Blutserum

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Unter Blutserum, auch kurz nur Serum (von lateinisch serumMolke‘)[1] genannt, versteht man jenen flüssigen Anteil des Blutes, den man als Überstand erhält, wenn man aus einer geronnenen Blutprobe durch Zentrifugieren die zellulären Bestandteile (rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen) als Bodensatz abtrennt. Dieser Überstand enthält bis auf die schon verbrauchten Gerinnungsfaktoren alle natürlicherweise in der Blutflüssigkeit gelösten Stoffe. Durch das Vorhandensein von Bilirubin ist das Serum gelblich gefärbt. Das Blutserum entspricht also dem Blutplasma abzüglich der Gerinnungsfaktoren (vor allem Fibrin bzw. Fibrinogen).

Die physiologische Serumosmolarität (Isotonie) beträgt beim Menschen 281–297 mosmol/l.

Es enthält zu 91 % Wasser und zu 7 % Proteine. Proteinanteile sind: 62 % Albumin (Reserveeiweiß) und die verschiedenen Globuline wie:

  • 3 % α1-Globuline (Lipidtransport)
  • 7 % α2-Globuline (Eisentransport, Kupfertransport)
  • 9 % β-Globuline (Eisentransport, Lipidtransport)
  • 17 % γ-Globuline (Immunabwehr)

Die restlichen 2 % machen Elektrolyte, Nährstoffe, Abfallstoffe (wie zum Beispiel Harnstoff) und Hormone aus.

Aufgabe des Blutserums ist es, Nähr- und Abfallstoffe, Antikörper, Hormone und Wärme zu transportieren.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Renate Wahrig-Burfeind (Hrsg.): Wahrig. Illustriertes Wörterbuch der deutschen Sprache. ADAC-Verlag, München 2004, ISBN 3-577-10051-6, S. 787.