Albumin

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Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die allgemeine Stoffgruppe der Albumine. Betreffs des menschlichen Albumins siehe Humanalbumin.

Albumine (v. lat.: albus weiß) gehören wie die Globuline zur Gruppe der globulären Proteine. Albumin sorgt im menschlichen Organismus vor allem für Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks. Albumine sind auch in Milch und Eiern zu finden.

Albumin-Struktur (Monomer)
Albumin-Struktur (Dimer)

[Bearbeiten] Eigenschaften

Albumine haben eine Molekülmasse von etwa 66.000 Da und bestehen aus 584 bis 590 Aminosäuren. Durch einen hohen Anteil an Cystein haben die Albumine einen relativ hohen Schwefelgehalt. Albumine sind wasserlöslich, ihre Bindungskapazität für Wasser beträgt ca. 18 ml/g. Der isoelektrische Punkt liegt bei pH 4,6. Albumine sind Ampholyte, d. h. im Gegensatz zu anderen Kolloiden oder Kristalloiden können sie – wie andere Proteine auch – sowohl Anionen als auch Kationen reversibel binden.

[Bearbeiten] Vorkommen

Menschlicher Organismus: Siehe den Hauptartikel Humanalbumin

Tierische Produkte: Auch in der Milch (→Lactalbumin) sowie im Hühnereiweiß (→Ovalbumin) ist Albumin enthalten. Albumin-Homologe können in allen Chordatieren gefunden werden.

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Albumin – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
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