Diskussion:Radioaktivität

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] stabile und instabile Elemente - PSE vs. Nuklidkarte

Ich empfinde die Grafik "Periodensystem der Elemente" im Abschnitt "Anwendung" ungünstig, da es den Eindruck erweckt, dass die Elemente mit Ordnungszahl kleiner 82 i.d.R. stabil sind und die darüber nicht. Tatsächlich gibt es jedes Element in instabilen Versionen. Sollte hier also nicht eine Nuklidkarte hin? Schließlich geht es um die physikalischen und nicht die chemischen Eigenschaften.

Mit anderen Worten: Wir sind ständig von radioaktiven Material umgeben, nehmen es auf und bestehen selbst daraus. Radioaktivität ist vollkommen natürlich.

-- 88teacher88 17:59, 14. Mär. 2011 (CET)

Zustimmung, diese Graphik nützt kaum. Z. B. werden verschiedene künstlich hergestellte leichte Radionuklide medizinisch verwendet. Aber auch eine Nuklidkarte an dieser Stelle nützt nicht wirklich. Ein sinnvolles Bild zum so allgemeinen Thema "Anwendung von Radioaktivität" kann ich mir kaum vorstellen.--UvM 12:14, 15. Nov. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Zerfallsart, Zerfallsmodus

Im gesamten Text kommt "Zerfallsmodus" nicht vor; es ist von Zerfallsarten die Rede. Die Übersichtstabelle enthält im Kopf dann "Zerfallsmodus". Die Verwendung von "Zerfallsmodus" und "Zerfallsart" als Synonyme ist nicht expliziert. Obwohl hier, wie auch in der mir bekannten deutschsprachigen Literatur, "Zerfallsart" bevorzugt wird, liegt das hier eingebrachte "Zerfallsmodus" anscheinend auch der nicht erklärten Abkürzung "ZM" in der Vorlage "Infobox_Chemisches_Element" zugrunde. Vielleicht sollte man das etwas konsistenter machen. Schöne Grüße -- Kurzsprung 01:25, 15. Mär. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Zerfallsarten: 4.2 Alphazerfall

"Ist der Atomkern sehr schwer oder enthält er deutlich weniger Neutronen als Protonen, kann die Anziehung der starken Wechselwirkung überwunden werden und es kommt zum Alphazerfall." 13. April 2011, 19:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Radioaktivit%C3%A4t&oldid=87673773 (Abgerufen: 18. April 2011, 21:45 UTC)

Müsste es den nicht eigentlich richtig lauten: "[...] enthält er deutliche mehr Neutronen als [...]" ?

Isotopentabelle Segre.svg

Es gibt kein Nuklid das weniger Neutronen als Protonen hat und gleichzeitug durch den α-Zerfall zerfällt. Einzigste einschränkung meiner Korrektur wäre bei 8Be, 105-107Te, 108I, 110-111Xe [1].

  1. http://www.pse118-online.de/isocard/00-Card-05.htm [[1]] (nicht signierter Beitrag von Otcgstyle (Diskussion | Beiträge) 00:12, 19. Apr. 2011 (CEST))
Ja, da hatte jemand die Linie Z=N (die "Winkelhalbierende" in der Nuklidkarte) mit der Stabilitätslinie (Reihe der schwarzen Kästchen) verwechselt. Der Text ist korrigiert.--UvM 10:14, 15. Nov. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Gammazerfall

Hier unter den Zerfallsarten den Gammazerfall zu nennen ist falsch. Ich weiß, dass dieser Begriff seit Jahrzehnten durch die Literatur geistert, aber ist nach wie vor unpräzise und darauf wird auch immer wieder hingewiesen. Gammaemission ist immer nur Folge anderer Kernumwandlungen (alpha-zerfall, beta-zerfall, electron capture) und kein eigenständiger Zerfalls- bzw. Umwandlungsprozess. Meiner Meinung nach muss der "Gammazerfall" aus dieser Aufzählung entfernt werden. (nicht signierter Beitrag von HC Pete (Diskussion | Beiträge) 08:59, 10. Aug. 2011 (CEST))

Alphaemission ist auch "nur" Folge anderer Kernumwandlungen, die zur Entstehung dieses Kerns geführt haben - also üblicherweise der Zerfall eines anderen Kerns oder direkt die Entstehung in einer Supernova. Es gibt metastabile Kernisomere mit Halbwertszeiten, die das Alter des Universums überschreiten. Ein Gammazerfall ist nur dann kein richtiger Zerfalls- bzw. Umwandlungsprozess, wenn man für diesen Begriff eine Änderung der Protonen- oder Neutronenzahl fordert. --mfb 10:56, 10. Aug. 2011 (CEST)
Gammazerfall ist schon der korrekte Begriff, da ein angeregter Zustand des Kerns zerfällt. Der Übergang eines angeregten Zustands in einen niederenergetischen Zustand wird Zerfall genannt. --GDK Δ 11:51, 10. Aug. 2011 (CEST)
Zustimmung zu GDK. Physiker sagen Zerfall zu jedem spontan eintretenden Übergang irgend eines Systems, das diskrete Energiezustände hat, von einem dieser Zustände zu einem anderen. Der Übergang ist dann immer durch eine Zerfallskonstante (und damit Lebensdauer (Physik) und Halbwertszeit) beschreibbar, genau wie die Alpha- und Betazerfälle, von denen der Ausdruck Zerfall wohl herrührt.--UvM 09:54, 15. Nov. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Definition der Radioaktivität

>>Radioaktivität ... ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne usw.<<

Diese Definition ist nicht hinreichend. Auch alle Teilchen zeigen vergleichbar zu den Kernen radioaktive Umwandlungen. Ausnahmen bilden nur das Elektron, das Positron und das Proton als die einzigen stabilen, real existierenden Teilchen. Die Kerne ihrerseits emittieren nur stabile oder relativ stabile Teilchen, während bei den Umwandlungen von Teilchen auch oft sehr instabile Teilchen emittiert werden. Das Umwandlungsverhalten von Kernen und Teilchen kann ursächlich erklärt werden, wenn ihre tatsächlichen Strukturen bekannt sind. Ein Ausschnit aus einem strukturbasierten Ordnungssystem der Teilchen und Kerne ("Teilchenraum") ist hier dargestellt: http://www.die-andere-wahl.de/Physikwelt/?page_id=65

Der Begriff "radioaktiver Zerfall" ist nur mit seiner historischen Entstehung zu begründen. Tatsächlich gehen die umwandelnden Kerne und Teilchen durch radioaktive Prozesse in einen stabileren Zustand über. Der Begriff Zerfall assoziiert dagegen Auflösung von Struktur und Ordnung. --HG.Hil 11:32, 10. Dez. 2011 (CET)

Beim Zerfall anderer Teilchen (elementar oder nicht) wird normalerweise nicht von radioaktivem Zerfall gesprochen, was ist am zitierten Teil also falsch? Falls man Radioaktivität als makroskopische Eigenschaft eines ganzen Objekts betrachtet, dann stammt der relevante Teil auch nur von Atomkernen (und ggf. freien Neutronen, ob man die dazuzählt ist eine andere Frage), da alle anderen Zerfälle viel zu schnell gehen (maximal ~µs). Und bitte - nicht schon wieder diese Möchtegernwissenschaft verlinken, die hat in der Wikipedia nichts zu suchen. Diese Seite ist auch keine geeignete Quelle, wenn es um die Definition des Begriffs "Radioaktivität" geht. --mfb 22:25, 31. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Nutzung

Hat sich denn überhaupt schon jemand Gedanken über eine Nutzbarkeit der Radioaktivität (außer Röntgen- und Behandlungsstrahlung) gemacht? Schließlich ist es eine teilweise sehr hochenergetische Strahlung und irgendwie müsste sich diese Strahlung doch direkt in eine Energieform umwandeln lassen, die man wie Strom nutzen kann. Ich schliesse mal die herkömmliche Nutzung wie in AKW´s aus und meine eher so wie bei Solarenergiegewinnung. Dabei müsste es doch möglich sein, den größten Teil der abgestrahlten Energie in einem Material in Strom umzuwandeln, so dass keine oder nur ein geringer Teil der Radioaktivität durch das stromerzeugende Material dringt und wie natürliche Strahlung austritt. Man könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, erstens die vorhandenen Reste aus AKW´s nochmals nutzbar machen und zweitens auf eine recht simple Art Strom erzeugen.-ps- (nicht signierter Beitrag von 93.210.82.53 (Diskussion) 09:55, 31. Dez. 2011 (CET))

In Radionuklidbatterie steht, was du suchst. Das mit den "vorhandenen Resten aus AKW´s" ist allerdings nicht so einfach. Übrigens: bitte bei neuem Thema, wie hier, eine neue Zwischenüberschrift. --UvM 11:47, 31. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Wo ist die Grenze zur Radioaktivität?

Wohl nicht, ob es ein stabiles Isotop gibt, oder doch? Denn das gibt es ja z.B. von Bismut nicht, trotzdem gilt es nicht als radioaktiv. Gibts da eine spezielle Grenze, z.B. die Stärke der Radioaktivität? Oder ist es ab einem speziellem Stadium nur noch Statistik, also dass z.B. auch Thallium eigentlich irgendwie doch keine 100% stabilen Isotope hat, da es halt nur eine so unvorstellbar lange Halbwertszeit besitzt, dass man es noch nicht rausgefunden hat und es vielleicht auch niemals rausfinden wird? -- 188.101.120.91 22:23, 24. Jan. 2012 (CET)

Jedes Nuklid ist enweder stabil (hat also die Halbwertszeit Unendlich) oder radioaktiv (hat endliche Halbwertszeit). Was Anderes gibt es nicht. Bismut galt mal als nicht radioaktiv, ist es aber doch, das muss sich nur erst noch herumsprechen... Dass man Bi im praktischen Umgang nach wie vor wie ein nicht radioaktives Material behandeln kann, ist eine andere Frage. --UvM 10:53, 25. Jan. 2012 (CET)
Habe dann mal den Einleitungssatz von Bismut angepasst: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bismut&stable=0 -- 178.1.55.78 17:28, 25. Jan. 2012 (CET)
Ich mag die hier reingeschriebene URL ;). Eine gute Formulierung für die Einleitung fällt mir spontan aber auch nicht ein. "besitzt keine stabilen Isotope" ist richtig, aber direkt danach (oder davor) muss der Hinweis dazu, dass 209Bi für praktische Zwecke "so gut wie" stabil ist. --mfb 15:51, 26. Jan. 2012 (CET)
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