Carl Friedrich Flemming

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Carl Friedrich Flemming
Denkmal in Schwerin, Medaillon von Gustav Willgohs

Carl Friedrich Flemming (* 27. Dezember 1799 in Jüterbog; † 27. Januar 1880 in Wiesbaden) war ein deutscher Psychiater.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Flemming wurde in Berlin promoviert. Anschließend arbeitete er als Assistenzarzt in der „Irrenheilanstalt Sonnenstein“ bei Pirna (Sachsen). 1823 trat er aufgrund eines Rufes des mecklenburgischen Großherzogs Friedrich Franz I. nach Schwerin in den Landesdienst ein. Flemming wurde 1830 erster Direktor der neuen Krankenanstalt auf dem Sachsenberg (Carl-Friedrich-Flemming-Klinik). 1854 legte er dieses Amt im Streit nieder und praktizierte anschließend als Nervenarzt in Schwerin.

Sein Sohn war der Anatom und Zellbiologe Walther Flemming (1843–1905).

Werke[Bearbeiten]

  • De noctis circa morbos efficacia ... Berolini, Typis Ioannis Friderici Starckii [1821].
  • Die Menschenseele. Berlin: Enslin, 1830.
  • Die Thierseele. Berlin: Enslin, 1830.
  • Die Irren-Heilanstalt Sachsenberg bei Schwerin im Großherzogthum Mecklenburg : Nachrichten über ihre Entstehung, Einrichtung, Verwaltung und bisherige Wirksamkeit. Schwerin: Kürschner, 1833.
  • Pathologie und Therapie der Psychosen. Nebst Anhang: Über das gerichtsärztliche Verfahren bei Erforschung krankhafter Seelenzustände. Berlin: Hirschwald, 1859.
  • Ueber Geistesstörungen und Geisteskranke. Berlin: Lüderitz, 1872.
  • Zur Klärung des Begriffs der unbewussten Seelen-Thätigkeit. 1877.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carl Friedrich Flemming – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien