Eggs Benedict

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Eggs Benedict, hier mit Tomaten-Garnitur

Eggs Benedict ist ein US-amerikanisches Frühstücksgericht aus pochierten Eiern auf Röstbrot oder halbierten englischen Muffins mit einer Scheibe angebratenen gekochten Schinkens oder Frühstücksspecks und Sauce Hollandaise. Außer in den USA ist das Gericht auch in Großbritannien und anderen Ländern anzutreffen, zudem gehört es oft zum Frühstücks-Standardangebot von internationalen Hotels auf der ganzen Welt.

Varianten[Bearbeiten]

Die Eggs Benedict werden in zahlreichen Variationen zubereitet, wie z. B. als:

Entstehung und Sonstiges[Bearbeiten]

Zur Entstehungsgeschichte der Eggs Benedict gibt es zwei Versionen:

  • Charles Ranhofer habe als Chefkoch von Delmonico’s Restaurant in New York Eggs Benedict für den Finanzier LeGrand Benedict erfunden, als dieser sich darüber beklagte, dass es nichts „Neues“ zum Frühstück gebe. In Ranhofers Kochbuch The Epicurean aus dem Jahre 1894 findet sich dann auch ein Rezept für Eggs à la Benedick.
  • Der Börsenmakler Lemuel Benedict soll 1894 im New Yorker Waldorf-Astoria-Hotel als Katerfrühstück die danach als Eggs Benedict bekannte Speise verlangt haben.

Nach den Eggs Benedict hat sich der Schauspieler Dirk Benedict auf Anraten seines Managers benannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • James Rizzi, Peter Bührer: Mein New York Kochbuch. Whats cooking. 2. Auflage. Mary Hahn Verlag, München 1997, ISBN 3-87287-432-2, S. 12.
  • Richard Hering, Walter Bickel (Hrsg.): Herings Lexikon der Küche. 18. überarbeitete Auflage. Fachbuchverlag Dr. Pfanneberg, & Co., Giessen 1978, ISBN 3-8057-0218-3, S. 142

Weblinks[Bearbeiten]