Dnjapro Mahiljou

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Dnjapro Mahiljou
Dnepr Mogiljow
Logo Dnjapro Mahiljou
Gegründet 4. Januar 1960
Stadion Spartak-Stadion
Plätze 11.200
Trainer Andrei Skarabagatska
Liga Wyschejschaja Liha
2013 11. Platz
Heim
Auswärts

Dnjapro Mahiljou bzw. Dnepr Mogiljow (weißrussisch Футбольны клуб Дняпро Магілёў, russisch Футбольный клуб Днепр Могилёв) ist ein weißrussischer Fußballverein aus Mahiljou. Der Klub gehörte nach der Unabhängigkeit Weißrusslands 1992 zu den Gründungsmitgliedern der Wyschejschaja Liha, der er bis zum Abstieg 2011 ununterbrochen angehörte. Sein größter Erfolg war der Gewinn der weißrussischen Meisterschaft 1998.

Geschichte[Bearbeiten]

Der FK Dnjapro Mahiljou wurde 1960 als FK Chimik Mahiljou (russisch Химик) gegründet; er war der Betriebsfußballverein eines ortsansässigen Kunstfaserunternehmens. 1963 erfolgte die Umbenennung in Spartak Mahiljou (russisch Спартак). Seit August 1973 trägt der Verein seinen jetzigen Namen.

Ab 1992 spielte die Mannschaft in der ersten Liga des unabhängigen Weißrusslands und konnte vordere Plätze belegen. Vor der Spielzeit 1998 fusionierte der Klub mit dem Lokalrivalen Transmasch Mahiljou. Die zusammengelegte Mannschaft dominierte die Liga und der neue Klub gewann im ersten Jahr seines Bestehens den weißrussischen Meistertitel.

In der Champions League 1999/2000 scheiterte die Mannschaft nach zwei Niederlagen am schwedischen Vertreter AIK. Auch in der Liga konnte nicht an den Erfolg angeknüpft werden und man fand sich bald im hinteren Mittelfeld der Meisterschaft wieder. 2006 stand die Mannschaft im Abstiegskampf, konnte sich aber mit vier Punkten Vorsprung auf den Absteiger Lokomotive Minsk retten. Ein Jahr später profitierte der Klub als Tabellenvorletzter davon, dass fortan nur noch der Letzte abstieg. 2010 nahm das Team am GUS-Pokal teil, wobei sie im Viertelfinale nach einer 1:3-Niederlage am kasachischen Verein FK Aqtöbe scheiterten.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Als langjähriger Erstligist hat und hatte Dnjapro Mahiljou einige Nationalspieler in den eigenen Reihen. Beispielhaft sind die Namen von Wital Bulyha, Maksim Ramaschtschanka oder Wladimir Schuneiko zu nennen.

Weblinks[Bearbeiten]