Echopraxie

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Klassifikation nach ICD-10
F95.2 Kombinierte vokale und multiple motorische Tics [Tourette-Syndrom]
ICD-10 online (WHO-Version 2011)

Echopraxie (von griech. ηχώπράξις echoprâxie: aus ηχώ echo, ,Nachhall‘, ,Echo‘, und πράξις prâxis, ,Tat‘, ,Handlung‘, ,Verrichtung‘) ist ein neurologisch-psychiatrisches Symptom, wie es beispielsweise beim Tourette-Syndrom vorkommt. Echopraxie äußert sich in zwanghaftem automatischem Nachahmen und Wiederholen von vorgezeigten Handlungen und Bewegungen und kann auch Frühsymptom einer Schizophrenie bei Heranwachsenden sein.[1][2]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Christian Eggers: Schizophrenia in childhood and adolescence: Symptomatology, clinical course, etiological and therapeutic aspects. Z Ärztl Fortbild Qualitätssich, 2002, 96:567-577. PMID 12474307.
  2. M. Ferrara et al.: Frontal lobe syndrome or adolescent-onset schizophrenia? A case report. Acta Psychiatr Scand, 2006, 114:375-357. PMID 17022798.

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Echopraxie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Echopraxie. Institut für Kommunikation und Gesundheit Bernhard Tille, abgerufen am 20. Februar 2012.
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