Echopraxie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
F95.2 Kombinierte vokale und multiple motorische Tics [Tourette-Syndrom]
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Echopraxie (von griech. ηχώπράξις echoprâxie: aus ηχώ echo ,Nachhall‘, ,Echo‘ und πράξις prâxis ,Tat‘, ,Handlung‘, ,Verrichtung‘) ist ein neurologisch-psychiatrisches Symptom, wie es beispielsweise beim Tourette-Syndrom vorkommt. Echopraxie äußert sich im zwanghaften automatischen Nachahmen und Wiederholen von vorgezeigten Handlungen und Bewegungen und kann auch Frühsymptom einer Schizophrenie bei Heranwachsenden sein.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christian Eggers: Schizophrenia in childhood and adolescence: Symptomatology, clinical course, etiological and therapeutic aspects. Z Ärztl Fortbild Qualitätssich, 2002, 96:567-577. PMID 12474307.
  2. M. Ferrara et al.: Frontal lobe syndrome or adolescent-onset schizophrenia? A case report. Acta Psychiatr Scand, 2006, 114:375-357. PMID 17022798.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Echopraxie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Echopraxie. Institut für Kommunikation und Gesundheit Bernhard Tille, abgerufen am 20. Februar 2012.