Diskussion:Frikadelle
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Woher kommt die für mich sehr seltsam wirkende Schreibweise 'Bulette'?. Ich als alter (Ost)Berliner kenne seit über 50 Jahren nur 'Boulette'. Gruß Peter
Nach meiner Information ist "Bratling" eine Wortschöpfung von Maximilian Oskar Bircher-Benner und bezeichnet vegetarische Frikadellen der Reformkost. Ich kenne das nicht anders und Gorys' Küchenlexikon bestätigt das, der Duden auch ("gebratener Kloß aus Gemüse oder Getreide"). Das muss nicht richtig sein, dann sollte aber belegt werden, dass der Begriff schon vorher allgemein für irgendetwas Gehacktes, gebundenes und gebratenes verwendet wurde. Rainer ... 16:46, 25. Apr 2005 (CEST)
Der Ergänzung "Gehacktes-Klößchen" als regionale Bezeichnung ist durchaus gerechtfertig - übergoggle dich selbst. Ich finde es also unfair, diese Änderung einfach kommentarlos zu streichen, als wäre es eine simple Seitensabotage.
MfG Thomas
Da Frikadellen als Grundklassifikation hier steht, muss zu den anderen Namen etwas gesagt werden. In den meisten Fällen sind es nicht nur andere Namen, sondern es gibt weitere Unterschiede. So unterscheiden sich Form und Zutaten. ich habe deshalb den Begriff "Bezeichnungen" durch den allgemeineren Begriff "Varianten" ersetzt. --Hutschi 08:38, 21. Dez 2005 (CET)
- Ja, stimmt, so kann man das machen. Wobei mir irgendwie die Grenze zu Fleischklößchen zusehend zu verschwimmen scheint. Nicht jedes Fleischbällchen ist eine Frikadelle/Bulette/Fleischpflanzerl. Rainer ... 14:59, 21. Dez 2005 (CET)
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- Ich hätte dann nichts dagegen, die Artikel zusammenzuführen, wenn bei Frikadelle die Möglichkeit der Soße mit erwähnt wird. Dann ein Redirekt von Fleischklößchen. Gibt es Frikadellen mit Soße? --Hutschi 08:03, 22. Dez 2005 (CET)
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- Ne, eigentlich nicht. Man kann natürlich welche dazu essen, aber bei der Sauce würde ich den Unterschied machen. Frikadellen/Buletten/Fleischpflanzerl werden gebraten und fertig – Fleischklößchen, Köttbular usw. werden noch in Sauce gedünstet oder so ähnlich. Ich bin auch nicht überzeugt, dass alle hier genannten regionalen Bezeichnungen wirklich synonym für Frikadelle sind. Was hier beschrieben sein sollte, sind Dinger, die aus etwa 2/3 Hackfleisch, 1/3 Weißbrot o. ä., Ei, Zwiebel und Gewürzen bestehen, zu etwa handtellergroßen, flachen Bällen geformt und einfach gebraten werden. "Fleischbällchen" oder "Fleischklöße" sind was allgemeineres, da kann man alles mögliche drunter verstehen, was aus Hackfleisch gemacht wird. Der jetzige Artikel Fleischklößchen beschreibt jedenfalls nur willkürlich eine Form, es gibt aber kein Grundrezept für Fleischklößchen. Rainer ... 13:37, 22. Dez 2005 (CET)
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[Bearbeiten] Hacksteak
Gehört das auch hierher oder ist ein extra Artikel erforderlich? Matt1971 ♫♪ 14:35, 27. Dez 2005 (CET)
- meines Erachtens gehört das nicht hierher, auch wenn die Zubereitung ähnlich ist. Ob die aber einen Artikel brauchen, sei mal dahingestellt. Rainer ... 16:20, 27. Dez 2005 (CET)
- Worin liegt denn der Unterschied? In der Zugabe eingeweichten Brotes? Kommt aus dem Artikel nicht hervor. --Pelzi 10:28, 14. Mai 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Bemerkung
"Fleischpflanzerl" ist auch im Bayerischen falsch! Es hieß ursprünglich Fleischpfannzerl. Gemeint war: das Fleisch aus der Pfanne; im bayerischen durch die Endung "-zerl" verniedlicht. Aber selbst in München änderte sich im Sprachgebrauch mundardlich die Schreibweise in Fleischpfanzerl. In Kochbüchern um die Jahrhundertwende 19/20 gibt es beide Schreibweisen.
Was sind Klopse?
- Gekochte oder gebratene Hackfleischbälle, gebratenen Fleischscheiben. Die Herkunft ist ostpreußisch, daher nur in Nordostdeutschland gebräuchlich. Rainer ... 15:02, 22. Jan 2006 (CET)
[Bearbeiten] Bulette als BKL
Ich hätte Bulette als BKL angelegt, anstatt als redirect, zumal Bulette auch der Name eines sehr bekannten Flußpferdes im Berliner Zoo ist. --Melly42 15:11, 31. Mär 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Frikandellen
Wo wird das regional gebraucht? Scheint mir nicht weit verbreitet zu sein. Rainer Z ... 14:13, 23. Aug 2006 (CEST)
- Wenn dann eher in Holland - das läßt wenigstens Google vermuten. Bin dafür, den Begriff rauszunehmen. --Thomas S. 16:18, 26. Sep 2006 (CEST)
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- Allerdings sind Frikandeln keine Frikadellen - zumindest nicht solche, wie oben beschrieben. Gibt sogar einen Wikipedia-Artikel dazu. :-) [[1]] Flusskiesel
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[Bearbeiten] Fleischküchle
Bei uns hier heißt das Fleischküchle. Wäre evtl. sinnvoll, das einzubauen. --AndreR 19:13, 16. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Köfte
Verweis/Verwandschaft/Merge mit Köfte? Griechisch Keftedes oder so ähnlich. Speziell Fleischpflanzerl sind ziemlich ähnlich gewürzt und zubereitet meine ich zu meinen... --lynX
[Bearbeiten] Zubereitung mit Semmelbröseln
Die Zubereitung mit Semmelbröseln anstatt mit eingeweichtem Brötchen ist durchaus üblich. Warum streichst du das ohne Begründung? -- (141) 18:08, 28. Nov. 2007
[Bearbeiten] Quellen
Kann mal bitte jemand von den "Experten" die Quellen im Artikel einfügen, wie es in der Wikipedia üblich ist? Und gilt für Nahrungsmittel da eine Sonderregelung? Solltet ihr keine Quellen haben, bitte einfach den Quellenbaustein drin lassen. Danke. --Lasdertzuiop 03:12, 27. Jan. 2008 (CET)
- Der überwiegende Teil der Artikel in der Wikipedia hat keine Quellennennungen. Das Quellenbapperl ist nur sinnvoll, wenn berechtigte Zweifel an Artikelinhalten bestehen und artikuliert werden. Der schlichte Umstand, dass Quellen nicht genannt werden, ist auch so problemlos erkennbar. Der Baustein sollte also im Interesse der Qualitätsverbesserung nicht inflationär, sondern zielgerichtet verwendet werden, um auf möglicherweise zweifelhafte Inhalte hinzuweisen. Ihn einfach in Artikel zu pappen, bei denen unten nicht „Quellen“ steht, zu pappen, ist Spam. Ganz unabhängig vom Thema. Rainer Z ... 03:30, 27. Jan. 2008 (CET)
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- Übrigens ist es eine dicke, fette Lüge, dass der pberwiegende Teil der Artikel keine Quellennennungen. Lediglich der Üüberwiegende Teil deiner Kochbuch-Artikel hat keine Quellen. --Lasdertzuiop 14:36, 27. Jan. 2008 (CET)
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- "Die Bezeichnung Bulette ist im Nordosten des deutschen Sprachraumes gebräuchlich und stammt vom französischen boulette für „Kügelchen“. Der Name wurde zuerst durch die Hugenotten in Berlin geläufig und übertrug sich von dort.
Das seit dem 18. Jahrhundert bekannte, ursprünglich ostpreußische Klops geht vermutlich auf das neuschwedische kalops, „gebratene Fleischscheibe“ zurück, möglicherweise auch auf das niederdeutsche kloppen, „klopfen“ (ge- bzw. zerklopftes Fleisch).
Die vornehmlich in Bayern übliche Bezeichnung Fleischpflanzerl entwickelte sich aus der Bezeichnung Fleischpfannzerl, das Fleisch aus der Pfanne. Es wurde vorwiegend aus Fleischresten zubereitet.
Weitere Bezeichnungen sind z. B. Fleischküchle, Gehacktesbällchen, Bratklößchen und Fleischkrapfen." - Das schaut doch wohl ohne Quelle ganz eindeutig nach dem Versuch einer Theoriefindung/Theorieetablierung aus. Nebenbei bemerkt haben Formulierungen wie "dann wird nach Geschmack..." ganz eindeutig Kochbuchcharakter, was aber natürlich nix mit Quellen zu tun hat.--Lasdertzuiop 04:52, 27. Jan. 2008 (CET)
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- Keine Antwort? Dann kommt der Baustein wieder rein. --Lasdertzuiop 14:33, 27. Jan. 2008 (CET)
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- Du nennst mich also ohne dafür Beweise zu haben eine Lügner. Lies bitte Wikipedia:Keine persönlichen Angriffe. Gegebenenfalls werde ich deine Sperre beantragen. Rainer Z ... 16:00, 27. Jan. 2008 (CET)
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- Ich bin ja wirklich ein großer Fan von Belegen, aber bei solch banalen Dingen des täglichen Lebens, die gesellschaftliches Allgemeingut sind (wie auch Messer, Reifen u.v.a.m.), kann man IMHO auf Belege durchaus verzichten. Das ist kein Artikel über Homöopathie, Quantenmechanik oder Positronen-Emissions-Tomographie. --Kuebi 20:29, 27. Jan. 2008 (CET)
- Daß Lasdertzuiop für die Etymologie Literatur verlangt, ist m. E. aber schon verständlich. Bei den anderen Dingen ist das nicht unbedingt notwendig, da es müßig wäre, hier zig Kochbücher zu zitieren und Aussagen von Köchen und Köchinnen aufzunehmen. Damit die Frage zur Etymologie beantwortet wird: Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen:
- Bulette: "Entlehnung von frz. boulette 'Fleischklößchen', afrz. bullete 'Medaillon' (s. Bulletin); etymolgisch zu Bulle (S. 182 f.)
- Klops: "Der seit dem 18. Jh. bezeugte nordostd. (ostpreuß.) Ausdruck stammt nach WEIGAND/HIRT 51, 1063 sowie FOERSTE in: Nd. Wort 5 (1965) 111 f. aus schwed. kalops, (mundartlich) kollops [...]. kalops ist aus dem pluralisch gebrauchten, seit dem 14. Jh. bezeugten mengl. coloppe, colhoppe, engl. collop '(gebratene) Fleischscheibe', so in schott. (minced) collops 'Klops', entlehnt. Herkunft ungewiß. Vielleicht handelt es sich im Sinne von 'Geröstetes' um eine Bildung zu aengl. col, engl. coal '(Holz-)kohle' und zu aengl. hopian, engl. to hop 'hüpfen, springen' [...]" (ebenda, S. 673), siehe auch Grimm, Deutsches Wörterbuch [2]. Die Verbindung zum niederdeutschen kloppen habe ich allerdings nicht finden können (Volksetymologie?).--IP-Los 15:44, 4. Feb. 2008 (CET)
- Daß Lasdertzuiop für die Etymologie Literatur verlangt, ist m. E. aber schon verständlich. Bei den anderen Dingen ist das nicht unbedingt notwendig, da es müßig wäre, hier zig Kochbücher zu zitieren und Aussagen von Köchen und Köchinnen aufzunehmen. Damit die Frage zur Etymologie beantwortet wird: Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen:
- Ich bin ja wirklich ein großer Fan von Belegen, aber bei solch banalen Dingen des täglichen Lebens, die gesellschaftliches Allgemeingut sind (wie auch Messer, Reifen u.v.a.m.), kann man IMHO auf Belege durchaus verzichten. Das ist kein Artikel über Homöopathie, Quantenmechanik oder Positronen-Emissions-Tomographie. --Kuebi 20:29, 27. Jan. 2008 (CET)
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Was ist nun des Problem, die Wortherkunft? Dass es diese Begriffe allesamt gibt, weiß jeder der entweder eine fundierte Ausbildung zum Koch gemacht hat oder aber viel in der Republik unterwegs ist und, wie ich, überall gerne Fleischküchle b'stellt (ja, ich komm aus Bayrisch-Schwaben). Hierfür Belege zu bringen ist also reichlich mühsig, und meiner Meinung nach auch überzogen. Es handelt sich um Alltagswissen. Egal wo ich bin, fast immer muss ich 3 verschiedene Begriffe versuchen bis die Bedienung mal versteht was ich eigentlich bestellen will. Darum bin ich auch auf diesen Artikel gegangen, in der Hoffnung hier noch mehr Bezeichnungen zu finden ;-) 84.155.80.227 21:46, 26. Jul. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Das Börötchen
Warum soll es unbedingt ein trockenes Brötchen sein? Ich überlege mir nicht eine Woche vorher, was ich koche, also habe ich nie ein getrocknetes Brötchen zur Hand. Man soll es doch eh wieder einweichen. Ist das vielleicht sowas wie eine Urban Legend der Küche? -- 790 00:15, 21. Aug. 2008 (CEST)
- Trockene Brötchen saugen leichter und gleichmäßiger Flüssigkeit, auch das Klebereiweiß ist da schon abgeschwächt und es bilden sich im Gegensatz zu frische Brötchen nach dem Auspressen keine Teigklumpen, die beim Vermischen mit der Masse nicht mehr weg zu bekommen sind, Frikadelle mit Teigklumpen drinnen sind wohl nicht so gut. Hat man nur frische Brötchen zur Verfügung hilft es, diese in Scheiben zu schneiden und in der Mikrowelle oder im Backrohr bei niedriger Hitze etwas zu trocknen. Hab mich nicht erst einmal wegen der Klumpen geärgert wenn es mit frischen Brötchen schnell gehen sollte, diese müssen aber keine Woche alt sein, sondern solche vom Vortag reichen. Also definitiv keine Urban Legend. --Kobako 08:01, 21. Aug. 2008 (CEST)

