Drei Lehren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Begriffsgeschichte, Relevanz in philosophischen Auseinandersetzungen in der ostasiatischen Geschichte
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber bitte kopiere keine fremden Texte in diesen Artikel. Weitere Informationen im WikiProjekt.

Die Hauptautoren wurden noch nicht informiert. Bitte benachrichtige sie!

Unter den Drei Lehren (chin. 三教, sānjiào; jap. sangyō) versteht man die drei großen Lehren Chinas, die sich gegenseitig ergänzen, nämlich Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus.

So war ein chinesischer Beamter in seiner Amtsausführung selbstverständlich Konfuzianer. Legte er Wert auf lebensverlängernde Maßnahmen, war er Daoist und starb jemand in der Familie, so konsultierte er einen buddhistischen Mönch, da die Buddhisten den besten Kontakt zum Jenseits hatten. Diese Haltung spiegelt sich in dem Satz eines chinesischen Kaisers der Ming-Dynastie wider: «Die Drei Lehren sind eins.» (三教一。 Sānjiào yī.) Dies ist allerdings auch aus dem Hintergrund zu verstehen, dass in der Ming-Zeit diese drei Lehren als orthodoxe Lehren mit dem Kaiser an der Spitze organisiert werden sollten, und dass andere Gruppen als heterodox und gefährlich gebrandmarkt werden sollten.

Darüber hinausgehend haben sich die drei Lehren in China gegenseitig beeinflusst, befruchtet und ergänzt. So ist der Chan-Buddhismus (siehe auch: jap. Zen) aus der Auseinandersetzung des Daoismus und des Buddhismus entstanden. Die religiösen Spekulationen des Neokonfuzianismus übernahmen Vorstellungen aus Buddhismus und Daoismus. Der Daoismus entwickelte sogar eine Schule, deren Ziel es war, die drei Lehren zu vereinigen: die Schule der vollkommenen Wirklichkeit, Quanzhen.

Literatur
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen