Distanzer

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Mit Distanzer bezeichnen Geodäten und Vermessungsingenieure Geräte zur elektronischen Distanzmessung, EDM.

Sie können auf den Theodolit aufgesetzt werden (Gewicht etwa 0,2 bis 0,5 kg), sind aber in moderne Tachymeter meist schon in Miniaturform eingebaut.

Sie basieren großteils auf der Laufzeitmessung oder der Messung von Phasenverschiebungen von Infrarot- oder Lichtwellen und können Entfernungen bis zu einigen 100 m auf cm genau messen.
Aufwendigere Instrumente erreichen diese Genauigkeit auch über mehrere Kilometer, wenn sogenannte Prismenreflektoren am Zielpunkt verwendet werden. In den 1970er und 1980er Jahren wurden dafür auch Mikrowellen-Distanzer verwendet, die allerdings noch voluminöser waren.

Geometrisch sind die Entfernungsmessungen als Schrägstrecken zu behandeln, die für ihre Umrechnung in horizontale Strecken noch die Messung ihrer Neigung oder des Höhenwinkels erfordern.

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