Club-Cola

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Club-Cola-Logo heute
Etikett Club-Cola

Club-Cola ist der Name eines Cola-Erfrischungsgetränks, das insbesondere DDR beliebt war. Nach einer kurzen Unterbrechung nach der Wende wird das Getränk seit 1992 wieder hergestellt.

Geschichte[Bearbeiten]

Auf Wunsch der SED und anderer staatlicher Organisationen sollte ab der Leipziger Frühjahrsmesse 1966 ein eigenes, den westlichen Vorbildern ähnelndes Cola-Getränk entwickelt werden. Am 19. April 1967 wurde dann auch die erste Club-Cola im Getränkekombinat Berlin abgefüllt. Bei der Leipziger Frühjahrsmesse 1972 wurde das Getränk erstmals mit Gold in der Kategorie Erfrischungsgetränke ausgezeichnet und erhielt später weitere Preise, die als acht goldfarbene Marken auf das schwarze Etikett der Flasche aufgedruckt waren.

Der Geschmack der Club-Cola unterschied sich deutlich von dem der anderen in der DDR bekannten Cola-Marke, Vita Cola.

Nach der Wende wurde Club-Cola vom Markt verdrängt, die Produktion wurde zeitweise vollständig eingestellt. 1992 übernahmen die Spreequell Mineralquellen die Marke Club-Cola und brachten das Getränk wieder auf den Markt[1]. Die Markenrechte befinden sich heute im Besitz der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel, der Muttergesellschaft von Spreequell. Club-Cola wird durch den Mutterkonzern im osthessischen Ebersburg sowie von den Tochterfirmen Spreequell Mineralquellen GmbH in Berlin und Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH in Liebenwerda abgefüllt. Club-Cola ist heute insbesondere im Raum Berlin verbreitet.

Preise in der DDR[Bearbeiten]

Der Verkaufspreis war wie folgt auf die Packungsgrößen verbindlich festgesetzt und wurde nie geändert:

  • EVP 0,35 M (0,25-l-Flasche)
  • EVP 0,42 M (0,33-l-Flasche)
  • EVP 0,65 M (0,5-l-Flasche)

Weblinks[Bearbeiten]

  1. http://www.club-cola.de/historie/