  2. Bitzen (740)
  3. Breitscheidt (928)
  4. Bruchertseifen (702)
  5. Etzbach (1286)
  6. Forst (585)
  7. Fürthen (1168)
  8. Hamm (Sieg) * (3357)
  9. Niederirsen (103)
  10. Pracht (1464)
  11. Roth (1450)
  12. Seelbach bei Hamm (Sieg) (138)
  1. Daaden * (4291)
  2. Derschen (1012)
  3. Emmerzhausen (667)
  4. Friedewald (1112)
  5. Herdorf, Stadt (6796)
  6. Mauden (106)
  7. Niederdreisbach (918)
  8. Nisterberg (353)
  9. Schutzbach (382)
  10. Weitefeld (2368)
  1. Brachbach (2411)
  2. Friesenhagen (1603)
  3. Harbach (541)
  4. Kirchen (Sieg), Stadt * (8599)
  5. Mudersbach (5850)
  6. Niederfischbach (4365)
  1. Birken-Honigsessen (2431)
  2. Hövels (569)
  3. Katzwinkel (Sieg) (1839)
  4. Mittelhof (1029)
  5. Selbach (Sieg) (785)
  6. Wissen, Stadt * (8181)

Notrufnummern[Bearbeiten]

Im Kreis Altenkirchen gelten seit dem 1. November 2008 teilweise neue Notrufnummern. Der Polizei-Notruf 110 ist unverändert geblieben und läuft nach wie vor bei der Polizei in Betzdorf, Altenkirchen, Straßenhaus, Siegen oder Gummersbach auf. Änderungen gab es bei der Notrufnummer 112. Diese ist nun zur integrierten Rettungsleitstelle nach Montabaur geschaltet. Von hier werden alle Feuerwehren, sowie die Notärzte und Rettungswagen im Kreisgebiet alarmiert. Die alte Servicenummer 19222 vom DRK hat somit ausgedient.

Söhne und Töchter des Kreises[Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen AK zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. 'Das Kriegsende in der Heimat'
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 159 (PDF)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Infothek
  5. a b Erläuterung des Landeswahlleiters zum „Gewichteten Ergebnis“
  6. http://service.kreis-altenkirchen.de/Wahlen-2014/kw2014.html
  7. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen im 20. Jahrhundert. Eine Chronik, 1. Auflage, Altenkirchen 1992 (ISBN 3-925190-10-4).
  • Jakob Rausch: Geschichte des Kreises Altenkirchen, Nachdruck der Ausgabe von 1921, Schaan/Liechtenstein 1983.
  • Jakob Rausch (Hrsg.): Geschichte des Kreises Altenkirchen. Altenkirchen 1921.
  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Land an Sieg und Wied. Heimatkunde des Kreises Altenkirchen, Wissen 1987.
  • Iris Benner: Kulturlandschaft Altenkirchen. Eine Reise zu Kunst und Natur, Altenkirchen 2006 (ISBN 3-00-018481-3).
  • Margot Bitterauf-Remy: Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Düsseldorf 1935.
  • Matthias Dahlhoff: Geschichte der Grafschaft Sayn., Dillenburg 1874.
  • Manfred Hermanns: Das soziale und wirtschaftliche Raumgefüge des Landkreises Altenkirchen. Diss. phil. der Westf. Wilhelms-Universität Münster (Westf.). 1964.
  • Manfred Hermanns und Institut für Landeskunde: Landkreis Altenkirchen (Westerwald). (= Die Landkreise in Rheinland-Pfalz Bd. 6). Altenkirchen (Westerwald) 1969. Mit 32 Karten, 7 Abbildungen und 28 Bildtafeln.
  • Heinrich Holschbach: Volkskunde des Kreises Altenkirchen. Elberfeld 1928.
  • Josef Klein: Die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Altenkirchen seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Wissen 1926.
  • Hermann Krämer (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen. Oldenburg 1972.
  • Martin Sinemus: Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald). Saarbrücken 1933.
  • Erwin Katzwinkel und Franz-Eugen Volz: Kleine Bibliographie des Kreises Altenkirchen (Westerwald). Landkreis Altenkirchen (Hrsg.), Altenkirchen 1978.
  • Daniel Schneider: Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften Hacksen, Niedererbach, Obererbach und Koberstein vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 2 Bände, Obererbach 2009, ISBN 978-3-00-027494-7 (mit Zusammenfassung der Entwicklung des Kreises Altenkirchen).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Altenkirchen (Westerwald) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Portal: Westerwald – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Westerwald