Dichlorfluormethan

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Strukturformel
Struktur von Dichlorfluormethan
Allgemeines
Name Dichlorfluormethan
Andere Namen
  • R 21
  • Monofluordichlormethan
  • Freon 21
  • Fluordichlormethan
  • Dichlormonofluormethan
Summenformel CHCl2F
CAS-Nummer 75-43-4
PubChem 6370
Kurzbeschreibung

farbloses Gas mit etherischem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 102,92 g·mol−1
Aggregatzustand

gasförmig

Dichte

4,41 g·cm−3 (15 °C, 1 hPa)[1]

Schmelzpunkt

−135 °C[1]

Siedepunkt

8,92 °C[1]

Dampfdruck

153 kPa (20 °C)[1]

Löslichkeit

schlecht in Wasser (9,42 g·l−1)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
04 – Gasflasche

Achtung

H- und P-Sätze H: 280
P: 410+403 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Umweltgefährlich
Umwelt-
gefährlich
(N)
R- und S-Sätze R: 59
S: 59
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Dichlorfluormethan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der aliphatischen, gesättigten Fluorchlorkohlenwasserstoffe.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Die Dichte der flüssigen Phase von Dichlorfluormethan am Siedepunkt beträgt 1,4048 kg/l bei 1 Bar und 15 °C. Die kritische Temperatur beträgt 178,5 °C, der kritische Druck liegt bei 51,7 Bar, die kritische Dichte bei 0,522 g/cm3, der Tripelpunkt liegt bei der Temperatur −135 °C (Schmelztemperatur). Dichlorfluormethan ist im Montreal-Protokoll aufgeführt und sein Ozonabbaupotential beträgt 0,040.

Verwendung[Bearbeiten]

Dichlorfluormethan wurde in der Kühltechnik als Kältemittel sowie als inertes Treibgas für Aerosole und Schaumstoffe verwendet. Heute ist der Einsatz wegen des Ozonabbaupotentials verboten.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g Eintrag zu CAS-Nr. 75-43-4 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 6. Mai 2009 (JavaScript erforderlich)
  2. a b Datenblatt Dichlorofluoromethane bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 24. März 2011 (PDF).
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.