Colomba pasquale

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Eine Colomba pasquale

Colomba pasquale (it. = Ostertaube), auch einfach Colomba, ist die Bezeichnung eines in Italien verbreiteten Gebäcks aus Hefeteig[1] in der Form einer Taube mit gespreizten Flügeln. Typisch für die Colomba ist die Verwendung von Orangeat bei der Zubereitung des Teiges und das Bestreuen mit Mandelblättchen und Puderzucker. Die Colomba wird oft in einer feuerfesten Papierform gebacken. Sie kann eine Flügelspanne von mehr als 50 Zentimetern aufweisen.

Die Colomba wird üblicherweise zum Osterfest gebacken, in vielfältigen Formen geschmückt und an Verwandte, Freunde und Bekannte verschenkt.

Der Legende nach geht der Brauch auf die Schlacht von Legnano im Jahre 1176 zurück. Damals sollen bei dem Mailänder Truppen zwei Tauben gelandet sein; dies wurde als Verheißung göttlichen Beistands an den Lombardenbund gedeutet. Zur Erinnerung an das Ereignis werden alljährlich in einer Gedenkmesse in der Basilika San Simpliciano in Mailand zwei Tauben freigelassen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rezept, essen-und-trinken.de, abgerufen am 2. April 2013
  2. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

Colomba Pasquale auf T-Online.de