Campanologie

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Campanologie oder Kampanologie, die Glockenkunde. → Glocke (lateinisch campana; griechisch καμπάνα, κουδούνι)

Die Campanologie beschäftigt sich auf der technischen Ebene mit der Herstellung und Herstellungsmethoden der Glocken, mit ihrer Akustik und Reparatur. Auf der geistigen Ebene erforscht die Campanologie die historischen, kunstgeschichtlichen, sozialen und künstlerischen Aspekte der Glocken.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jahrbuch für Glockenkunde. Stiftung Deutsches Glockenmuseum auf Burg Greifenstein, Wetzlar 1990ff, ISSN 0938-6998.
  • Winfred Ellerhorst: Handbuch der Glockenkunde. Martinus, Weingarten 1957.
  • Johann Gottfried Hahn: Kampanologie, oder praktische Anweisung, wie Läut- und Uhrglocken verfertigt, dem Glockengiesser verakkordirt, behandelt und repariert werden, ferner wie sie und ihre wesentlichen Nebentheile und Vorrichtungen beschaffen und eingerichtet seyn müssen. Ein Handbuch, vorzüglich für diejenigen, welchen die Erhaltung, Verakkordirung und Aufsicht der Glocken zu besorgen, obliegt, Keyser, Erfurt 1802.
  • Kurt Kramer; Beratungsausschuß für das Deutsche Glockenwesen (Hrsg.): Glocken in Geschichte und Gegenwart. Beiträge zur Glockenkunde, Band 1-2, Badenia, Karlsruhe 1986 / 1997. ISBN 3-7617-0238-8 / ISBN 3-7617-0237-X / ISBN 3-7617-0341-4.
  • Heinrich Otte: Glockenkunde, Weigel, Leipzig 1858, Online in der Google-Buchsuche; 2. erweiterte Auflage Weigel, Leipzig 1884 Internet Archive
  • Carl-Rainer Schad: Wörterbuch der Glockenkunde. Stichwörter zur Campanologie mit Erläuterungen und Literaturhinweisen. Hallwag, Bern / Stuttgart 1996. ISBN 3-444-10478-2.
  • Karl Walter: Glockenkunde. Pustet, Regensburg / Rom 1913.
  • Jörg Wernisch: Glockenkunde von Österreich. Journal-Verlag, Lienz 2006. ISBN 978-3-902128-10-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Glockenkunde – Quellen und Volltexte