Cajeputöl

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Sicherheitshinweise
CAS-Nummer

85480-37-1

GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
08 – Gesundheitsgefährdend 07 – Achtung 02 – Leicht-/Hochentzündlich 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226​‐​304​‐​317​‐​411
P: 210​‐​273​‐​301+310​‐​331​‐​302+352 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 10​‐​36/38
S: 24/25

Das ätherische Cajeputöl wird durch Wasserdampfdestillation der Blätter und kleineren Zweige des Cajeputbaumes (Melaleuca leucadendra) gewonnen. Das Öl hat einen an Eukalyptus erinnernden Duft, ist stark antiseptisch und enthält in hohem Maße Terpene. Cajeput ist ein Hauptbestandteil des Olbasöls.

Die farblose, in Wasser unlösliche Flüssigkeit mit der Dichte 0,92 g·cm−3[1] besteht hauptsächlich (zu 50–60 Prozent) aus Eucalyptol; zusätzlich sind L-Pinen, Terpineol und mehrere Aldehyde enthalten.[3]

Der Name Cajeput ist eine Eindeutschung von Kayuputi, das seinen Ursprung in Sulawesi (Indonesien) hat und „weißes Holz“ bedeutet. Entsprechend ist der Name im Englischen cajuput oil.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Datenblatt Cajeputöl bei Carl Roth, abgerufen am 11. Februar 2013.
  2. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse. Aus diesem Grunde fehlen in aktuellen Artikelversionen gelegentlich die S-Sätze oder Quellen dafür; die vollständige EU-Kennzeichnung findet sich dann in Artikelversionen vor Dezember 2012.
  3. Produktinfo bei Sciencelab.com
  4. Encyclopedia Britannica Eintrag von 1911