Drachenreiter von Pern

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Die Drachenreiter von Pern ist ein Zyklus von Science-Fiction-Romanen von Anne McCaffrey und im nachfolgenden ihrem Sohn Todd McCaffrey.

Anne McCaffrey beschreibt darin einen Planeten, der von Kolonisatoren besiedelt wird. Diese vergessen mit der Zeit ihre Herkunft und ihr technisches Wissen, nicht zuletzt verursacht durch den völlig überraschenden ersten Fädenfall, und fallen in eine mittelalterliche Gesellschaft zurück. Im Abstand von ca. 200 Jahren nähert sich Pern regelmäßig ein anderer Planet seiner Umlaufbahn - der rote Stern, dabei lösen sich von der Oberfläche des Roten Sterns eiförmige Kapseln, die sich in der Atmosphäre von Pern in tödliche, fadenähnliche Sporen entwickeln, im Sprachgebrauch der Bewohner Perns „Fäden“ genannt. Schon die Kolonisten haben erkannt, dass nur Feuer, Wasser, Stein und Metall diesen alles verschlingenden Fäden Einhalt gebieten können. Um diese zu bekämpfen, werden die einheimischen flugfähigen Feuerechsen zu Drachen herangezüchtet und es entwickelt sich eine Machtgruppe, die Drachenreiter.

Aufbau der Gesellschaft[Bearbeiten]

Entdeckung[Bearbeiten]

P.E.R.Nk (Parallelerde, Ressourcen nebensächlich; für eine Kolonialisierung geeignet) wurde durch ein Erkundungs- und Vermessungsteam des FSP (Federated Sentient Planets) entdeckt und zur Kolonialisierung freigegeben. Das durch Unfälle stark reduzierte Team untersucht den Planeten einige Tage, entdeckt dabei bereits „ausgebrannte“ Kreise, den Pilz der später für Leuchten (Glows) verwendet wird und Feuerechseneier. Die Welt scheint idyllisch, obwohl einige beunruhigende Fakten (die Kreise, die Oort'sche Wolke im System) ungeklärt bleiben müssen, wird die Welt als PERNK markiert.

Kolonialisierung[Bearbeiten]

Die Besiedelung erfolgt 200 Jahre später durch eine Gruppe von Idealisten und Kriegsveteranen unter der Leitung von Paul Benden und Emily Boll.

Das Ziel ist der Aufbau einer landwirtschaftlichen Low-Tech Gesellschaft die als lockere Föderation unabhängiger Landbesitzer bestehen soll. Es werden absichtlich wenige High-Tech Geräte mitgeführt, die zudem auf langfristige aber seltene Anwendung ausgelegt sind. Die Kolonisten lassen sich auf dem Südkontinent zuerst an der Landestelle nieder, um ihre Ländereien auszusuchen. Einige ziehen bald auf ihre Ländereien, andere bleiben in Landing. Die Kolonisten verfügen nach wie vor über Fluggeräte, Steinschneider und Funkgeräte, und schon einige pflegen Feuerechsen, als acht Jahre nach der Landung der erste Fädenfall, den die Kolonie erlebt, auf Landing niedergeht.

Die Wirkung ist verheerend; viele Bewohner bereits besiedelter Ländereien sterben. Die Leute stehen unter Schock, aber viele erinnern sich an das Verhalten der Feuerechsen, die Feuer gespuckt, Leute gewarnt und Vieh in Höhlen getrieben haben. Kitti Ping Young, Genetikerin und Eridani-Adeptin, wird gebeten, die Gene der Feuerechsen so abzuändern, dass eine Luftverteidigung für Pern entstehen würde. (Quelle Drachendämmerung/Dragonsdawn)

Zwei Jahre darauf, die ersten Drachen sind gerade geschlüpft, wird einer der Vulkane bei Landing unerwartet erneut aktiv und kündet einen Ausbruch an. In Windeseile wird Burg Fort gegründet, und als der Vulkan ausbricht, wird die Bevölkerung von Landing (und der Ländereien, wenn erwünscht) in einer abenteuerlichen Schifffahrt zum Nordkontinent evakuiert. (Der Nordkontinent ist aufgrund der verfügbaren Höhlenkomplexe und dem Grundgestein gewählt worden.)

Erneut sechs Jahre später bricht das Fieberjahr aus, und nachdem die Drachenreiter der Burg Fort schon den Rücken gekehrt haben, gründet Pierre de Courcis im Gedenken an seine Partnerin Emily, die im vorigen Fieberjahr verstarb, die Festung Boll. Zwei Jahre später zieht Red Hanrahan aus und gründet die Burg Ruatha.

Weitere Leute ziehen nun aus, auch um solch verheerende Epidemien in Zukunft zu verhindern. Es kommt zu einem Kampf unter drei Drachenköniginnen im Fort Weyr, der mittlerweile aus allen Nähten platzt, und Sean ruft im folgenden Jahr drei neue Weyr aus (Quelle: Die Chroniken von Pern: Ankunft).

Fädenfall und Fieberjahr haben viele Leute in der Blüte ihres Lebens ausgelöscht, außerdem ist vieles durch Fädenfall vernichtet worden; die Rückkehr zu einer Low-Tech Gesellschaft vollzieht sich sehr viel schneller als erwartet, da wichtiges Wissen verloren geht, auch stabile Gerätschaften können nicht mehr bedient werden, die Mobilität schränkt sich ein. Die Phasen von Fädenfall (ca. 50 Jahre) und Intervall (ca. 200 Jahre) sind schwer zu überschauen, und trotzdem müssen Vorbereitungen getroffen werden.

Es etabliert sich eine Gesellschaft, die aus folgenden führenden Ständen besteht, die zwar zu Versammlungen zusammen treten und globale Probleme angehen, die aber bei internen Themen völlig autonom sind:

Barone[Bearbeiten]

Die Barone stellen die Adelsschicht dar und sind meistens Männer während Baroninnen selten sind, wie zum Beispiel Janissian von der Burg Boll. Der Titel des Barons wird vererbt. Sie besitzen und verwalten das Land und halten gemeinsam die politische Macht in Händen. Für sich autark sind sie nur den Regeln der Charta unterworfen, dem Gesetz der ersten Siedler. Entscheidungen werden im sogenannten „Konklave“ getroffen. Jeder Baron herrscht über eine ‚Burg‘, seine Pächter sind ihm unterstellt und leben in einem Abhängigkeitsverhältnis zu den Baronen.

Um die Handlungsfähigkeit der Drachenreiter während der Fadeneinfälle zu garantieren, leisten diese ‚Burgen‘ Abgaben an die Weyr (in Form von Nahrungsmitteln, Stoffen etc.).

Gilden[Bearbeiten]

Verschiedene Handwerke (Schmiede, Weber, ...) sind in Gilden organisiert. Es gibt im Allgemeinen 3 'Rangstufen': Lehrling, Geselle, Meister. Außerdem ist einer der Meister gleichzeitig der Vorsteher der gesamten entsprechenden Gilde Perns. Gilden sind unabhängig von den Baronen. Gewisse Gilden nehmen Sonderstellungen ein wie die Harfnergilde und die Heilergilde.[1]

  • Fischer/Seeleute (Haupthalle Tillek): Die Fischergilde umfasst sämtliche Leute, die ihren Erwerb dem Meer verdanken. Fischfang, Seefahrt, Schiffbau und die Verarbeitung, zum Teil auch der Handel, unterstehen der Fischergilde. Idarolan ist wohl der bekannteste Meisterfischer in den Büchern, bekannt als intelligenter Ideengeber und recht trinkfester (für gewöhnlich wird er höchstens von Robinton unter den Tisch getrunken) liebenswerter Seebär, der anpacken kann und seinen Prinzipien treu ist. Frauen sind je nach Ära mehr oder weniger an Bord akzeptiert (Unheil bis Gleichberechtigung). Die Fischerhalle unterhält auch (wenn auch sehr losen) Kontakt zu den Delphinen, die ursprünglich mitgeführt wurden und in der Hektik des Fädenfalls (der ihnen im Wasser nur ein Festmahl bereitet) vergessen gingen. Mit Readis wird dann die Delphinhalle (in Akkis Zeit) neu begründet. Der erste Meisterfischer war Jim Tillek.
  • Webergilde/Schneider: (Haupthalle (Süd) Boll): Die Weberei und Schneiderei liegt in der Zeit Lessa's in den Händen von Zurg. Fast jede Burg hat eigene Stoff oder Strickmuster die oft dem Klima angepasst sind oder Ursprünge in vorkolonialen (Erden)-Kultur haben.
  • Bergbaugilde: (Haupthalle Crom): Die Bergbaugilde fördert Feuerstein für die Weyr, Kohle, Metalle und Edelsteine. Sie finden Vorkommen und Beuten sie aus. Der Nordkontinent ist allgemein spärlich mit Rohstoffen gesegnet. In Lessa's Zeit ist Nicat der Anführer der Gilde. Die Bergbaugilde arbeitet eng mit der Schmiedegilde zusammen, die die Rohstoffe weiterverarbeitet. Edelsteine und viele Metalle haben auf Pern nur Schmuckwert weil sie relativ häufig und außer zu Schmuck nicht zu gebrauchen sind.
  • Schmiedegilde: (Haupthalle Telgar): Fandarel ist in Lessa's Zeit der charismatische Anführer der Gilde und wohl (mit Akki) ein Mann der Zeit, sein Lieblingwort ist effizient. Hier werden Metalle weiterverarbeitet, Flammenwerfer und alle sonstigen Gebrauchsgegenstände aus Metall hergestellt. Aus der Schmiedegilde gehen die Glashalle und die Holzverarbeitungshalle (Holzwirtschaft ist in neuer Zeit erst mit den Würmern wieder möglich) und die Sternengilde (die sich mit der Beobachtung des Himmels beschäftigt) hervor. Diese drei neuen Hallen entstehen ebenfalls neu in der Zeit des Akkis.
  • Händler: Die Händler sind nicht in dem Sinn organisiert. Es gibt nördliche (Lilcamps) und südliche (Nomaden, Beduinenähnlich) Händlerfamilien die miteinander nicht viel miteinander zu schaffen haben. Meistens beschränkt sich die Handlung auf eine Art davon. Die Renegaten von Pern beschreibt unter anderem das Leben der Händler des Lilcamp-Clans in neuster Zeit. Händler sind traditionell an keine Burg gebunden, verbringen aber meistens den Winter und/oder Fädenfälle in der Burg wo sie arbeiten, ihre Wagen reparieren und die Kinder die neuen Balladen lernen lassen. In Drachendämmerung wird explizit erwähnt, dass viele Fahrende, Tuareg und Jenische unter den Kolonisten waren und die meisten sich sofort nach der Landung in alle Winde verstreuten. Die meisten von ihnen kamen wohl auf dem Südkontinent beim ersten Fädenfall sieben Jahre später um, da mit den meisten kein Kontakt aufrechterhalten wurde. Der Urahn der Lilcamps ist jedenfalls offensichtlich Joel Liliencamp, Magazinverwalter der Kolonie und mit einem eidetischen Gedächtnis gesegnet.
  • Lederer (Haupthalle Igen): Sie stellen alle Teile aus Leder her und wickeln auch den Handel mit den Fellen ab. Da nicht zu jeder Zeit genug Pflanzenmaterial verfügbar ist und so Stoffe sehr teuer sein können, ist Leder zu gewissen Zeiten sehr beliebt. Auch die Reitgurte der Drachenreiter werden aus Leder gefertigt (wobei normalerweise der Drachenreiter das Geschirr selber näht).
  • Tierhalle/Veterinäre/ Beastcrafthall (Haupthalle Keroon): Hier werden Züchter, Tierärzte, Pfleger und Reiter ausgebildet für alle Nutztiere. Für Pferde/Renner ist besonders Ruatha bekannt obwohl in Moretas Zeit viele gute Zuchttiere durch die damalige Krankheit (Zoonose, Menschen und Renner) verloren gingen und die Red Hanrahan begründet hat. Auch andere ursprüngliche Rennerzüchterfamilen haben bis in die Gegenwart überlebt.
  • Farmergilde (Haupthalle Nerat): Andemon ist wohl neben Robinton und Oldive einer der gefordertsten Gildenmeister der neuesten Zeit. Sollet doch „Achtet auf die Würmer“ nicht bedeuten, dass sie vernichtet werden sollten, sondern geschützt. Allerdings ist die Entdeckung spektakulär da die Würmer die Pflanzen vor dem Fädenfrass schützen.
  • Heilerhalle (Haupthalle Fort): Ginia übergibt an Oldive die Leitung der Heilerhalle. Die Heilerhalel steht für gewöhnlich noch mehr als alle anderen über Streitigkeiten. Sie schickt ihre Leute generell überall hin und dort werden sie auch akzeptiert. Mit Akki wird viel Wissen wiedergewonnen, was durchaus einigen Heilern überhaupt nicht passt. Operationen wurden nur noch spärlich durchgeführt und als Akki sie auf seinen neusten Stand bringt, ruft dies vor allem Ablehnung in der Bevölkerung hervor.
  • Harfnerhalle (Haupthalle Fort): Robinton wird zum Meisterharfner herangezogen, sowie er das später mit Sebell tut. Die Harfnerhalle hat die Aufgabe die Bevölkerung von Pern zu bilden, jeden an seine Rechte und Pflichten (oft in Form von Liedern) zu erinnern und oft auch die Funktion von Richtern und Schlichtern. In Menolly's Zeit an der Harfnerhalle wird unterrichtet in: Instrumentenbau, Komposition, Musiktheorie, Stimmausbildung, Archivierung dazu kommt Sport und Pflichten wie Dienst auf dem Trommelturm (wobei auch die Trommelsignale gelernt werden). Gewisse Lehrlinge unterstehen einem Meister und werden von ihnen noch weiter ausgebildet und gefördert. Robinton unterhält ausserdem wie schon sein Vorgänger Gennell ein bis zwei Spione (für gewöhnlich sehr freche, aber einfallsreiche Lehrlinge).

Oft werden hier auch Burgherrentöchter und -söhne aufgenommen (der Austausch von Pfleglingen ist in Pern sehr verbreitet).

  • Kuriere: Kuriere sind zwar weit verbreitet und stellen für den normalen Bewohner von Pern auch die Hauptkommunikation über Distanzen dar, werden aber selten direkt in den Geschichten behandelt. Sie sind sehr neutral und auch jede Station (wo die Kuriere sich ausruhen) ist sehr autonom und diskret. In Runner of Pern wird die Gilde aber näher beschrieben und es scheint wie bei anderen Gilden vor allem in der Familie weitergegeben zu werden und ein grosser Stolz auf den eigenen Beitrag für Pern zu herrschen

Drachenreiter und Drachen[Bearbeiten]

Drachenreiter[Bearbeiten]

Die Drachenreiter stehen ebenfalls außerhalb der politischen Ordnung des Adels. Ihre Heimat sind hoch in den Bergen gelegene Weyr, die teilweise in erloschenen Vulkanen angelegt sind. Aufgrund ihrer speziellen Rolle, etwa als 'Retter' in Zeiten des Fädenfalls und 'Schmarotzer' in der langen Zwischenzeit, sind Konflikte zwischen Baronen und Drachenreitern ein wichtiges Thema der Romane. Die Drachenreiter sind in „Weyrn“ organisiert, gewaltigen Höhlenkomplexen mit autonomer Verwaltung und eigenen Herden, die Burgen haben zur Versorgung der Weyr eine Abgabe zu leisten, die allerdings unter Umständen in Intervallen auch mit Gewalt gefordert werden müssen. Der Weyr wird von der Reiterin der goldenen Drachenkönigin und dem Reiter des Drachen, der sie auf ihrem letzten Paarungsflug beflogen hat, geführt. Der Weyrführer führt die Geschwader im Kampf gegen die Fäden, die Weyrherrin leitet die Verwaltung und achtet auf die psychische und physische Verfassung der Reiter und organisiert die weitere Versorgung des Weyrs. In den meisten Fällen paart sich die Drachenkönigin mit dem Drachen, für dessen Reiter die Weyrherrin persönliche Vorlieben hegt. Die einzelnen Weyr sind autonom, allerdings pflegen sie für gewöhnlich einen Informationsaustausch, entweder telepathisch oder persönlich. Burgerben dürfen keine Drachenreiter sein, es muss entschieden werden ob man die Pflicht der Burg oder die des Weyrs annimmt.

Drachen[Bearbeiten]

Die Drachen wurden ursprünglich von Kit Ping Yung, einer der ersten Siedlerinnen, durch Gentechnik aus den kleinen Feuerechsen gezüchtet. Sie binden sich direkt nach dem Schlüpfen telepathisch an einen der ausgewählten Kandidaten, diese Partnerschaft endet in den meisten Fällen nur mit dem Tod beider. Ein Drache, dessen Reiter stirbt, begeht sofort Selbstmord, es gibt jedoch Reiter, die ihre Drachen verloren haben und trotzdem weiterleben. Die Spezies beherrscht die Teleportation, was während der ein- bis zweijährigen Grundausbildung von Drachen wie Reitern geübt wird. Die Drachen empfangen den Ort, an den sie springen sollen, von ihrem Reiter. Wenn er es versäumt, ihnen diese Koordinaten zu geben, verirren sich beide im „Dazwischen“, dem Raum, den die Drachen beim Teleport durchqueren. Dort herrscht totale sensorische Deprivation. Drachen können auch innerhalb der Zeit reisen. Dies ist aber gefährlich und wird nur im Ausnahmefall unternommen. Drachen haben zwei Mägen, den einen benutzen sie für die Verdauung, den anderen, um phosphinhaltiges Gestein zu zerkleinern und so Flammenstöße zu bilden.

Es gibt fünf verschiedene Farben von Drachen:

Die grünen Weibchen sind schnell und wendig, sie sind die kleinsten Drachen. Durch das ständige Kauen von Feuerstein sind sie steril, jedoch steigen auch sie zum Paarungsflug auf.
Die blauen Drachen sind kleiner und bilden die Rückendeckung im Geschwader
Die braunen Drachen sind ausdauernde Kämpfer. Sie können fast so groß werden wie Bronzedrachen.
Die bronzenen Drachen sind die Anführer. Über ihnen stehen nur noch die Königinnen, deren Paarungspartner sie sind. Sie sind die stärksten und ausdauerndsten Drachen, und fast alle Führungspositionen in den Weyrn sind mit Bronzereitern besetzt.
Die goldenen Drachenköniginnen sind die größten Drachen auf Pern. In unregelmäßigen Abständen steigen sie zum Paarungsflug auf, während eines Vorbeizuges des Wanderplaneten öfter als sonst. Selten leben weniger als drei Königinnen im selben Weyr. Die goldenen Drachen binden sich ausschließlich an Mädchen und Frauen. Goldene Drachen fressen kein Feuerstein (wobei widersprüchlich erklärt wird, was passiert falls sie es doch tun), die Reiterinnen (sofern genug vorhanden sind) werden mit Flammenwerfern ausgestattet und verbrennen letzte entgangene Fäden.
Ruth ist ein Ausnahmefall in vieler Hinsicht. Der kleine weiße Drache (wobei er eigentlich alle Farben in sich vereint) ist ein „Backflash“ in die Anfangszeit der Drachenzucht. Er ist in etwa so groß wie die Drachen der ersten Generation (eine zu groß geratene Feuerechse), besitzt aber auch noch einige geistige Fähigkeiten die seine großen Eltern schon längst abgelegt haben. Er kann sehr präzise Zeitsprünge ausführen und handelt nach der Meinung seines Besitzers oft eigenmächtig.

Figuren[Bearbeiten]

(Drachendämmerung, Chroniken von Pern, zT. Drachenblut)

Kolonisten (nicht auf Pern geboren)[Bearbeiten]

  • Admiral Paul Benden, Führer der Expedition und Kommandant des Kolonistenschiffes Yokohama, ein Held der Nathi-Kriege
  • Gouverneurin Emily Boll, mit Paul Benden Leiterin der Kolonie (früher Gouverneurin von Tau Ceti)
  • Kapitän Ezra Keroon, Kapitän des Kolonistenschiffes Bahrain, Astronom
  • Kapitän Jim Tillek, Kapitän des Kolonistenschiffes Buenos Aires, er befährt mit Hilfe der mitgebrachten Delphine als einer der ersten die Küsten von Pern
  • Botaniker Ted Tubberman, Erfinder der „Würmer“, die den Boden vor den Fäden schützen, Querulant und verantwortlich für die unautorisierte Absetzung des Notsignals, wonach er verschwindet (sein weiteres Schicksal ist in den Chroniken von Pern: Ankunft zu entnehmen)
  • Chefpilot Kenyo Fusayuki, Shuttlepilot, wird von Avril Bitra erschlagen
  • Zi Ongola, Kriegsveteran und Pilot, er gründet später Burg Tillek
  • Pilotin Sallah Telgar, Shuttlepilotin, Frau von Tarvi Andiyar (später Telgar) und erste Heldin von Pern.
  • Chefingenieur Fulmar Stone, mit seinem Team und anderen Spezialisten gräbt er die ersten Burgen und Weyr im Norden
  • Chefgeologe Tarvi Andiyar, erster Burgherr von Telgar
  • Astrogatorin Avril Bitra, ist eine Nachfahrin von einem Mitglied des Entdeckerteams von PERN, sie möchte gern mit den reichen Schätzen von Pern wieder in „zivilisiertes“ Gebiet flüchten, was von Sallah erfolgreich verhindert wird.
  • Nahbi Nabol
  • Bart Lemos, Nabol und Lemos spannen erst mit Avril zusammen, werden aber von ihr hintergangen und können ihre Ehre durch einen letzten Dienst an der Kolonie wiederherstellen
  • Sean O'Connell, stammt aus Irland und ist mit seinen Eltern (Fahrende) nach Pern gekommen. Sean und Sorka entdecken die Feuerechsen und binden auch die ersten Exemplare an sich. Er wird der erste, der seinen Drachen auch wirklich reitet und erster Weyrführer von Pern
  • Red Hanrahan, stammt aus Irland, ist mit seiner Frau Mairi und den Kindern Brian und Sorka nach Pern gekommen. Er gründet die Burg Ruatha (Rua atha → Red’s Furt) und die wichtigste Pferde/Rennerzucht in Pern.
  • Sorka Hanrahan, erste Besitzerin einer Feuerechse und erste Weyrherrin von Pern, ihr Drache Faranth bleibt unvergessen (beim Ei von Faranth!) und sie ist auch die erste, die alle Drachen hört.
  • Kitti Ping Yung, Genetikerin, Designerin der Drachen von Pern
  • Windblüte (Enkelin von Kitti), Genetikerin, Designerin der Wachwhere von Pern (siehe auch unten)
  • Cherry Duff, sie übernimmt zu Beginn die Rolle einer Friedensrichterin
  • Joel Liliencamp, Magazinverwalter und Urahne der Lilcamp-Händlerkarawane

(1NL *Torene Ostrovsky wird geboren, Nachfahrin von Bergarbeiter und Reiterin von Alaranth und erste Weyrherrin von Benden (mit Sorkas und Seans Sohn Michael/Mihall), auch sie hat die Fähigkeit alle Drachen zu hören)

Zweiter Intervall/Dritter Vorbeizug[Bearbeiten]

Diese Figuren kommen in den neusten Romanen vor, sie unterliegen ständiger Veränderung:

  • Kindan/K'dan: Harfner und Drachenreiter, er kommt aus dem Camp Natalon und hat bereits früh seine Familie bei einem Grubenunglück verloren. Seine Jugend hat er in der Harfnerhalle und Burg Fort verbracht, währenddem die Pest wütete. Er hatte den Einfall Gesichtsmasken auszuteilen um die Verbreitung der Keime zu verhindern. Später wird er Weyrharfner, Weyerlingmeiter und schlussendlich auch Reiter des bronzenen Lurenth. Seine erste Liebe Koriana, Tochter des nicht begeisterten Lord Bemin von Fort, hat er an die Pest verloren. Außer Lord Bemin überlebt nur seine jüngste Tochter Fiona. Er ist mit Lorana liiert.
  • Lorana: Sie wurde von der goldenen Arith erwählt, die jedoch an der Drachenseuche erkrankt und umkommt. Ihr Tod liefert aber gleichzeitig den Schlüssel für die Rettung der Drachen vor dieser Krankheit. Dank guter Fürsorge und dem Ziel die Drachen zu Retten erholt sich Lorana vom Verlust und lebt ohne ihre Königin weiter. Auch sie hört alle Drachen, dazu „fühlt“ sie sie noch mehr (wie Drachen einander wahrnehmen).
  • Windblüte: Windblüte wird hier aufgeführt, weil sie mit ihrem Team (ihrer Tochter Emorra, Tieran – Nachkomme Tedd Tubbermanns – und anderen) die Möglichkeit zur Verfügung stellt, in der Gegenwart die Drachen zu heilen (siehe Drachenblut).
  • Nuella: Nuella kommt aus demselben Dorf wie Kindan (Camp Natalon) und ist die blinde Tochter des dortigen Anführers. Sie übernimmt Kindans Wachwher Kisk die zu Nuellsk wird und nachdem sie stirbt erhält sie das goldene Ei der letzten gezähmten Wachwherkönigin. Sie und die goldene Nuellask sind der endgültige Beweis dass Wachwhere sehr wohl fliegen können und auch Fäden bekämpfen, teleportieren und sich auch telepathisch mit ihren Verbundenen verständigen (Nuella kann die Wärmebilder der Tiere empfangen).
  • Pellar: stummer Ziehson von Meisterharfner Zist und wohl der erste explizite Spion der Harfnerhalle. Später gründet er eine Niederlassung.
  • Fiona: jüngste und einzige überlebende Tochter von Benim, Burgherr von Fort. Eigentlich ist sie als Nachfolgerin auf Fort gedacht, aber die goldene Talenth ist anderer Meinung und Benim sieht, dass der Drache entscheidet. Die meisten Drachenreiter kommen vom Weyr selbst und gerade auf die Tochter eines Burgherren warten Vorurteile und Erwartungen. Eine nebulöse Gestalt "entführt" sie und Talenth in die Vergangenheit wo sie sich erklären und durchsetzen muss um endlich zur jüngsten Weyrherrin von Pern heranzuwachsen.
  • Xhinna: Waisenkind im Fortweyr aufgewachsen und mit einigen Vorurteilen belastet. Sie ist offensichtlich lesbisch und wird die erste Reiterin eines blauen Drachen Tazith.
  • The Traders: Im Süden des Nordkontinents scheint es zu dieser Zeit noch eine weitere Große Händlerkarawane zu geben. Die Kultur ist der Wüste angepasst, viele Angehörige (deren Name meist auf -z endet) besitzen „das Gesicht“, sie können in die Zukunft sehen, die erste Vision ist der eigene Tod. Fiona etabliert in der Vergangenheit eine Handelsbeziehung mit ihnen.

Sechster Vorbeizug/Siebtes Intervall[Bearbeiten]

(Moreta, Drachenherrin von Pern, Nerilka's Abenteuer und Beyond Between)

  • Moreta: ursprünglich aus Keroon, Reiterin von Orlith, Weyrherrin von Fort. Ihre Geschichte bildet auch in Lessa's Zeit noch Grundlage für „Moreta's Ritt“ (1505 NL) wobei die Tatsachen nicht (mehr) ganz korrekt wiedergegeben werden. Eine neue Seuche die Menschen und Renner (Pferde) betrifft verbreitet sich rasend über Pern. Da Zeitsprünge in dieser Zeit ausschließlich von bronzenen und goldenen Drachen ausgeführt werden und Orlith ein Gelege hat, erklärt sich Moreta bereit auf der Königin der zurückgetretenen alten Weyrherrin, Holth zu reiten. Nach der letzten Serum-Lieferung stellt sie sich kein klares Bild vor und schickt sich und Holth ins Dazwischen. Orlith folgt ihr nach der Ablage ihrer Eier mit Leri, der alten Weyrherrin.

In Beyond Between wird beschrieben dass Moreta im Dazwischen festhängt, aber gerettet wird und an einen ansteuerbaren Ort gebracht wird. Die ersten Drachenreiter die im Dazwischen verloren gingen halten sich dort auf. Sie kann aber nicht mehr ganz aus dem Dazwischen treten, sie wird als Geist wahrgenommen.

  • Nerilka: Tochter vom Burgherren von Fort Tolocamp und seiner Frau Pendra. Nerilka hat viele Geschwister, das Volk macht sich über die „Fort-Brut“ lustig und Nerilka soll verheiratet werden. Sie will jedoch lieber Heilerin werden und flüchtet aus der Burg nach Ruatha. Unter dem Namen Rill leistet sie wertvolle Hilfe und tröstet den Burgherren Alessan endgültig über den Verlust von Moreta hinweg.

Achtes Intervall (zweiter großer Intervall)/Neunter Vorbeizug[Bearbeiten]

Dies ist die Zeit in der bisher die meisten Geschichten spielen. Lessa kommt drei Jahre (2405) vor dem neunten und letzten Vorbeizug des roten Sterns (2408) in den Weyr (dies ist der Inhalt des ersten Romans „Die Welt der Drachen“).

  • Robinton: Robinton ist der Meisterharfner von Pern. Sohn von Meisterharfner Petiron und Meistersängerin Merelan. Robinton ist ein Musikgenie und er und Merelan leiden sehr unter der Eifersucht von Petiron. Merelan wäre bei Robintons Geburt beinahe gestorben und erholt sich nie mehr ganz, sein Vater nimmt ihm das sehr übel. Trotz aller Schwierigkeiten entwickelt sich (unter strikter Geheimhaltung von Petiron) Robinton zu einem prächtigen Harfner. Er kann Drachen hören (nicht sehr verbreitet unter Nichtreitern), wird aber zu seinem Bedauern nie zu einer Gegenüberstellung gewählt. Robinton geht seinen und seinem Vater aus dem Weg, auf Wanderschaft als und findet auch seine große Liebe Kaisa. Bei ihrer Hochzeitsreise auf dem Boot ereilt sie ein Sturm und Kasia erholt sich trotz Rettung nicht von der Erschöpfung und stirbt. Robinton ist untröstlich und wendet sich seinen Meisterstudien und Silvina, der Wirtschafterin der Harfnerhalle zu. Silvina wird schwanger und Camo wird geboren. Camo ist geistig zurückgeblieben und es dauert eine Weile bis Robinton erkennt dass er mehr unter dem Verlust leidet als sein Sohn.

Er wird zum Meisterharfner von Pern gewählt und sein Vater wählt das Exil (die Halbkreisbucht) und Robinton muss sich der Aufgabe zuwenden, Pern vor einem erneuten Fädenfall zu warnen und wissen auch dort zu verbreiten wo die Burgherren lieber folgsame Arbeitnehmer hätten.

Später übernimmt er eine Führungsrolle in der Sache des Akki (siehe dort)

  • Falloner/F'lon: Robinton's Jugendfreund, Sohn von S'loner. Er glaubt daran dass die Fäden wiederkommen auch wenn der Intervall zu lange dauert was er von seinem Vater gelernt hat. Als er Weyrfüher wird überwirft er sich leider mit einigen Burgherren im Versuch sie vor der kommenden Katastrophe abzuwenden. Er hat zwei Söhne, Fallarnon (F'lar) mit Larna und nach deren Tod noch Famanoran (F'nor) mit Manora.
  • Manora: Aufseherin der Unteren Höhlen/Headwoman sozusagen die Vorsteherin des Weyrvolks (Bewohner des Weyrs die keine Bindung zu einem Drachen haben) vor allem aber der Küche.
  • Petiron: Robintons Vater, lässt sich, als sein Sohn zum Meisterharfner gewählt wird in die Halbkreisbucht versetzen wo er Menolly entdeckt. Er ist ein sehr talentierter Komponist, nur dass seine Werke nur von außergewöhnlichen Talenten (wie Merelan) wiedergegeben werden können. Er hat keine Geduld mit Anfängern und ist für cholerische Ausbrüche in der Harfnerhalle bekannt gewesen.
  • Fax: ein Neffe des Barons des Hochlands, der sich nach und nach sieben Anwesen und Burgen unter den Nagel reißt. Bildung wird nicht toleriert, Harfner totgeprügelt wenn in den Ländern erwischt. Robinton ist sein Intimfeind (und das gilt umgekehrt genauso) schon seit Jugendtagen. Durch Betrug, Heirat und Mord eignet er sich die Ländereien an. Verächtlicher als alle anderen Burgherren behandelt er die Drachenreiter die er als Schmarotzer sieht und nicht duldet. Als ihn die Tradition der Suche zwingt Drachenreiter auf Ruatha zu empfangen, stirbt er durch F'lars Hand. Gemma, eine alte Verwandte Lessa's gebiert an diesem Tag auch Jaxom, Sohn von Fax, bevor sie stirbt.
  • F'lar: Reiter von Mnementh, Sohn von F'lon, Weyrherr von Benden und Partner von Lessa. Schon immer im Glauben an die Fäden erzogen sucht F'lar nach einer starken Weyrherrin für das letzte Königinnenei auf Pern. In Ruatha wird er fündig, eine Dumpfe Ahnung lässt ihn nicht mehr los. Von Fax provoziert aber trotzdem unerklärlich fordert er Fax heraus und gewinnt. Und er findet seine Weyrherrin Lessa. Nachdem er sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und Mnementh Ramoth endgültig erobert hat, sorgen die beiden aus Erfahrung dafür, dass den Drachen immer eine Aufgabe bleibt und sie so unabhängig wie möglich agieren können.
  • Lessa: Reiterin von Ramoth, ehemalige Erbberechtigte von Ruatha. Mit Lessa beginnt die ganze Geschichte. Ihre Eltern und älteren Brüder werden ermordet, sie versteckt sich in der Hütte des Wachwhers (weil sie sich selbst gewarnt hat, siehe "Die Welt der Drachen"). Als Bedienstete getarnt und mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sorgt sie dafür dass Ruatha nie zu Fax's Zufriedenheit produziert. Als F'lar Fax tötet erhebt sie Anspruch auf ihre Burg, ihre Lüge stellt sich aber als Stolperfalle heraus (siehe Jaxom). F'lar nimmt sie trotz Fluchtversuch mit und bereitet sie auf die Gegenüberstellung vor (in dieser Zeit scheinen Verletzungen, gar Todesfälle vorzukommen, eine von Lessa's Konkurrentinnen wird von Ramoth tödlich verletzt). Schnell gewöhnt sie sich an die neue Situation, will sich aber bald nicht mehr damit abfinden dass Ramoth (als letzte verbleibende Drachenkönigin) in der Höhle bleiben und Eier brüten soll. Sie entdeckt die Flammenwerfer wieder, gibt einer neuen Generation von Weyrherrinen ihren Stolz zurück und ist wie F'lar daran interessiert für die Drachenreiter immer das beste Stück herauszuholen. Lessa ist sehr klein und von zierlicher Statur trotzdem wird sie von allen respektiert um nicht zu sagen gefürchtet. Ihre "Gabe" zur Beeinflussung ist ständiger Herd der Unruhe.
  • F'nor. Reiter von Canth, Sohn von F'lon und Manora. Partner von Brekke. Er ist sicher flexibler als sein älterer Bruder und nahm das Risiko auf sich einen Sprung zum roten Stern zu wagen (was natürlich verheerend endete). Brekke holte ihn und Canth zurück in der großen Angst nach dem Verlust ihrer Königin vollkommen allein zu sein.
  • Menolly: Tochter von Yanus und Mavi, Burgherren der Halbkreisburg, Meisterharfnerin. Menolly passt als Musiktalent nicht in den harten Fischeralltag der Halbkreisbuctht. Sie ist die erste die in neuerer Zeit wieder Feuerechsen auf sich prägt und als weiblicher Harfnerlehrling hat sie es nicht einfach. Wie Robinton besitzt sie ein großes Talent für eingängige Lieder. Sie ist mit Sebell verheiratet und sie haben mehrere Kinder.
  • Sebell: Ziehsohn Robintons (und entfernter Verwandter) den Robinton als nächsten Meisterharfner von Pern heranzieht, was auch gelingt. Sebell ist Robinton sehr ähnlich und ebenfalls musikalisch sehr talentiert.
  • Jaxom: Sohn von Fax und Gemma, Reiter von Ruth. Jaxom wächst in Ruatha auf dessen designierter Burgherr er ist. Bevor F'lar Fax tötete schwor dieser, dass wenn Gemma (die in den Wehen lag) einen lebenden Sohn gebiert die Burg ihm gehöre. Lessa, die als Geburtshelferin tätig war, behauptete den lebenden Sohn als sie eigentlich damit rechnete, dass er sterben würde. Doch F'lar nahm sie beim Wort und mit in den Weyr und Lytol wurde als Burgverwalter eingesetzt bis Jaxm alt genug sei. Als Junge an einer Gegenüberstellung befreit er, als alle anderen sich bereits den Ausgängen zuwenden, den kleinen weißen Ruth aus seiner zähen Eimembran. Nur da man fest mit dem Tod des winzigen weißen Drachen rechnet, veranstalten die Burgherren keinen Aufstand, denn diese Doppelbesetzung ist unmöglich. Doch Ruth überlebt und wartet mit überraschenden Fähigkeiten auf und Jaxom erobert sich Sharra, die Schwester von Toric. Sie haben zwei Jungen.

Trivia (Romane)[Bearbeiten]

  • Shavva bint Faroud, die Vorfahrin von Avril Bitra welche im Erkundungsteam von Pern dabei war, war die Erste die „Klah“ zubereitet hat. Sie hat die Rinde entdeckt und aufgebrüht. Sie ist auch völlig begeistert von Pern und würde eigentlich am liebsten bleiben. Sie bringt einen faustgroßen Rubin mit der bei Avril landet. Aber Avril kommt ganz sicher nicht nach Shavva. Sie hasst den Planeten Pern und seine Idealisten. Sie liebt Kaffee und sie hasst Klah.

Die Romane[Bearbeiten]

Die Romane sind in der Reihenfolge ihrer Erscheinung, mit deutschem Titel sowie mit englischem Originaltitel und Ersterscheinungsdatum aufgeführt.

  • Die Welt der Drachen (Dragonflight, 1968)
    Nach einem langen Intervall sind die meisten Bewohner von Pern sicher, dass die „Fäden“ nie mehr kommen werden, die Drachen und ihre Reiter ausgedient hätten und nur noch Schmarotzer darstellen. Selbst Meisterharfner Robinton, hat Mühe Verbündete zu finden um die Menschen auf den folgenden Vorbeizug vorzubereiten. Fax der durch brutale Methoden Herrscher über sieben Burgen ist, erlaubt noch nicht einmal Harfner (und damit Bildung) in seinen Burgen. Doch die traditionelle Suche nach Kandidaten für eine Gegenüberstellung kann nicht einmal Fax ausschlagen. Lessa wird von F'lar entdeckt und in den Weyr gebracht und Fax seinem verdienten Ende zugeführt.
  • Die Suche der Drachen (Dragonquest, 1970)
    Die Zeichen für einen Vorbeizug mehren sich, doch noch immer sind viele nicht überzeugt, dass Drachenreiter überhaupt noch benötigt werden. Es gibt nur noch einen Weyr (Benden) und Ramoth ist die einzige Drachenkönigin auf Pern und R'gul (Weyrführer) will auf keinen Fall die Burgherren „belästigen“. Lessa muss ihre Position als Weyrherrin erkämpfen und mit dem ersten Paarungsflug von Ramoth ist es besiegelt: F'lar ist der neue Weyrführer. Um die benötigten Abgaben der Burgen endlich zu erhalten, entführen die Drachenreiter kurzerhand die Burgherrinen um ihre Materialien zu erhalten. Der Fädenfall beginnt und bald wird klar, dass ein (von ursprünglich sechs) Weyr nicht reicht um ganz Pern von den Fäden zu schützen. Der Untergang droht und Lessa entdeckt in ihren ersten Sprungversuchen, dass Drachen auch die Zeit durchqueren können. Mit einem Wandteppich als Vorlage entschliesst sie sich, zum Ende des letzten Vorbeizugs zu springen um die Drachenreiter der Vergangenheit zu Hilfe zu holen.
  • Drachenlied (Dragonsong, 1976)
    Menolly liebt Musik und würde gerne Harfnerin werden. In dieser Zeit sind aber Mädchen als Harfner enorm ungewöhnlich und auch sonst wächst Menolly eher in einem konservativen Haushalt auf. Ihr Arbeitsalltag als Tochter des Burgherren ist lang und langweilig. Als Petiron stirbt, verliert sie ihren Mentor und Lehrer, sie darf ihn darauf vertreten, bis ein Ersatz aus der Harfnerhalle eintrifft (unter der Bedingung, dass niemand etwas erfährt und sie keine eigenen Variationen in Lehrballaden einbaut). Wie es kommen muss, wird sie von ihrem Vater bei einer kleinen Variation erwischt und darf fortan keinen Unterricht mehr geben und auch nicht mehr komponieren. Beim Fischeausnehmen verletzt sie sich noch am Handgelenk und zieht sich eine Blutvergiftung zu, ihre Mutter Mavi vernäht die Wunde absichtlich so, dass das Handgelenk steif bleibt. Alles Grund genug aus der Burg zu verschwinden. Sie wird draußen vom Fädenfall überrascht und findet Schutz in einer Feuerechsenhöhle, in der die Eier gerade springen. Menolly bindet neun Echsen an sich (Feuerechsen gelten zu dieser Zeit als ausgestorben oder Jungentraum).
    Inzwischen hat die Harfnerhalle durch den letzten Brief Petirons vom Talent Menolly's Wind bekommen und in der Halbkreisbucht wird fieberhaft nach dem Dichter der wunderschönen Variationen gesucht, da Petiron "vergaß" das Geschlecht des Talents mitzuteilen. Menolly findet über den Umweg Bendenweyr doch noch zur Harfnerhalle.
  • Drachensinger (Dragonsinger, 1977)
  • Der weiße Drache (The White Dragon, 1978)
  • Drachentrommeln (Dragondrums, 1979)
  • Moreta - Die Drachenherrin von Pern (Moreta: Dragonlady of Pern, 1983)
  • Nerilkas Abenteuer (Nerilka's Story, 1986)
  • Drachendämmerung (Dragonsdawn, 1988)
  • Die Renegaten von Pern (Renegades of Pern, 1989)
  • Die Weyr von Pern (All the Weyrs of Pern, 1991)
  • Die Chroniken von Pern - Ankunft (The Chronicles of Pern: First Fall, 1993)
  • Die Delphine von Pern (The Dolphins of Pern,1994)
  • Drachenauge (Red Star Rising / Dragon’s Eye / The Chronicles of Pern: Second Pass 1996)
  • Drachenklänge (Masterharper of Pern, 1998)
  • Der Himmel über Pern (The Skies of Pern, 2001)
  • Drachenwege (Dragons' Kin, 2003)
  • Drachenblut (Dragongsblood 2005)
  • Dragon's Fire (2006)
  • Dragon Harper (2007)
  • Dragonheart (2008)
  • Dragongirl (2010)
  • Dragon's Time (2011)
  • Sky Dragons (2012)

Kurzgeschichten[Bearbeiten]

Viele Kurzgeschichten wurden auch für Sammelbücher und Magazine geschrieben. Sie sind nicht auf deutsch übersetzt worden (bisher zumindest).

  • The Impression (Jody Lynn Nye und Anne McCaffrey) im Buch Dragonlover's Guide to Pern 1989

Eine Gegenüberstellung wird beschrieben (F'lar und Mnementh)

  • The Smallest Dragonboy (1973)

K'van's Gegenüberstellung

  • The Girl Who Heard Dragons (1986)

Aramina's Geschichte (Renegaten und Delphine von Pern)

  • The Runner Of Pern (1998)

Eine Geschichte über die Kuriere, sie spielt in Lessa's Zeit

  • Ever the Twain (2002)

Ein Zwillingspaar prägt Drachen auf sich

  • Beyond Between (2003)

Moreta's Schicksal wird aufgeklärt


Der Verlag Cbt hat drei der Bände (Drachengesang, Drachensinger und Drachentrommeln) unter den Titeln Drachenlied, Drachenruf und Drachenmeister neu aufgelegt, gibt die Bücher jedoch unter diesen neuen Titeln irreführend als deutsche Erstausgabe aus. Die Karten und Illustrationen fehlen in der Neuauflage zudem.

Computerspiel[Bearbeiten]

1983 erschien, basierend auf den Romanen von Anne McCaffrey, ein Computerspiel namens „Dragonriders of Pern“ für die Atari Heimcomputer-Familie, in dem der Spieler die Geschehnisse auf der Welt Pern in Verhandlungs- und Kampfsequenzen nachspielen konnte.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jody Lynn Nye with Anne Mc Caffrey: The Dragonlover's Guide To Pern. 1989
  2. Dragonriders of Pern. In: Atarimania. Abgerufen am 8. März 2012 (englisch).