Buschfeuer in Victoria 1851

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Das Buschfeuer in Victoria 1851 (in Australien Black Thursday genannt) ereignete sich am 6. Februar 1851 in Victoria. Es war das größte Buschfeuer, das sich bis dahin in einer von Europäer bevölkerten Region Australiens ereignete, in dem 50.000 km² Land verbrannten, 12 Menschen, über eine Million Schafe und tausende von Rindern verbrannten.

Die von dem Feuer betroffenen Gebiete lagen um Portland, Westernport und im Plenty Ranges sowie im Wimmera- und Dandenong-Distrikt.[1] Das verbrannte Gebiet erstreckte sich über ein Viertel des Bundeslandes Victoria.

Bereits im Jahr 1850 gab es eine große Hitze und Trockenheit, Bäche und Billabongs trockneten aus und Schafe und Rinder verdursteten, die Sonne verbrannte die Graslandschaften, Gebüsch und Bäume vertrockneten. Als sich der australische Sommer weiter entwickelte, steigerte sich diese Entwicklung. Am Morgen des 6. Februar 1851 entstand starker Wind, der sich zu einem Tornado entwickelte.

Feuer brach aus und Männer, Frauen und Kinder, Schafe und Rinder, Vögel und Schlangen flohen vor den Feuern in großer Panik, Farmhäuser, Zäune, Gärten, Scheunen und Brücken brannten. Die Luft war erfüllt von Rauch, der sich auch bis über das Meer hinaus erstreckte, wie von Schiffen berichtet wurde.[2]

Gemälde Black Thursday von William Strutt (1825-1915)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. guides.slv.vic.gov.au: State Library of Vicoria: Bushfires in Victoria, in englischer Sprache, abgerufen am 2. Dezember 2011
  2. imprimus.com.au: Bushfires in Victoria 1851 Black Thursday, in englischer Sprache, abgerufen am 2. Dezember 2011