Bisselgestell

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Prinzipskizze des Bisselgestelles an der Deichselachse der DB-Baureihe 23
Hinteres Bisselgestell der Schmalspur-Lokomotive Russell
Führungsrahmen einer Bisselachse der Lokomotive SNCF 141 R 1199

Das nach Levi Bissell benannte Bisselgestell ist eine recht einfache und häufig verwendete Variante, einen LaufradsatzBisselachse – zumeist einer Dampflokomotive kurvenbeweglich zu lagern.

Beschreibung[Bearbeiten]

Beim Bisselgestell wird ein einachsiges Drehgestell verwendet, dessen Drehzapfen entlang der Längsachse des Fahrzeugs verschoben ist. Daher kann sich der Radsatz nicht nur um die Hochachse drehen, sondern wird analog dazu auch radial zur Seite ausgeschwenkt, was bei Dampflokomotiven nötig ist, da die Position auf dem Gleis hier bereits durch die Treib- und Kuppelradsätze vorgegeben ist. Um das Bisselgestell an der Fahrzeugführung zu beteiligen, ist eine Rückstellfeder oder ein Gegenlenker eingebaut.

Auch einige ältere Elektrolokomotiven, beispielsweise die schweizerischen SBB Ae 4/7, die deutsche DR-Baureihe E 95, wiesen Bisselgestelle auf, wenn die Treibachsen im Hauptrahmen und nicht in Drehgestellen angeordnet waren.

Literatur[Bearbeiten]