Chinesische Hüpfmaus

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Chinesische Hüpfmaus
Systematik
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Familie: Springmäuse (Dipodidae)
Gattung: Eozapus
Art: Chinesische Hüpfmaus
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Eozapus
Preble, 1899
Wissenschaftlicher Name der Art
Eozapus setchuanus
(Pousargues, 1896)

Die Chinesische Hüpfmaus (Eozapus setchuanus) ist ein Nagetier in der Familie Springmäuse und die einzige Art ihrer Gattung.[1] Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts waren westlichen Forschern nur etwa 12 Exemplare bekannt, deren Bälge in verschiedenen Museen Europas und Nordamerikas aufbewahrt werden.[2]

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Tier erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 8 bis 10 cm und eine Schwanzlänge von 10 bis 15 cm. Auffällig sind die 2,5 bis 3,3 cm langen Hinterfüße. Das Fell hat auf der Oberseite eine schmutzig orange und am Bauch eine weißliche Farbe. Entsprechend ist der Schwanz oberseits dunkel und unterseits hell. Er ist am Ende mit einer weißen Quaste ausgestattet.[2]

Diese Hüpfmaus kommt in den chinesischen Provinzen Qinghai, Gansu, Ningxia, Shaanxi, Sichuan und Yunnan vor. Sie bewohnt Gebirge, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind und hält sich in Steppen, Buschland und kaltgemäßigten Wäldern auf.[3][2]

Sonst ist fast nichts über die Lebensweise bekannt.

Die IUCN sieht keine entscheidenden Hindernisse für die chinesische Hüpfmaus und listet sie als nicht gefährdet (Least Concern).[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4 (Eozapus).
  2. a b c Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Band 2. 6. Auflage. 1999, S. 1332–1333.
  3. a b Eozapus setchuanus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: Smith, A.T. & Johnston, C.H., 2008. Abgerufen am 6. Juni 2012