Bistum Couserans

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Das Bistum Couserans (lat.: Dioecesis Conseranensis) war eine in Frankreich gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Saint-Lizier.

Geschichte[Bearbeiten]

Kathedrale Saint-Lizier in Saint-Lizier
Kathedrale Notre-Dame de la Sède in Saint-Lizier

Das Bistum Couserans wurde im 5. Jahrhundert errichtet. Es wurde dem Erzbistum Eauze als Suffraganbistum unterstellt. Erster Bischof war Valerius. Mitte des 9. Jahrhunderts wurde das Bistum Couserans dem Erzbistum Auch als Suffraganbistum unterstellt.

Am 29. November 1801 wurde das Bistum Couserans infolge des Konkordates von 1801 durch Papst Pius VII. mit der Päpstlichen Bulle Qui Christi Domini aufgelöst und das Territorium wurde dem Erzbistum Toulouse angegliedert. 1822 kam der größte Teil des Diözesangebiets mit dem ehemaligen Bischofssitz zum wiedererrichteten Bistum Pamiers.

Im Jahre 1708 umfasste das Bistum Couserans 70 Pfarreien. Bis zum Jahr 1752 sank die Zahl der Pfarreien auf 63.

Kathedralen[Bearbeiten]

Das Bistum hatte zwei Kathedralen, beide in Saint-Lizier.[1] Die eine im Stadtzentrum über dem Grab des heiligen Lizier von Couserans trägt dessen Namen;[2] die andere in der Bischofsresidenz oberhalb der Stadt heißt Notre-Dame de la Sède.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. pyrenees-decouverte.com
  2. Eintrag auf gcatholic.org
  3. Eintrag auf gcatholic.org