Michael Marrak

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Michael Marrak (* 1965 in Weikersheim) ist ein deutscher Science-Fiction-Autor.

Michael Marrak studierte Grafik-Design in Stuttgart und arbeitete zunächst als Grafiker und Illustrator. Anfang der 1990er Jahre trat er als Autor, Herausgeber und Anthologist in Erscheinung. Für seine Werke wurde er unter anderem mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten]

Romane und Stücke[Bearbeiten]

  • Die Stadt der Klage (Roman, Edition Mono (monochrom), Wien 1997)
  • Am Ende der Beißzeit. Ein Theaterstück für die phantastische Bühne (mit Gerhard Junker, Theaterstück, Edition Zimmerit 1997)
  • Der Weg der Engel, (mit Agus Chuadar, Theaterstück, Edition Mono (monochrom), Wien 1998)
  • Lord Gamma (Roman, Shayol, Berlin 2000, ISBN 3-926126-07-8; Taschenbuchausgabe bei Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002, ISBN 3-404-24301-3)
  • Imagon (Roman, Festa Verlag, Almersbach 2002 & Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2004. ISBN 3-404-24325-0) Inspiriert von H. P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns (1936), wurde der Roman 2003 mit dem Kurd Lasswitz-Preis als bester deutschsprachiger SF-Roman des Jahres 2002 ausgezeichnet.[1]
  • Morphogenesis (Roman, Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2005. ISBN 3-404-24339-0)
  • Das Aion 1 - Kinder der Sonne (Ravensburger Buchverlag 2008) ISBN 978-3-473-35281-4
  • Black Prophecy - Gambit (Panini Books 2011. ISBN 978-3-8332-2355-6)

Kurzgeschichtensammlungen[Bearbeiten]

  • Monafyhr (Zeichnungen und Kurzgeschichten, Edition Zimmerit 1994. Enthält: Nach den hundert Tagen von Shean; Wanderaugen; Die Mondtreppe)
  • Grabwelt (15 Kurzgeschichten 1983-86, Edition Zimmerit 1996. Rnthält: Janus, Alles hat seinen Namen..., Das Salz der Tränen älterer Herren, Advena, O, ihr Kreaturen, Die schlafenden Toten, Wanderaugen, Der Exeter, Crawl, Un-Wesens Erbe, Der Sinn, Auf Wiedersehen, David!, The News, Nathaniel, Zwiegespräch)
  • Die Stille nach dem Ton (5 Novellen, Edition Avalon, Berlin 1998. Enthält: Astrosapiens, Bruder Oz, Die Stille nach dem Ton, Sadek, Der Eistempel.) Die Novelle Die Stille nach dem Ton wurde 1999 mit dem Deutschen Science Fiction Preis als beste Kurzgeschichte ausgezeichnet)
  • Armageddon mon amour - Fünf Visionen vom Ende (mit Karsten Kruschel, auf 99 Exemplare limitierte und signierte Novellensammlung, Schriftenreihe Maldoror 2012. Enthält: Gebet für Sprengköpfe - ein lyrischer Prolog (Michael Marrak), Die Stille nach dem Ton (Michael Marrak), Schwarz:Netz:Schwarz (Karsten Kruschel), Das Concaliom (Michael Marrak), Fragetechniken für ein aufschlussreiches Gespräch mit der Froschprinzessin (Karsten Kruschel), Quo vadis, Armageddon? (Michael Marrak)

Erzählungen und Kurzgeschichten (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Neues aus dem Irrhain (mit Gerhard Junker, Story in: Jörg Martin Munsonius(Hrsg.): Pfade ins Phantastische, Passau, EDFC Fantasia 1996. ISBN 3-924443-83-1)
  • Quo vadis, Armageddon? (Story in: Franz Rottensteiner (Hrsg.), Ablaufdatum 31.12.2000 - Die Prophezeiungs-Falle, Aarachne Verlag, Wien 1999. ISBN 3-85255-042-4)[2]
  • Die Ausgesetzten (Story in: Andreas Eschbach (Hrsg.), Eine Trillion Euro, Bergisch Gladbach: Bastei-Lübbe 2004. ISBN 3-404-24326-9)[3]
  • Endemion (Kurzgeschichte in Arkham - Ein Reiseführer, herausgegeben von Patrick J. Grieser, Basilisk Verlag 2006. ISBN 978-3-935706-24-7)
  • Das Königreich der Tränen (Novelle in: 2012 - T minus Null – Eine Sammlung von Weltuntergängen, herausgegeben von Uwe Post, Begedia-Verlag, Mülheim an der Ruhr 2012, ISBN 978-3-943795-17-2)
  • Der Kanon mechanischer Seelen (Erzählung in: Nova 20, herausgegeben von Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit, Nova Verlag, Bad Zwesten 2012, ISSN 1846-2829)
  • Coen Sloterdykes diametral levitierendes Chronoversum (Erzählung in: Nova 21, herausgegeben von Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit, Nova Verlag, Bad Zwesten 2013, ISSN 1846-2829)

als Herausgeber[Bearbeiten]

  • Die Judaswiege (mit Agus Chuadar, Edition Zimmerit) 1995
  • Crypterion (Edition Zimmerit) 1996
  • Der agnostische Saal 1 (mit Malte S. Sembten, Schriftenreihe Maldoror, ISBN 3-00-002477-8) 1998
  • Der agnostische Saal 2 (mit Malte S. Sembten, Schriftenreihe Maldoror, ISBN 3-9806683-0-4) 1999. Ausgezeichnet 2000 mit dem Deutschen Phantastik Preis als beste Phantastik-Anthologie des Jahres 1999

Computerspiel[Bearbeiten]

In Zusammenarbeit mit den 10tacle Studios/Reakktor Media entwickelte Marrak das Weltraum-Massive-Multiplayer-Online-Game Black Prophecy, das im vierten Quartal 2008 veröffentlicht werden sollte, aufgrund der Insolvenz des alten Publishers wurde dieses jedoch auf 2010 verschoben. Unter dem neuen Publisher Gamigo erschien es im März 2011 und wurde im September 2012 eingestellt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laudatio zum Kurd Lasswitz-Preis 2003
  2. Epilog.de: Quo vadis, Armageddon? (Volltext).
  3. Epilog.de: Die Ausgesetzten (Volltext) .