Don’t repeat yourself
Don’t repeat yourself (DRY, deutsch etwa Wiederhole dich nicht; auch bekannt als once and only once, dt. etwa Einmal und nur einmal) ist ein Prinzip, das besagt, Redundanz zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Ein Anwendungsgebiet für das DRY-Prinzip ist z. B. die Programmierung.[1][2]
Redundant vorhandene Informationen (z. B. Code-Duplizierungen in Quellcode) sind schwierig zu pflegen, da die Konsistenz zwischen den einzelnen Duplikaten gewährleistet sein muss. Bei Systemen, die dem DRY-Prinzip treu bleiben, brauchen hingegen Änderungen nur an einer Stelle vorgenommen zu werden.[3]
Während das DRY-Prinzip die Vermeidung von Redundanz zum Ziel hat, hat das SPOT-Prinzip den Umgang mit (gewollter) Redundanz zum Gegenstand.
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Softwaretechnik [Bearbeiten]
DRY ist ein Grundprinzip in Andy Hunts und Dave Thomas' Buch Der pragmatische Programmierer. Darin schlagen sie vor, DRY auch für Datenbank-Beschreibungen, Tests, Build-Skripte und sogar für die Dokumentation anzuwenden.[4]
Siehe auch [Bearbeiten]
- Normalisierung (Datenbank)
- KISS-Prinzip – ein ähnliches Prinzip der Softwareentwicklung
- Konvention vor Konfiguration – ein auf dem DRY-Prinzip aufbauendes Paradigma
Literatur [Bearbeiten]
- The Pragmatic Programmer, Seite 26, „The Evils of Duplication“, ISBN 978-0-201-61622-4
- Der Pragmatische Programmierer, Seite 24, „Das Übel der Wiederholungen“, Hanser Verlag, ISBN 3-446-22309-6
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Karl Eilebrecht,Gernot Starke: Patterns kompakt: Entwurfsmuster für effektive Software-Entwicklung, Springer-Verlag, S. 5 Online
- ↑ Hansruedi Tremp, Markus Ruggiero: Application Engineering, S. 140 Online
- ↑ Gernot Starke: Effektive Software-Architekturen: Ein praktischer Leitfaden, Hanser Verlag, S. 117 Online
- ↑ Neal Ford: Produktiv programmieren, O’Reilly Verlag, S. 6 Online