Der Blaumilchkanal (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel: Der Blaumilchkanal
Originaltitel: Te’alat Blaumilch
Produktionsland: Israel, USA, Deutschland
Erscheinungsjahr: 1970
Länge (PAL-DVD): 89 Minuten
Originalsprache: Hebräisch
Altersfreigabe: FSK 6
Stab
Regie: Ephraim Kishon
Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Roni Ya'ackov
Musik: Noam Sheriff
Kamera: Manny Wynn
Schnitt: Peter Musgrave
Besetzung
  • Bomba Tzur: Kasimir Blaumilch
  • Nissim Azikri: Ziegler
  • Shraga Friedman: Dr. Avigdor Kooiybishevsky
  • Gideon Singer: Levkowicz
  • Mosko Alkalai: Schultheiss

Der Film Der Blaumilchkanal entstand 1970 unter der Regie von Ephraim Kishon als Verfilmung von Kishons gleichnamigem Hörspiel Der Blaumilchkanal.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Kasimir Blaumilch bricht aus der Irrenanstalt aus und bohrt mit einem gestohlenen Presslufthammer mitten in Tel Aviv die Allenby-Straße, eine Hauptverkehrsader, auf. Als die Polizei in vorauseilender Gehorsam die Straße sperrte und die Anwohner sich über den 24-Stunden-Lärm beschweren, beginnen die Behörden im Rathaus mit der Suche nach dem Urheber des Treibens. Doch auch der eigentlich zuständige Leiter der „Abteilung für Reparaturen auf den Hauptverkehrsstraßen“, Dr. Kwibischewsky, weiß von nichts. So geben sich die Behörden gegenseitig die Schuld für das Schlamassel und am Ende geht man mit der Sache vor Gericht.

Um die Bautätigkeit rasch zu beenden wird Blaumilch von Bautrupps mit schwerem Gerät unterstützt, bis er mit seinem Presslufthammer an das nahe gelegene Meer gelangt, sodass die Wassermassen mitten nach Tel Aviv strömen können.

Der Bürgermeister eröffnet stolz den Allenby-Kanal und preist die Stadt als „Venedig des Nahen Ostens“, sodass am Ende alle zufrieden sind, mit Ausnahme des Magistratsangestellten Ziegler. Dieser ist der einzige, der versteht, wie es zu den Bauarbeiten kam, weswegen er in der Psychiatrie zwangsverwahrt wird. (Auch weil er immer rief: „Da war ein Verrückter am Werk!“, und alle glaubten, damit sei der Bürgermeister gemeint.) Enttäuscht, dass er bei den Eröffnungsfeierlichkeiten nicht als der eigentliche Initiator des Kanals gewürdigt wird, beginnt Kasimir Blaumilch in der Schlussszene sein neues „Bauprojekts“ auf dem Rathausvorplatz.

[Bearbeiten] Kritik

Das Lexikon des Internationalen Films urteilte, der Film "hätte Längen" und wäre nur "streckenweise erheiternd".[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen und Nominierungen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=26373&sucheNach=titel

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge