Boris Koch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Boris Koch (* 1973 in Augsburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Verleger, der hauptsächlich Werke des Phantastik- und Horrorgenres veröffentlicht.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kurzbiographie[Bearbeiten]

Koch wuchs auf dem Land südlich von Augsburg auf und absolvierte seinen Zivildienst in einer Kinderpsychiatrie. Nach einem abgebrochenen Studium der Alten Geschichte und neueren deutschen Literatur in München lebt er jetzt als freier Autor in Berlin. Seit 1993 veröffentlicht er phantastische und groteske Erzählungen in diversen Anthologien und Magazinen. Zudem ist er der Inhaber des auf Phantastik spezialisierten Verlages Medusenblut, der sich einen Ruf als Entdeckerverlag erarbeitet hat. Er ist Mitinitiator der einmal monatlich in Berlin stattfindenden Lesereihe Das StirnhirnhinterZimmer und verantwortlicher Redakteur des Magazins Mephisto für die Bereiche Literatur, Comic und Film und arbeitet als Comictexter und Drehbuchautor.

Werke[Bearbeiten]

Die Drachenflüsterer Romane sowie „Der Königsschlüssel“ sind auch als Taschenbuch erschienen.

Beiträge in Anthologien[Bearbeiten]

  • „Martin“, in Jörg Kleudgen, Der Alp, Goblin Press 1993.
  • „Howard“, in: Jörg Kleudgen (Hrsg.): Arkham und andere Orte des Grauens, Goblin Press 1998
  • „Das Schwarztee-Opfer“, in: Malte S. Sembten, Michael Marrak (Hrsg.): Der agnostische Saal, Schriftenreihe Maldoror 1998, ISBN 3-00-002477-8.
  • „Spiegel“, in: Jörg Kleudgen (Hrsg.): Liber XIII und andere unerwünschte Nachlässe, Goblin Press 1999.
  • „Strafversetzt“, in: Freundeskreis SF Leipzig (Hrsg.): Von kommenden Schrecken – Programmbuch zum Elstercon 2000, FKSFL 2000.
  • „Auf geht’s“, in: Monika Wunderlich, Klaus Bielefeld (Hrsg.): Heiligabend mit Cher, Virpriv Verlag /Klaus Bielefeld Verlag 2000, ISBN 3-9806292-4-4.
  • „Aus den Reisenotizen des Jonathan Mommsen“, in: Monika Wunderlich (Hrsg.): Tod eines Satanisten Band 1, VirPriv Verlag 2001, ISBN 3-935327-13-7.
  • „Das Kästchen“, in: Freundeskreis SF Leipzig (Hrsg.): Geschichten von Phönix und Sperling, FKSFL 2002.
  • „Der Mann mit den toten Augen“, in: Markus K. Korb (Hrsg.): Jenseits des Hauses Usher, Blitz-Verlag 2002, ISBN 3-89840-852-3.
  • „Der Geist in der Maschine“, in: Malte S. Sembten (Hrsg.): m@usetot – Furchtbar fiese Webgeschichten, Verlag Robert Richter 2002, ISBN 3-932442-03-2.

Comicbeiträge[Bearbeiten]

  • „Der Schlächter von Oakwood Manor“, Zeichnungen & Farben Klaus Scherwinski, in: Horrorschocker 3, Weissblech Comics, Oktober 2004
    Nachdruck in: Ungeheuer! 1, Weissblech Comics, Mai 2011, ISBN 978-3-86959-016-5
  • „Seemannsgarn“, Zeichnungen & Farben Klaus Scherwinski, in: Horrorschocker 9, Weissblech Comics, April 2006
  • „Das Derby von Hadingen“, Zeichnungen Klaus Scherwinski, Farbassistenz Andreas Gabriel, in: Horrorschocker 10, Weissblech Comics, Juni 2006
    Nachdruck in: Ungeheuer! 1, Weissblech Comics, Mai 2011
    Nachdruck in: Comix 10/2011, JNK Verlag Jurgeit, Krismann & Nobst, Oktober 2011
  • „Das Schwarzteeopfer“, Vorzeichnungen Klaus Scherwinski, Bleistift & Farben Levin Kurio, Reinzeichnung Damir Hamidovic, in: Horrorschocker 14, Weissblech Comics, Juni 2006

Als Herausgeber[Bearbeiten]

  • „Gothic: Dark Stories“, Anthologie mit unheimlichen Geschichten, ISBN 978-3-407-74120-2, März 2009, Gulliver / Beltz & Gelberg
  • „Gothic: Darker Stories“, Anthologie mit unheimlichen Geschichten, ISBN 978-3-407-74205-6, März 2010, Gulliver / Beltz & Gelberg

Ferner Veröffentlichungen von Kurzgeschichten oder Artikeln in diversen Magazinen wie Mephisto, Screem, Nightlife, daedalos, Andromeda, Menhir, Nocturno usw.

Weblinks[Bearbeiten]