Claude de La Baume

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Claude de La Baume (* 1534 in Frankreich; † 14. Juni 1584 in Arbois) war ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche.

Bereits am 27. Juni 1543 als Nachfolger seines Onkels Pierre de la Beaume zum Erzbischof von Besançon ernannt, wurde er erst am 10. August 1566 zum Priester geweiht.

Er hatte in dieser Zeit eine Liebesbeziehung zu Nicole de Savigny, Baronesse de Fontette et de Saint-Rémy (* 1535; † 1590), der Tochter von Georges de Savigny, Seigneur de Sailly und Nicole des Marets, die 1556/57 die Mätresse des Königs Heinrich II. gewesen war. Nicole de Savigny verklagte Claude de La Baume auf die Einhaltung eines Eheversprechens, was aber im Dezember 1567 von der Römischen Rota abgewiesen wurde.

Am 4. Juni 1570 erhielt er die Bischofsweihe, am 21. Februar 1578 machte ihn der Papst zum Kardinal und am 24. August 1580 zum Kardinalpriester der Titelkirche Santa Pudenziana.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Pierre de La Baume Erzbischof von Besançon
1543–1544
Antoine Perrenot de Granvelle