Charterhouse of the Transfiguration

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Charterhouse of the Transfiguration (Vermont)
Montpelier
Montpelier
Charterhouse of the Transfiguration
Charterhouse of the Transfiguration
Karte des US-Bundesstaates Vermont

Charterhouse of the Transfiguration (deutsch: Kartause der Verklärung des Herrn) ist das einzige bestehende Kloster der Kartäuser in den Vereinigten Staaten. Es liegt in einem Tal des Mount Equinox, in der Nähe der Stadt Arlington, im Süden des Bundesstaates Vermont und ist der Transfiguration, der Verklärung des Herrn, geweiht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kartäuser ließen sich in den Jahren nach 1950 in den Vereinigten Staaten nieder, auf Initiative des ehemaligen Benediktinermönchs, Psychiaters und Pädagogen Thomas Verner Moore (1877–1969). Moore hatte bereits im Jahr 1942 als Prior des Benediktinerklosters St. Anselm in Washington, D.C. das dortige St. Anselm College gegründet und war 1947 in der Kartause Santa María de Miraflores bei Burgos in Spanien dem Kartäuserorden beigetreten.[1]

Im Jahr 1950 erhielt er, unterstützt durch einen Kreis wohlhabender Geldgeber und durch Vermittlung von Giovanni Montini, dem späteren Papst Paul VI., eine Privataudienz bei Papst Pius XII..[2] Nach einem Besuch der Großen Kartause, dem Mutterkloster des Kartäuserordens, gründete Moore schließlich im Dezember 1950 die erste Niederlassung der Kartäuser auf einer Farm bei Whitingham im Bundesstaat Vermont, nahe der Grenze zu Massachusetts.[3]

Erste Gründung[Bearbeiten]

Im Frühjahr 1951 ließen sich weitere Brüder aus der Kartause St. Hugh's (bei Parkminster im Südosten Englands) in der neuen Kartause nieder.[4] In den 1950er Jahren wurde das Kloster allmählich mit weiteren Einsiedeleien und landwirtschaftlichen Gebäuden ausgebaut. Thomas Vernon Moore kehrte 1960 nach Miraflores zurück und starb dort im Jahr 1969.

Zweite Gründung[Bearbeiten]

Nachdem sich der Standort der ersten Klostergründung als ungeeignet für das Leben der Kartäuser erwies, erhielten die Brüder ein 28 km² großes Areal als Schenkung von Joseph George Davidson (1892−1969), einem ehemaligen Vizepräsidenten der Union Carbide Corporation.[3]

Dort lebten die Mönche zunächst in provisorischen Unterkünften, bis 1967 mit dem Bau der heutigen Gebäude begonnen wurde. Im Jahr 1971 konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Der Klosterkomplex, bestehend aus einem Flügel für die Zellen der Mönche, einem für die Laienbrüder, der Kapelle, Kapitelsaal und Refektorium wurde aus 2.400 etwa drei Tonnen schweren Granitblöcken errichtet.[3]

Das Kloster kann nicht besichtigt werden. Nur den Eltern der Klosterbrüder und den Kandidaten für den Eintritt in das Kartäuserleben, kann nach den Regeln des Ordens der Zutritt zur Kartause erlaubt werden.

Von 1972 bis zu seinem Tode 1997, lebte dort als Kartäusermönch Friedrich Alfred Prinz von Sachsen-Meiningen, der Schwager Ottos von Habsburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Benedict Neenan: Thomas Verner Moore - Psychiatrist, Educator and Monk. Paulist Press, Mahwah (New Jersey) 2000. S. 219
  2. Benedict Neenan: Thomas Verner Moore - Psychiatrist, Educator and Monk. Paulist Press, Mahwah (New Jersey) 2000. S. 229
  3. a b c John J. Duffy, Samuel B. Hand, Ralph H. Orth (Hrsg.): The Vermont encyclopedia. University Press of New England, Lebanon (New Hampshire) 2003. S. 83
  4. Benedict Neenan: Thomas Verner Moore - Psychiatrist, Educator and Monk. Paulist Press, Mahwah (New Jersey) 2000. S. 233

Weblinks[Bearbeiten]

43.158888888889-73.148611111111Koordinaten: 43° 9′ 32″ N, 73° 8′ 55″ W